Montag, 21. November 2016

Rasseportrait Jack Russel Terrier

Rasseportrait Jack Russel Terrier

Der immer fröhliche Jack Russel Terrier hat es auf das Siegertreppchen geschafft. Bei der diesjährigen markt.de Hundeumfrage belegt die beliebte Hunderasse Platz 3. Aus diesen Grund stellen wir allen Interessierten die wichtgsten Informationen über den Jack Russel Terrier vor und beantworten die wichtigste Frage, die sich vor einem Hundekauf stellt: Zu wem passt ein Jack Russel terrier?

Passt ein Jack Russel Terrier zu mir?


Der fröhliche und aufgeweckte Jack Russell Terrier ist ein sehr unkomplizierter und pflegeleichter Hund. Jack Russell Terrier sind sehr eigenständige Hunde und versuchen bei mangelnder Erziehung ihren eigenen Willen durchzusetzen. Aus diesem Grund sind sie nicht unbedingt für Hundeeinsteiger geeignet. Der Besitzer braucht oftmals Geduld, um dem Hund etwas beizubringen. Wer über genug Zeit und Erfahrung verfügt, um diese quirlige Rasse in ausreichendem Maß geistig auszulasten, wird mit einem treuen und anhänglichen Gefährten belohnt. Der Jack Russell Terrier duldet andere Tiere häufig nur, wenn er bereits als Welpe an sie gewöhnt wurde. Für Menschen, in deren Haushalt bereits eine Katze lebt, kann dies zum Problem werden. Anderen Hunden gegenüber ist er jedoch meist sehr aufgeschlossen. Aus diesem Grund eignet er sich hervorragend als Zweithund für erfahrene Hundebesitzer. Da die intelligenten Terrier gerne auf Entdeckungsreise gehen, sollte auf eine sichere Umzäunung des Grundstückes geachtet werden. Jack Russells besitzen trotz ihrer geringen Größe einen ausgeprägten Bewegungsdrang und sollten nur in der Wohnung gehalten werden, wenn der Besitzer über genug Zeit für ausgedehnte Spaziergänge verfügt. Er ist für die Familie geeignet und kann bei guter Haltung bis zu 16 Jahre alt werden. Sein agiler Charakter verlangt reichlich Auslauf und Aktivität. Dieser Hund passt gut zu Familien, die sehr aktiv sind und den Hund deshalb auslasten. Möglich sind auch kinderlose Paare, die ihre Freizeit gerne aktiv und sportlich verbingen und einen Hund suchen, den sie in diese Aktivitäten integrieren können.


Körperbau und Aussehen


Der Jack Russell Terrier wird bis zu 6kg schwer und 38cm groß. Das kurze Fell gibt es in den Varianten Rau- oder Glatthaar. Es ist komplett weiß, hat jedoch häufig Einfärbungen in schwarz und/oder braun. Er ist eher lang als hoch. Das Gesicht des Jack Russell Terriers wird von seinen heruntergeklappten Ohren eingerahmt.

Geschichte und Herkunft

Im 19. Jahrhundert begann ein Reverend in Großbritannien Terrier zu züchten. Dieser Reverend, John (Jack) Russell, gab der Rasse später den Namen. Ziel des Reverends war, einen arbeitsfähigen, robusten Terrier zu züchten. Die Hunde eigneten sich für die Jagd, aber auch bei Reitern ist der Hund beliebt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Jack Russell immer beliebter und ist heutzutage in vielen Haushalten anzutreffen

Pflege und Gesundheit

Beim Jack Russell ist sehr viel Wert auf die Fellpflege zu legen, einmal in der Woche sollten die Tiere gründlich gebürstet werden. Im Grunde genommen hängt diese Notwendigkeit von der Haarlänge des Tieres ab, denn kurzhaarige Terrier verlieren ihr Haar relativ schnell. Die Hunde gewöhnen sich schnell an den wöchentlichen Rhythmus und werden das Bürsten letztlich als Wohltat empfinden. Ein Jack Russell sollte dennoch einmal pro Monat getrimmt werden. Hierunter wird das Entfernen des alten und lockeren Deckhaares der Hunde verstanden. Dies sollte allerdings von unerfahrenen Hundebesitzern nicht gleich selbst gemacht werden, ein Profi sollte diese Tätigkeit übernehmen.

Achten Sie auch auf die Pflege von Ohren, Augen und Krallen. Die Pflege beruht auf der täglichen Kontrolle, diese betrifft auch den Kot, auch dieser sollte täglich kontrolliert werden. Die Hunde neigen zur Verstopfung der Analdrüsen, dies kann wiederum zu schweren Entzündungen führen. Wenn die Hunde sich an den Ohren kratzen, können Milben, Bakterien oder Pilze die Ursache sein. Ein Besuch beim Tierarzt sollte die Folge sein.

Typische Erkrankungen


Jack Russell Terrier können bei guter Haltung bis zu 16 Jahre alt werden. Die turnusmäßigen Impfungen und regelmäßige Besuche beim Tierarzt sind hierfür notwendig. Dennoch gibt es beim Jack Russell Terrier auch rassetypische Krankheitsbilder. Hierunter fallen beispielsweise Taubheit, Ataxie, Patellaluxation und Myelopathie. Die Taubheit ist in der Regel angeboren. Wenn sie einseitig auftritt, kann sie nicht einfach erkannt werden. Hier sollte beim Tierarzt eine audiometrische Untersuchung vorgenommen werden. Sie kann aber auch auftreten, wenn der Hund an Ataxie und Myelopathie erkrankt ist. Hierbei handelt es sich allerdings um eine sehr seltene Erbkrankheit. Die Luxation erkennt der Hundebesitzer, wenn der Jack Russell vorwiegend auf drei Beinen läuft. Es liegt dann effektiv eine Verschiebung der Kniescheibe vor, die nur operativ korrigiert werden kann.

Zucht


Viele Züchter der Hunderasse sind im Jack Russell Terrier Verein e. V. mit Sitz in Heiligenhaus organisiert. Der Züchterverein wurde 1991 gegründet und hat sich 1995 dem Jack Russell Terrier Club of Great Britain angeschlossen. Viele Züchter sind außerdem im Klub für Terrier e.V. organisiert. Über Kleinanzeigen für Hunde bei markt.de finden sich viele Inserate. Mit Hilfe der Angebote können Sie sich junge Hunde anschauen. Nehmen Sie den Kontakt zu den Züchtern über das Kontaktformular oder per Telefon auf und besuchen Sie die Welpen vor Ort.

Wenn Sie einen Jack Russel terrier adoptieren möchten, finden Sie hier passende Kleinanzeigen: Jack Russel Kleinanzeigen

Tipps zum sicheren Hundekauf finden Sie hier: Sicherer Hundekauf

Jack Russel Terrier versuchen gerne, ihren eigenen Kopf durchzusetzen - eine gute Erziehung ist deshalb sehr wichtig. Hier finden Sie Erziehungstipps: Erziehungstipps für Hunde

Alle wichtigen ratgeber zum Thema Hund finden Sie hier: Alle Hunderatgeber auf einem Blick


 

Rasseportrait: Deutscher Schäferhund

Rasseportrait: Deutscher Schäferhund

Der deutsche Schäferhund wurde in der Umfrage zur beliebtesten Hunderasse des Jahres 2016 von den Teilnehmern auf Platz 2 gewählt. Alle wichtigen Informationen über den deutschen Schäferhund haben wir deshalb noch einmal kompakt zusammengetragen.

Zu wem passt ein Deutscher Schäferhund ?

Wer einen aufmerksamen und mutigen Wachhund sucht, findet mit dem Deutschen Schäferhund einen perfekten Partner. Für Familien mit Kindern ist diese Rasse nur dann zu empfehlen, wenn genügend Zeit vorhanden ist, um den Hund seinen Bedürfnissen entsprechend auszulasten. Wenn dies nicht der Fall ist, kann der Arbeitseifer dieser Rasse als Folge von Langeweile in Aggressionen umschwenken. Für die Haltung empfiehlt sich ein großes umzäuntes Grundstück, da Schäferhunde gerne ein Territorium verteidigen wollen.

 Charakter und Besonderheiten

Als Nachfahre württembergischer und thüringischer Hütehunde trägt der Deutsche Schäferhund den Bewacher- und Schutzinstinkt in sich. Diese Rasse verfügt über eine hohe Intelligenz und ist sehr leicht zu führen und zu erziehen. Nervenstärke, Selbstsicherheit, Unbefangenheit sowie stete Aufmerksamkeit sind die prägendsten Charaktereigenschaften des Deutschen Schäferhundes. Er ist wachsam, stark und mutig. Seinem Herrchen oder Frauchen ist er treu und möchte sein Rudel immer beschützen.

Der Schäferhund als natürlicher Wachhund

Der Deutsche Schäferhund wird heute auf Grund seiner außergewöhnlich gut kombinierten Wesensmerkmale, welche Stärke mit Selbstbewusstsein und Aufmerksamkeit verbinden, gerne in den Arbeitsfeldern des Begleit- und Wachhundes eingesetzt. Als Spürhund bei Polizeieinsätzen weist der Deutsche Schäferhund dank seiner hervorragenden Riechleistung hohe Erfolgsquoten auf. Diese Rasse ist sehr vielseitig und durch ihren athletischen Körperbau perfekt für Menschen geeignet, die sich im Hundesport wie Agility betätigen wollen.

Körperbau und Aussehen


Zu den äußeren Rassemerkmalen des Deutschen Schäferhundes gehören bei Rüden eine maximale Schulterhöhe von 60 bis 65 cm und bei Hündinnen bis zu 60 cm. Der Körper ist muskulös, der Brustkorb ist tief geformt und gewölbt. Durch die weit nach vorne greifende Hinterhand ist der Schäferhund ein sehr guter Traber. Die Stehohren weisen nach vorne, die Nase verfügt über einen langen Rücken und die Augen stehen leicht schräg. Dadurch erweckt der Deutsche Schäferhund stets den Eindruck der Aufmerksamkeit. Er verfügt zudem über ein Scherengebiss mit 42 Zähnen. Das Fell des Schäferhundes ist leicht zu pflegen und schützt wegen seiner Dichte gut vor Regen, Schnee, Kälte und Hitze. Unter dem Oberfell trägt er eine dichte Unterwolle, welche zum Haaren neigt. Charakteristisch für sein Erscheinungsbild ist ein schwarzer Sattel mit gelben bis rotbraunen Abzeichen an den Flanken sowie das schwarze Abzeichen am Kopf. Deutsche Schäferhunde werden ungefähr 35 kg schwer. Bei den Felltypen der Hunderasse unterscheidet man zwischen Stockhaar, Langhaar und Langstockhaar. Die typische Fellfarben sind gelb-braun und rötlich-braun. Seltener sind schwarz, schwarz-braun, grau und creme. Dunklere Fellfärbungen hat der Schäferhund meist auf der Schnauze und dem Rücken oder Schwanz.

Geschichte und Herkunft

Der Deutsche Schäferhund ist ein Nachfahre der mitteleuropäischen Hütehunde. Erstmals gezüchtet wurde er von Max von Stephanitz, einem Adeligen aus Dresden. Von Stephanitz entwarf schon 1891 eine erste Einteilung für den Rassestandard des Deutschen Schäferhundes. 1898 kaufte er in Frankfurt am Main den Hütehund Hektor von Linksrhein und nannte ihn "Horand von Grafrath". Unter diesem Namen fand der Urahn aller Deutschen Schäferhunde Eingang in das erste Zuchtbuch des Vereins für Deutsche Schäferhunde, der ein Jahr später durch von Stephanitz gegründet wurde. Der Schäferhund entstand somit als Hüte- und Arbeitshund in Deutschland. Er sollte ein kräftiger und verlässlicher Hund für die Schafsherden werden.

Pflege und Gesundheit

Der reinrassige deutsche Schäferhund ist eine sehr robuste Hunderasse. Aus diesem Grund verlangt er im Gegensatz zu anderen Tieren auch nicht nach aufwendiger Pflege. Es ist nicht nötig, den deutschen Schäferhund regelmäßig zu kämmen oder zu bürsten, geimpft und entwurmt werden sollte er allerdings so, wie es der Tierarzt empfiehlt. Wenn er jedes halbe Jahr sein Fell wechselt, kann der Besitzer mit Massagen oder einem Striegel dem Tier dabei helfen, das Fell zu verlieren. Damit der Hund sein volles Leistungspotential erreichen kann, braucht er natürlich hochwertiges Futter. Dieses sollte zweimal am Tag gegeben werden, damit einer Magendrehung vorgebeugt werden kann. Außerdem sollte er immer frisches und sauberes Wasser zur Verfügung haben.

Typische Erkrankungen

Leider leidet der deutsche Schäferhund sehr häufig unter Krankheiten wie Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogengelenksdysplasie (ED). Aus diesem Grund ist es wichtig, dass der Besitzer sein Tier genau beobachtet. Als Regel sollte man sich einprägen, dass ein Tierarzt aufgesucht werden sollte, wenn das Tier ein schlechtes Allgemeinbefinden hat oder auch äußerlich auffällige Zeichen für eine Krankheit vorhanden sind. Um Erkrankungen des Skeletts und der Hüfte vorzubeugen, sollten Deutsche Schäferhunde während ihres ersten Lebensjahres nicht zu sportlichen Höchstleistungen herangezogen werden. Achten Sie zudem darauf, dass er nicht regelmäßig viele Treppenstufen steigen muss.


Zucht

Züchter Deutscher Schäferhunde sind im Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) e. V. organisiert. Der SV ist der größte Rassehundezuchtverein der Welt. Fragen Sie bei Ihrem Züchter nach, ob eine Mitgliedschaft im Verein besteht und lassen Sie sich Abnahmedokumente vom Zuchtwart für die Schäferhund-Welpen vorlegen. Heute werden Deutsche Schäferhunde von ausgewiesenen Hundezüchtern gezüchtet und gerne mittels Tieranzeigen vermittelt. Inserieren Sie als Züchter einfach und kostenlos eine Kleinanzeige. Interessenten haben die Möglichkeit, eine Gesuchanzeige zu schalten.



Wenn auch Sie einem Schäferhund einn Zuhause geben wollen, finden Sie passende Kleinanzeigen: Kleinanzeigen Schäferhunde.

Hier finden Sie Tipps zum sicheren Hundekauf: Tipps für einen sicheren Hundekauf

Einen Kaufvertrag für Hunde finden Sie hier: Kaufvertrag Hunde

Sie haben bereits einen Hund gekauft und brauchen Inspiration bei der Namensfindung? Lesen Sie hier  Namen für Schäferhunde

 

Samstag, 5. November 2016

Rasseportrait: Labrador Retriever

Rasseportrait: Labrador Retriever

 

Der Sieger der diesjährigen Hundeumfrage ist ein wahres Multitalent. Wir verraten, für wem diese Rasse geeignet ist und was man beachten muss, wenn man einen Labrador Retriever als neues Familienmitglied aufnehmen möchte.



Zu wem passt ein Labrador Retriever?

Dank seines gutmütigen und freundlichen Charakters ist der Labrador Retriever ein idealer Familienhund. Er ist ein treuer und kinderlieber Hund für die ganze Familie, kann aber auch von Einzelpersonen hervorragend gehalten werden. Wichtig ist, dass der Halter viel Zeit investiert und selbst sehr aktiv ist, denn diese Hunderasse ist sehr lebhaft und benötigt viel Bewegung. Im Zentrum stehen dabei lange Spaziergänge, aber auch ausgedehnte Nachmittage im Park mit Spiel und Apportieren. Hunde dieser Rasse eignen sich hervorragend für den Hundesport. Da er wenig bellt, kann er auch in einer Wohnung gehalten werden; die Wohnung sollte jedoch im Erdgeschoss liegen, da Treppensteigen besonders für junge Labrador Retriever schädlich ist. Hunde dieser Rasse passen sowohl zu Bewohnern von Großstädten als auch zu Haltern auf dem Land. Labrador Retriever sollten auf keinen Fall lange allein bleiben und auch nicht nur im Zwinger bleiben müssen.

Charakter und Besonderheiten


Der Labrador Retriever ist selbstbewusst und hat keine unangebrachte Angst vor Menschen. Seine Neugier, Kontaktfreudigkeit, Geduld und Intelligenz zeichnen ihn aus. Auf Grund dieser Eigenschaften ist der Labrador Retriever auch als Anfängerhund geeignet. Er hat einen hohen Spieltrieb und springt auch gerne mal in den Parkteich. Stundenlang kann er apportieren ohne müde zu werden.
Neben der Verwendung als Familienhund wird er als Blindenhund, Therapiehund und Besuchshund für Senioren und Menschen mit Behinderungen eingesetzt. Außerdem machen sich Polizei und Feuerwehr die Aufspürfähigkeiten dieser Rasse zu nutzen und setzen den Labrador Retriever beispielsweise als Drogenspürhund und Rettungshund (s. Bundesverband Rettungshunde e.V. ) ein.

Körperbau und Aussehen

Der Labrador Retriever kann bis zu  62 cm groß und bis zu 36 kg schwer werden. Er hat einen kräftigen Körperbau und einen breiten Schädel. Auch der Fang, also die Schauze, ist besonders kräfitg. Damit kann der Labrador auch größere Jagdtiere apportieren. Sein Schwanz wird als Otterrute bezeichnet, weil er kräftig und breit, zur Spitze hin dünner werdend, ist. Sein kurzes Fell ist wasserabweisend. Das Labradorfell kann einfarbig gelb, fuchsrot, schwarz oder schokoladenfarbig sein.


Geschichte und Herkunft

Der Labrador Retriever stammt aus der Gegend von Neufundland. Vermutlich entstand er aus der Paarung von Neufundländer und dem St. John Hund. Er war Jagdbegleiter der Fischer und entwickelte so seine Liebe zum Wasser. Mit den Seefahrern wurde die Hunderasse schließlich nach England gebracht, von wo er auch den Weg nach Deutschland fand und hier eine besonders beliebte Rasse wurde.

Pflege und Gesundheit

Im Allgemeinen ist der Labrador Retriever ein sehr robuster Hund. Bei der Haltung ist es wegweisend, dass sich das Tier viel bewegen kann und entsprechend viel Auslauf bekommt. Hierfür ist es nötig, sich zwei bis drei Stunden täglich mit dem Labrador Retriever draußen zu bewegen. Dies gilt aber nur für die erwachsenen Tiere. Welpen sollten in der Wachstumsphase nicht überfordert werden, da dies im fortgeschritten Alter zu Gelenkproblemen führen kann.
Es ist ratsam, seinen Labrador Retriever regelmäßig zu untersuchen. Dabei sollte vor allem ein Augenmerk auf die Augen, die Ohren, die Nase, das Fell und die Krallen gelegt werden. Veränderungen dieser können auf Krankheiten schließen lassen, sodass in einem solchen Fall schnellstmöglich der Tierarzt aufgesucht werden sollte. Um den Hund bestmöglich untersuchen zu können, ist es sinnvoll, ihm währenddessen das Fell zu kämmen. Hierbei entspannt sich das Tier zumeist und lässt sich leichter kontrollieren. Wichtig ist auch die Zahnpflege, die durch bestimmtes Futter erreicht werden kann. Hierzu gehören unter anderem Ochsenziemer. Dieses Zahnpflegefutter führt bei täglichem Verzehr zu sauberen Zähnen und einer starken Kiefermuskulatur.

Häufige Krankheiten bei Labrador Retrievern

Wie bei allen großen und schweren Hunden besteht bei dem Labrador Retriever die Gefahr einer Hüftgelenksdysplasie (HD) sowie einer Ellenbogendysplasie (ED). Daneben ist auch die Vererbung verschiedener Augenerkrankungen möglich. Hierzu zählen die Progressive Retinaatrophie (PRA), die Katarakt (HC) und die Retinadysplasie (RD). Zuchthunde müssen regelmäßig auf diese Krankheiten getestet werden. Eine weitere rassespezifische Krankheit ist die Labrador-Myopathie - eine erbliche Muskelerkrankung. Innerhalb des ersten Lebensjahres kann sich ebenfalls Fibrinoide Leukodystrophie entwickeln, eine sehr selten auftretende und sich schnell verschlechternde erbliche Erkrankung des Rückenmarks, die Lähmungen und Bewegungsstörungen verursacht. 

Zuchtverbände

Der Labrador Club Deutschland e.V. und der Deutsche Retriever Club e.V. sind die einzigen Labrador-Zuchtverbände, die vom Verband für das Deutsche Hundewesen e. V. für das Züchten von Labrador Retrievern anerkannt sind und das Zuchtbuch der Rasse in Deutschland führen dürfen. Vom Verein bestellte Zuchtwarte führen auch Wurfabnahmen durch. Hierbei werden die Welpen im Beisein der Mutterhündin intensiv begutachtet sowie eventuelle Mängel in einem ausführlichen Wurfabnahmebericht protokolliert.

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Hier finden Sie Tipps, wie Sie sich vor Betrügern schützen: Sicherheitshinweise beim Hundekauf - So schützen Sie sich vor Betrügern!

Sie wissen nicht, ob Sie sich einen Hund leisten können? Lesen Sie hier mehr dazu: Wie viel Geld kostet ein Hund im Monat?

Rüde oder Hündin? Hunde die bellen, beißen nicht? Lesen Sie hier mehr zu den typischen Klischees: Halbwahrheiten und Tatsachen beim Hundekauf

Hier finden Sie eine Übersicht aller nützlichen Hunderatgeber: Alle Hunderatgeber auf einem Blick















Freitag, 4. November 2016

Ergebnisse der Hundeumfrage 2016

Die Ergebnisse der Hundeumfrage 2016

Erneut hat markt.de die beliebteste Hunderasse des Jahres gekürt. Das Siegertreppchen teilen sich sich der Labrador Retriever (Platz 1), der deutsche Schäferhund (Platz 2) sowie der Jack Russel Terrier (Platz 3). Neben dem Beliebtheitsvotum gab es noch weitere wichtige Fragen, die Hundeliebhaber beantwortet haben und die Aufschluss über Beweggründe eines Hundekaufs geben. Die järhliche markt.de-Hundeumfrage soll Tierheimen, Züchtern und Hundeschulen helfen, die Interessen der Tierfreunde besser zu verstehen und zu berücksichtigen.  

 

  • Der Labrador Retriever setzt sich als beliebteste Hunderasse des Jahres 2016 durch. Vor allem die unter 30-Jährigen gaben dem Labrador Retriever eine Stimme. Dicht gefolgt wird dem Retriever vom Deutschen Schäferhund, der vorwiegend bei den über 50-jährigen Tierfreunden beliebt ist. Die Befragten zeigen mit diesen und weiteren Hunderassen ein großes Interesse an Familienhunden.
  • An die dritte Stelle der beliebtesten Hunderassen wurde der Jack Russell Terrier gewählt. Die energiegeladene Hunderasse ist besonders bei den jüngeren Hundefreunden sehr beliebt und steht bei Tierfreunden im Alter bis 40 Jahre sogar an zweiter Stelle.
  • Der mit dem Labrador Retriever verwandte Golden Retriever erreichte den vierten Platz. Die Wahl dieses Familienhundes entspricht dem Votum vieler Hundefreunde, die Kinder- und Familienverträglichkeit als wichtige Kriterien bei der Auswahl eines Hundes beschrieben.   
  • Der Dackel gelangte immerhin auf den fünften Platz der beliebtesten Hunderassen. Besonders bei der Generation 60+ sind die für ihren Eigensinn und robusten Charakter bekannten Dackel beliebt. Ebendiese Eigenschaften lassen annehmen, dass insbesondere hundeunerfahrene Personen und Familien diese Hunderasse immer seltener halten.
  • 72 % der Befragten besitzen mindestens einen Hund. 14 % der markt.de-Umfrageteilnehmer planen fest, sich (noch) einen Hund zuzulegen und weitere 21 % denken darüber nach. Für jeden Fünften kommt ein Hundekauf gar nicht in Frage.
  • Zeit ist ein großes Manko für 40 % aller Teilnehmer der markt.de-Hunde-Umfrage. Daher legen sich 35 % der Befragten keinen Hund zu, obwohl sie es gerne würden. Nach mangelnder Zeit, gaben die Befragten ebenfalls an, dass sie zu wenig Platz haben (24%) oder es sich finanziell nicht leisten können (8 %). Weitere Gründe, warum der Hundekauf scheitert, sind Allergien oder das eigene Alter. 15 % gaben an, dass sie schon genügend Hunde besitzen und sich daher keinen weiteren wünschen. Bei 5 % der Befragten scheitert der Hundekauf daran, dass keine Hunde in der eigenen Wohnung erlaubt sind.*
  • Treue und Anhänglichkeit – das erwarten 55 % der Befragten von ihrem neuen Vierbeiner. Bei der Auswahl des Hundes gaben 49% der markt.de-Umfrageteilnehmer an, dass sie sich auf den ersten Blick verlieben müssten, um sich für das Tier zu entscheiden. Außerdem sind eine gute Sozialisation und Verträglichkeit für 46 % der Umfrageteilnehmer wichtig. Weitere entscheidende Kriterien zur Auswahl eines Hundes sind das Aussehen (46 %), die Intelligenz und Lernbereitschaft des Hundes (42 %), die Verträglichkeit mit Kindern (34 %), das Alter des Hundes (17 %), der Jagdtrieb und Bewegungsdrang (11 %) sowie der Bekanntheitsgrad der Rasse (6 %).* Das Geschlecht des Hundes spielt für 47 % eine untergeordnete Rolle. 
  • Eine gute Erziehung hat für den Großteil der Befragten oberste Priorität. Daher würden 61 % der markt.de-Umfrageteilnehmer mit ihrem Hund eine Hundeschule besuchen. Knapp ein Drittel der Befragten hingegen lehnt den Gang in eine Hundeschule ab und würde selbst für die Erziehung ihres Hundes sorgen. 80 % der Umfrageteilnehmer, die diese Antwort wählten, besitzen mindestens einen Hund und haben daher bereits Erfahrungen in der Hundeerziehung gesammelt. Für 6 % aller Teilnehmer der markt.de-Hunde-Umfrage kommt eine Hundeschule aus finanzieller Sicht nicht in Frage, oder weil es in ihrer Nähe keine gibt.
  • Tierliebe – das geben 72 % der Befragten als Hauptgrund für einen Hundekauf an. Für die Hälfte der markt.de-Umfrageteilnehmer ist die zusätzliche Bewegung an der frischen Luft ein weiterer Grund für den Kauf eines Hundes. Jeder Dritte nimmt einen Hund auf, um mehr Gesellschaft zu haben und der Einsamkeit entgegenzuwirken - diese Antwort gab vor allem die Generation 50+. Überraschend ist jedoch, dass 15 % der Befragten, die diesen Grund wählten, zwischen 21 und 29 Jahre alt sind. Weitere Gründe für einen Hundekauf sind ein erhöhtes Sicherheitsgefühl (19%), die Knüpfung sozialer Kontakte (14%) sowie gesundheitliche Gründe (12 %). 16 % der Befragten nehmen einen Hund auf, um den eigenen Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit Tieren beizubringen.* 
  • Einen Hund aus dem Tierheim würden 47 % der Umfrageteilnehmer bei sich aufnehmen. Dafür würde ein Großteil einen Preis von bis zu 500 Euro bezahlen (47 %). 20 % gaben an, dass sie für einen Hund aus dem Tierheim bis zu 1.000 Euro ausgeben würden und für 12 % der Befragten käme sogar ein Preis bis zu 1.500 Euro in Frage.    
  • Nur jeder Fünfte bevorzugt einen Hund von einem Züchter und ist gewillt dafür einen höheren Preis zu zahlen. 35 % finden einen Preis bis zu 1.000 Euro angemessen und jeder Dritte würde einen Preis bis zu 1.500 Euro akzeptieren. Für 13 % darf ein Hund vom Züchter auch mehr als 2.000 Euro kosten.
  • Das Erscheinungsbild der Tiere ist für 69 % aller Befragten der markt.de-Hunde-Umfrage das wichtigste Kriterium, wenn es um die Wahl eines Züchters geht. Mehr als die Hälfte gab an, dass sie ihre Wahl aufgrund von Erfahrungen treffen und für 49 % ist die Verbandszugehörigkeit des Züchters von Bedeutung. 42 % aller Teilnehmer der markt.de-Hunde-Umfrage wählen den Züchter aufgrund von Empfehlungen aus, während 23 % auf die Homepage des Züchters achten. Für jeden Fünften muss sich der Züchter in der Nähe des eigenen Wohnortes befinden und für 17 % der Befragten ist der Preis das ausschlaggebende Kriterium.*
  •  Die Gesundheit des Hundes wurde am häufigsten genannt (25 %) - bei der Frage danach, was den Umfrageteilnehmern bei dem Kauf eines Hundes sonst noch wichtig ist. Auch eine gute Zucht bzw. ein guter Züchter sind für 16 % der Befragten von hoher Bedeutung. Die Herkunft und Umgebung des Tieres nannten 13 % der Umfrageteilnehmer und 6 % würden vor dem Kauf gerne die Elterntiere kennenlernen. Weitere Kriterien, die genannt wurden, sind das Wesen und die äußere Erscheinung des Tieres, das Sozialverhalten sowie die Sympathie zum Tier.*
markt.de bedankt sich für die rege Teilnahme.  Die Ergbenisse inklusive Schaubildern und Grafiken können auch hier abgerufen werden: Ergebnisse der Hundeumfrage 2016

* Mehrfachnennung möglich
 

Donnerstag, 3. November 2016

Der Labrador Retriever ist die Hunderasse des Jahres 2016

Der Gewinner steht fest: Der Labrador Retriever ist die Hunderasse des Jahres 2016

 

Über 1.700 Teilnehmer haben an der großen markt.de-Umfrage zur Lieblingshunderasse teilgenommen und abgestimmt: Der Labrador Retriever ist die Hunderasse des Jahres 2016 und löst somit den Sieger aus dem Vorjahr, die französische Bulldogge, ab. 

 

Gutmütigkeit, Selbstbewusstsein, Neugier – der Labrador Retriever hat ein äußerst aufgewecktes, freundliches Wesen. Nicht nur Familien und Kinder finden in ihm einen treuen Begleiter und Gefährten, sondern auch Singles jeglichen Alters wählen den Labrador Retriever als besten Freund des Menschen. Dabei überzeugt diese Rasse nicht nur Hundeliebhaber. Auch als Therapie- und Blindenhund eignet sich diese Rasse besonders gut und findet darüber hinaus sogar als Rettungs- und Spürhund Verwendung.

 

Das Siegertreppchen: Labrador Retriever, Schäferhund und Jack Russel Terrier

  • Vor allem die unter 30-Jährigen gaben dem Labrador Retriever eine Stimme. Dicht gefolgt wird dem Retriever vom Deutschen Schäferhund, der vorwiegend bei den über 50-jährigen Tierfreunden beliebt ist
  •  An die dritte Stelle der beliebtesten Hunderassen wurde der Jack Russell Terrier gewählt. Die energiegeladene Hunderasse ist besonders bei den jüngeren Hundefreunden sehr beliebt und steht bei Tierfreunden im Alter bis 40 Jahre sogar an zweiter Stelle.
  • Der mit dem Labrador Retriever verwandte Golden Retriever erreichte den vierten Platz. Die Wahl dieses Familienhundes entspricht dem Votum vieler Hundefreunde, die Kinder- und Familienverträglichkeit als wichtige Kriterien bei der Auswahl eines Hundes beschrieben. 
Die gesamten Ergebnisse sowie ausführliche Rasseportraits der Siegerrassen folgen in Kürze und sind auch hier abrufbar: Ergebnisse der Hundeumfrage 2016
Rasseportrait Labrador RetrieverRasseportrait Schäferhund, Rasseportrait Jack Russel Terrier

Freitag, 21. Oktober 2016

Aktuelle Kleinanzeigen für Welpen und Hunde

 

Hier finden Sie einen aktuellen Auszug aus den Hundeanzeigen bei markt.de. Zu finden sind alle Rassen und attraktive Mischlingshunde.

  • Mini Australien Shepherd Welpen (750 €) (21.10.2016)
  • Wir haben noch vier von sechs wunderschöne Black tri Welpen. Zwei Weibchen und zwei Rüden. Wurf Datum is der 22.9.16 Abgabe bereit in der letzten November Woche. Die Welpen wachsen im engsten Familien Kreis auf mit drei kleinen Kindern. Die Welpen sind ohne Papiere. Aber Kern gesund und munter. Bei Abgabe sind sie natürlich mehrfach entwurmt, geimpft und auf Wunsch auch gechipt. Vorzugsweise in sportliche Hände. Aber auch als Familien und Therapie Hund bestens geeignet.
  • Süße Yorkshire Terrier Welpen (450 €) (21.10.2016)
  • Die Welpen sind bei der Abgabe mehrfach entwurmt und haben die erste Impfung. Sie sind tierärztlich untersucht und haben natürlich einen Impfpass. Sie wachsen in unserem Haus auf und erkunden bei schönen Wetter auch gern den Garten sie sind alle Alltagsgeräusche wie Staubsauger Waschmaschine Autos usw. gewohnt. Zur Abgabe bekommt jeder Welpe eine Hundedecke mit den Geruch seiner Geschwister und etwas vom gewohnten Futter mit, da fällt der abschied nicht so schwer.
  • Shih Tzu Welpen (950 €) (20.10.2016) 
  • Wir sind kleine, süße Babys und suchen unsere Familien zum kuscheln und spielen.
    Wir wollen die Welt entdecken und brauchen noch Aufsicht damit wir dann ein Leben lang an Deiner Seite auf dem Sofa Platz nehmen. Wir sind Emba, Einstein (Rüde), Ebony und Enya. Wenn wir zu Dir kommen sind wir geimpft und gechipt und mehrfach entwurmt. Futter bringen wir auch mit damit Du nicht gleich los musst. Eine Ahnentafel und einen EU-Impfausweis ist auch im Gepäck.
  •  Zwergpinscher-Rehpinscher-Welpe (850 €) (20.10.2016) 
  • Süßes, wunderschönes Zwergpinscher-Rehpinscher Mädchen schwarz-rot aus liebevoller Familienaufzucht! Ein supersüßes, besonders hübsches, bezauberndes Zwergpinscher-Mädchen sucht noch seine künftigen Hundeeltern! Das Mädchen wurde bei uns im Haus in der Familie liebevoll zusammen mit seinen Geschwistern aufgezogen. Sie hat Papiere, ist 5-fach geimpft, regelmäßig entwurmt, tätowiert, gechipt und hat einen EU-Heimtierpass u. ein Gesundheitsattest vom Tierarzt.
  • Chihuahua Welpen (400 €) (20.10.2016)
  • Zuckersüße kleine Langhaar und Kurzhaar Chihuahua Welpen. Die kleinen sind jetzt 12 Wochen alt und freuen sich nun auf ein neues liebevolles Zuhause. Sie wachsen bei uns in der Familie auf und werden mit viel Liebe aufgezogen, sind andere Hunde und sowie Kinder gewöhnt. Die Welpen sind tierärztlich untersucht und kerngesund. Sie sind mehrfach entwurmt und bei Abgabe für ein jahr voll geimpft. Wir wünschen uns für die kleinen süßen nur die allerbesten Plätze.


Sie suchen eine ganz bestimmte Rasse? Dann geben Sie doch eine Gesuchanzeige auf. Möchten Sie einen Wurf anbieten, schalten Sie einfach und kostenlos ein Inserat.





Dienstag, 6. September 2016

Umfrage zur Hunderasse des Jahres 2016 - Stimmen Sie ab!


Sie haben ein großes Interesse für Tiere und besonders Hunde lassen Ihr Herz schneller schlagen? Dann nehmen Sie an unserer Umfrage teil! markt.de möchte herausfinden, welche die Hunderasse des Jahres 2016 ist.



In einer aktuellen Umfrage ermittlet markt.de, auf welche Kriterien Hundeliebhaber beim Kauf eines neuen Vierbeiners besonders achten. Gleichzeitig geht es um die Frage, welche die Lieblings-Hunderasse des Jahres 2016 ist. Ob die Französische Bulldogge ihren Titel aus dem letzten Jahr verteidigen kann, ist offen.

Sie haben die Chance, Ihre Stimme abzugeben und Ihre Meinung in Bezug auf den Hundekauf kundzutun. Je mehr Hundefreunde wir erreichen, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse.

Die Umfrage beinhaltet nur wenige Fragen und beansprucht daher nicht viel Zeit. Außerdem werden unter allen Teilnehmern 15 Gutscheine im Wert von 15 Euro verlost.

Stimmen Sie ab!


Dienstag, 16. August 2016

Ziemlich angesagt: Hundefrisbee

Ziemlich angesagt: Hundefrisbee


Dass Hunde es lieben zu spielen und sich auszutoben, weiß jeder. Doch haben Sie schon einmal Hundefrisbee ausprobiert? Es funktioniert ähnlich wie das Stöckchen holen, jedoch fängt der Hund die Frisbeescheibe während des Fluges. 


Zunächst einmal kann dieser Sport von jedem Hund ausgeübt werden, egal ob klein oder groß, Weibchen oder Männchen, mager oder kräftig. Die einzige Voraussetzung ist, dass sich der Hund in einer guten körperlichen Verfassung befindet.

Je nach Größe und Statur des Hundes fällt die richtige Wurftechnik unterschiedlich aus. Auch rassetypische Anfälligkeiten (z.B. Hüftleiden) müssen beachtet werden. Für kleine Hunde bedeutet das eine eher kurze und flache Wurftechnik, während die Würfe bei größeren Hunden gerne weiter und höher sein dürfen. Informationen rund um die physischen Merkmale der verschiedenen Hunderassen finden Sie im Rasse-Lexikon Hunderassen von A bis Z mit Bild.

Aufpassen bei der Wahl des Frisbees

Für das Hundefrisbee dürfen keine handelsüblichen Frisbeescheiben verwendet werden, da diese beim Fangen splittern können und so das Gebiss des Hundes schädigen. Es gibt spezielle Hundefrisbees, die im Internet oder im Fachhandel erworben werden können. Hundehalter sollten darauf achten, dass die Scheibe weich ist, sich allerdings nicht nach kurzer Zeit schon verformt. Ebenfalls sollte beim Kauf die Größe und das Gewicht der Frisbeescheibe berücksichtigt werden, denn kleinere Hunde benötigen entsprechend kleine und leichte Scheiben.


"Übung macht den Meister"

So ist es auch beim Hundefrisbee. Durch regelmäßiges Training verbessert sich das Zusammenspiel von Halter und Hund. Beginnen sollte man mit einem Training von zehn Minuten am Stück, welches bei Bedarf mehrfach am Tag wiederholt werden kann. Als geeignete Trainingsfläche bieten sich dafür weitläufige,weiche und ebene Grünflächen an. Loben Sie während des Trainings Ihren Hund und sorgen Sie für eine ausreichende Belohnung. Denken Sie zusätzlich an Wasser für ihn.

Ganz wichtig: Gerade bei den ersten Testwürfen kann noch einiges schief gehen, achten Sie daher besonders darauf, dass Sie auf keinen Fall Ihren Hund treffen. Durch die Frisbeescheibe kann Ihr Hund ernsthaft verletzt werden.



     
 


Weitere Informationen zum Thema Hundefrisbee erhalten Sie in unserem Ratgeber "Hundefrisbee: Für welche Hunderassen ist das Discjogging die richtige Sportart?"



Dienstag, 9. August 2016

Lustiges Video - wenn Hunde träumen

Wer seinen Hund schon mal beim Schlafen beobachtet hat, der weiß: auch Hunde verarbeiten Erlebtes gerne mal im Schlaf oder jagen im Traum dem ein oder anderen Kaninchen hinterher. Manchmal wird es für den Vierbeiner so real, dass er das ein oder andere Bellen oder Schnaufen von sich gibt. Auch die Pfötchen bleiben nicht immer still, sodass der Traum ein abruptes Ende nehmen kann...



Hunde verbringen generell viel Zeit damit, zu dösen oder zu schlafen. Sie ruhen sich aus und sammeln Energie für den nächsten Spaziergang. Ein Rückzugsort für den Hund ist also unerlässlich. In unserem Ratgeber Der richtige Hundekorb für einen guten Schlaf findest du Tipps, wie der richtige Schlafplatz für deinen Hund aussehen sollte.

Freitag, 27. Mai 2016

Maulkorbtraining - braucht der Hund das?

Das Maulkorbtraining wird für Hunde immer wichtiger, da der Maulkorb nicht nur für einige Listenhunde Vorschrift ist, sondern auch immer mehr im täglichen Leben benötigt wird. In vielen deutschen Städten ist es mittlerweise Pflicht, dem Hund während der Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln einen Maulkorb anzulegen. Auch in einigen europäischen Ländern ist der Maulkorb in der Öffentlichkeit für alle Hunde Pflicht. Doch wie findet man den passenden Maulkorb? Und wie soll man den Hund bloß an ihn gewöhnen??

Welcher Maulkorb passt zu uns?

Bei der Auswahl des Maulkorbs gilt es einiges zu beachten. Zunächst müssen Sie als Besitzer das Material auswählen: Es gibt Maulkörbe aus Plastik und Metall. Beide haben Vor- und Nachteile. Metall wird im Winter sehr schnell sehr kalt, hält aber länger als Plastik. Hingegen ist Plastik wesentlich leichter und kann ggf. auf die Bedürfnisse des eigenen Hundes angepasst werden, da man sehr einfach einzelne Elemente wegschneiden kann.

Nicht nur Kampfhunde brauchen Maulkörbe!
Bildquelle: fantareis / pixabay.com

Haben Sie sich für ein Material entschieden, kommt die Frage des Veschlusses. Möchten Sie lieber einen Klickverschluss, der zwar lauter ist, aber auch einfach und schnell zu öffnen und zu schließen ist, oder eine Schnalle, bei der es zwar beim Öffnen und Schließen länger dauert, die aber für geräuschempfindliche Hunde geeigneter ist? Diese Entscheidung ist abhängig vom entsprechenden Hund.
Weitere wichtige Aspekte sind die Größe des Maulkorbes und die Bequemlichkeit. Da der Maulkorb für den Hund ein Fremdkörper ist, sollte dieser so angenehm wie möglich sein. Es gibt Maulkörbe in verschiedenen Größen, passend für jeden Hund. Bei ausgewachsenen Hunden eignet sich ggf. sogar eine Maßanfertigung. Die Lefzen und der Fang des Tieres sollten genug Platz im Maulkorb haben und das Tier sollte unbeschwert Atmen und Trinken können. Außerdem zeichnet einen guten Maulkorb aus, dass die Stelle, die auf der empfindlichen Nase aufliegt, gut gepolstert ist. Der Maulkorb darf nicht zu schwer sein, sonst wird er dem Hund schnell unangenehm.
Haben Sie sich für einen Maulkorb entschieden, kommt der nächste große Schritt.

Den Hund an den Maulkorb gewöhnen

Wie bereits erwähnt, ist der Maulkorb ein Fremdkörper für das Tier. Deshalb sollte er von Anfang an positive Gefühle hervorrufen. Sie als Halter müssen dem Tier genau das vermitteln. Wenn der Halter denkt "Du Armer musst schon wieder dieses grässliche Ding tragen", wird der Hund diese Gefühle übernehmen.
Als nächstes kommt es darauf an, wie ängstlich Ihr Hund ist. Wenn Ihr Tier eher zu der neugierigen Sorte gehört, können Sie es direkt Leckerchen aus dem Maulkorb fressen lassen. Ist der Hund eher zurückhaltend und scheu, legen Sie den Maulkorb auf den Boden und Futter bzw. Leckerchen daneben, sodass der Abstand zwischen Kopf und Maulkorb immer kleiner wird.
Ganz wichtig beim Maulkorbtraining sind regelmäßiges Lob und auch Belohnung (z. B. in Form von Leckerchen). Auch das intensive Wiederholen der Übungen trägt maßgeblich zur Gewöhnung bei!

Der nächste Schritt ist, Leckerchen immer tiefer in den Maulkorb hineinzulegen, damit das Tier immer mehr mit seinem Kopf in den Korb muss, um an das Futter zu kommen. Hierbei sollten die Riemen des Verschlusses so seitlich wegliegen, dass sie das Tier nicht stören. Sie sollten bei diesen Übungen weder den Korb zum Hund hindrücken, noch den Korb wegziehen. Der Hund soll sich hier lediglich an das Gefühl des Korbes um seinen Kopf gewöhnen, da dieser das Blickfeld und auch die Bewegungsfreiheit einschränkt. Auch soll der Hund selbst entscheiden, wie lange sein Kopf im Maulkorb verbleibt.

Je mehr Ihr Tier sich an den Maulkorb gewöhnt, desto länger kann er getragen werden. Nach einiger Zeit können Sie versuchen, den Verschluss des Korbes zu schließen, möglichst leise und vorsichtig. Bei den ersten Malen sollten sie den Korb nur kurze Zeit geschlossen halten, etwa 30 bis 45 Sekunden. Dann kann die Zeitspanne auch verlängert werden, alles in Abstimmung mit dem Temperament des Tieres.

Ganz wichtig: Lassen Sie in diesen frühen Phasen den Hund nicht mit dem Maulkorb allein irgendwo stehen. Er wird sich höchstwahrscheinlich unwohl fühlen und versuchen, den Maulkorb "loszuwerden". Bleiben Sie mit dem Tier im Zimmer und geben Sie, durch den Maulkorb hindurch, immer wieder Futter bzw. Leckerchen. 

Belohnungen z. B. in Form von Leckerchen sind unerlässlich.
Bildquelle: Maja Dumat / flickr.com 

Nun muss auch das Gehen mit Maulkorb geübt werden. Wenn Ihr Hund bereit ist, den Maulkorb längere Zeit geschlossen zu tragen, können Sie zunächst in der gewohnten Umgebung des Zimmers, der Wohnung oder des Hauses einige Runden zusammen drehen, damit er sich an das neue Blickfeld gewöhnen kann. Danach können Sie die Runden nach draußen verlagern und die Strecken verlängern. Wichtig ist, dass Sie auch dabei immer loben. Mehr zum Thema "Hunde loben" finden Sie im markt.de-Ratgeber.

Mein Hund mag den Maulkorb gar nicht!

Wenn Sie den Hund zu schnell in den Maulkorb zwingen wollten, kann es passieren, dass es zu heftigen Abwehrreaktionen kommt. Wichtig ist dann, dass der Maulkorb erst abgenommen wird, wenn die Abwehr beendet ist. Auch sollte es währenddessen nicht zu Lob oder Tadel kommen.

Sollte Ihr Hund sich gar nicht auf das Training einlassen, können Sie auch zunächst mit anderen Gegenständen, wie z.B. einer Stoffschleife um die Schnauze, üben. Diese ist wesentlich leichter und kleiner als der Maulkorb und stört ihn vermutlich weniger. Doch auch hier ist das Lob entscheidend. Gehen Sie kleinschrittig vor und zeigen Sie Ihrem Tier, dass der Maulkorb nichts Schlimmes ist!

Dienstag, 10. Mai 2016

"Hunde, die bellen, beißen nicht" und andere Klischees

Klischees, Mythen und Vorurteile über Hunde gibt es, solange es Hunde gibt. Und genauso lange sind kluge Köpfe damit beschäftigt, sie zu entkräftigen und den angeblichen Hunde-Experten die Wahrheit zu erklären. Doch weil diese Hundeflüsterer sich ungern belehren lassen und ihr Halbwissen liebe weitergeben als wären es Tatsachen, halten sich einige Gerüchte über Hunde immer noch hartnäckig. Wir haben heute einige bekannte und spannende Geschichten über Hunde zusammengestellt und auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft.

  1. Gerade Jack Russel Terrier können gar nicht genug Auslauf bekommen!
    Quelle: Meli1670 / pixabay.com
    Kleine Hunde brauchen weniger Auslauf als große Hunde.
    Stimmt nicht!
    Die reine Größe des Tiers sagt erstmal nichts über sein Bewegungsbedürfnis aus. Es gibt kleine Hunderassen, die unfassbar viel Bewegung und Beschäftigung brauhen (z. B. Jack Russel Terrier) und genauso gibt es große Rassen, denen die eine oder andere kurze Runde um den Block reicht. Wenn man nach einem Hund sucht, der nicht besonders viel Auslauf braucht, sollte man also nicht ausschließlich nach der Größe gehen.
  1. Hunde, die bellen, beißen nicht.
    Stimmt nicht! In erster Linie ist dies eine Redensart und kein Mythos über Tiere. Es geht darum, dass jemand, der mit Drohungen um sich wirft, diese selten wahrmachen wird. Aber auf irgendeiner Tatsache muss das Ganze doch beruhen? Klar. Hunde, die bellen, beißen nicht. Also zumindest nicht gleichzeitig. Ansonsten kann nicht davon ausgegangen werden, dass dem so ist. Wahrscheinlicher ist sogar das Gegenteil!
  1. Schwarze Hunde sind aggressiver als andere.  
    Stimmt nicht! Das Gen, dass die Haarfarbe bestimmt, hat nichts mit dem Gen zu tun, das das Aggressionspotential beherbergt. Unser Beitrag zum "black dog syndrome" beschäftigt sich ganz mit diesem Vorurteil. Was aber gesagt werden kann: Wer Angst vor schwarzhaarigen Hunden hat, müsste auch Angst vor schwarzhaarigen Menschen haben.
  1. Wie das Herrchen, so der Hund.
    Stimmt teilweise! Stammt vom Sprichwort "Wie der Herr, so 's G'scherr" und bedeutet, dass Hund und Herrchen sich (optisch) sehr ähnlich sind. Es ist überraschenderweise tatsächlich so, dass Halter und Hund sich sowohl vom Wesen, als auch vom Äußeren her, sehr ähnlich sind. Das liegt aber vermutlich daran, dass man sich in aller Regel ein Tier anschafft, das auch zu einem passt. Warum sollte eine ruhige, ältere Dame einen quirligen Jack Russel Terrier halten? Doch natürlich gilt hier, wie immer: Ausnahmen bestätigen die Regel.
  1. Welpen lernen in der Sozialisierungsphase am meisten.
    Quelle: merz_ingbert / pixabay.com
    Ein alter Hund lernt nichts mehr.
    Stimmt nicht! Genauso wenig wie "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr". Letzteres Sprichwort bezieht sich allerdings auf Menschen. Was stimmt, ist, dass Hunde zwischen der vierten und 16. Lebenswoche, der so genannten Sozialisierungsphase, am meisten und am schnellsten lernen. Was sie in dieser Phase negativ verknüpfen, werden sie auch in Zukunft negativ sehen. Trotzdem lernen Hunde, wie auch Menschen, ein Leben lang. Auch im hohen Alter kann man den Tieren noch etwas beibringen. Meistens haben sie dann sogar mehr Ruhe dafür.
  1. Alle Hunde hassen den Postboten. 
    Stimmt teilweise! Es geht im Grunde nicht um den Briefträger an sich, sondern darum, dass da ein Eindringling ist, der immer wieder kommt, obwohl das Tier ihn mit aller Macht verscheuchen will. Der Hund weiß ja nicht, dass der Briefträger in unser Revier eindringen muss, um dem Halter etwas zu bringen, was dieser braucht oder haben will. Er sieht jemanden, der praktisch jeden Tag wiederkommt, obwohl er jedes Mal angebellt wird. Und das mag der Hund natürlich nicht.

So sieht man mal wieder, dass nicht jedes Klischee über Hunde stimmt und das viele Sachen einfach wissenschaftlich widerlegbar sind. Viele Dinge sind nicht so, wie sie auf den ersten Blick scheinen und manchmal sollten wir nachdenken und vielleicht ein bisschen mehr recherchieren, bevor wir etwas als gegeben hinnehmen. 
Sie kennen noch weitere Klischees, Mythen und Vorurteile über Hunde? Schreiben Sie uns in den Kommentaren davon, wir sind gespannt!

Freitag, 29. April 2016

Übergewicht - ein ernstzunehmendes Problem bei Hunden

Natürlich ist nicht jeder Hund, der ein paar kleine Speckröllchen mehr hat, gleich übergewichtig. Doch wenn Ihr Hund wirklich Übergewicht hat, ist ein Besuch beim Tierarzt unumgänglich. Ob Ihr Hund tatsächlich übergewichtig ist, können Sie ganz einfach selbst herausfinden, indem Sie ein paar einfache Tests durchführen.

  1. Stellen Sie sich hinter Ihren Hund und schauen Sie von oben auf ihn. Ist seine Taille zu erkennen? Sie sollte deutlich kleiner sein, als sein Bauch und sein Po. 
  2. Versuchen Sie, die Rippen Ihres Hundes zu ertasten. Sie fühlen nichts als Speck? Dann wird es defintiv Zeit für das Tier, abzunehmen!
  3. Beobachten Sie Ihren Hund genau. Wird er träge? Bewegt er sich nur noch, wenn es absolut sein muss? Wenn Ihr Hund häufiger schläft als gewohnt und sich nicht mehr viel bewegt, können Sie davon ausgehen, dass ihm sein Gewicht einfach zu schwer geworden ist. Denn Hunde leiden sehr unter ihrem Übergewicht!
  4. Wie sieht das Fell Ihres Haustiers aus? Ist es glänzend und geschmeidig oder eher rau und stumpf? Eine Veränderung des Felles kann auf ein Gewichtsproblem hindeuten und sollte in jedem Fall ärztlich abgeklärt werden.
Der beste Sport für übergewichtige Hunde ist das Schwimmen.
Bildquelle: JanDix / pixabay.com

Was tun bei Übergewicht?

Wenn Sie feststellen, dass Ihr Hund tatsächlich übergewichtig ist, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen. Zunächst kann der Arzt feststellen, ob es irgendwelche Ursachen für das Übergewicht gibt, wie z. B. Probleme mit der Schilddrüse. Wenn alle gesundheitlichen Probleme, die Schuld an dem Gewichtsproblem sein könnten, ausgeschlossen sind, stellt der Arzt mit Ihnen einen Diätplan für das Tier auf. Wichtig ist, dass Ihr Hund nicht zu schnell abnimmt, da das wiederum schwere gesundheitliche Folgen haben kann. Eine Hundediät folgt denselben Maßstäben wie eine Menschendiät: Das Tier muss mehr Kalorien verbrauchen, als ihm zugeführt werden. Das heißt, dass Bewegung bei der Gewichtsreduktion des Hundes ein elementarer Bestandteil ist. Auch hier sollten Sie mit Ihrem Tierarzt eventuelle Gesundheitsrisiken, wie eine bestehende Arthrose, besprechen, damit es Ihrem Hund nach der Gewichtsabnahme nicht schlechter geht als vorher.

Wichtig ist, dass Sie Ihren Hund nicht überfordern. Er muss weiterhin essen, nur eben weniger. Vor allem bei Leckerchen zwischendurch müssen Sie aufpassen. Wenn Sie Ihrem Hund ein Leckerli geben wollen, wägen Sie ab, ob er dann von einer anderen Mahlzeit des Tages weniger bekommt. Auch bei der Bewegung sollten Sie es ruhig angehen lassen: Gehen Sie in Ruhe Gassi und werden Sie nach und nach ein wenig schneller. Lassen Sie Ihren übergewichtigen Hund nicht neben dem Fahrrad herrennen - das schafft er vermutlich auch gar nicht mehr. Falls Ihr Hund gerne schwimmt, ist das für den Anfang wohl die beste Sportart, da sie besonders gelenkschonend ist.
  

Folgen von starkem Übergewicht

Egal wie Sie das Gewicht Ihres Hundes reduzieren, Sie sollten es auf jeden Fall tun. Denn Übergewicht bei Hunden kann schwerwiegende Folgen haben. Zum Einen ist die Gefahr, an Diabetes zu erkranken, für übergewichtige Hunde (wie es auch beim Menschen der Fall ist) erhöht. Tipps für den Umgang mit Diabetes bei Hunden finden Sie in unserem Blogpost "Diabetes bei Hunden".  Außerdem leidet der Verdauungstrakt des Tieres sehr unter dem hohen Gewicht. Übergewichtige Hunde leiden an Verstopfungen und Blähungen und haben ein erhöhtes Risiko, an Harnsteinen zu erkranken. Diese führen dann zu Schmerzen beim Wasserlassen. Von den Gelenkproblemen, die unweigerlich auftreten, mal ganz zu schweigen. Im Prinzip ist Übergewicht für den Hund nicht viel anders, als für den Menschen: Die Gelenke und die Organe können sehr darunter leiden, weshalb eine regelmäßige Vorstellung beim Arzt und eine Gewichtsreduktion dringend anzuraten sind.