Freitag, 27. Mai 2016

Maulkorbtraining - braucht der Hund das?

Das Maulkorbtraining wird für Hunde immer wichtiger, da der Maulkorb nicht nur für einige Listenhunde Vorschrift ist, sondern auch immer mehr im täglichen Leben benötigt wird. In vielen deutschen Städten ist es mittlerweise Pflicht, dem Hund während der Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln einen Maulkorb anzulegen. Auch in einigen europäischen Ländern ist der Maulkorb in der Öffentlichkeit für alle Hunde Pflicht. Doch wie findet man den passenden Maulkorb? Und wie soll man den Hund bloß an ihn gewöhnen??

Welcher Maulkorb passt zu uns?

Bei der Auswahl des Maulkorbs gilt es einiges zu beachten. Zunächst müssen Sie als Besitzer das Material auswählen: Es gibt Maulkörbe aus Plastik und Metall. Beide haben Vor- und Nachteile. Metall wird im Winter sehr schnell sehr kalt, hält aber länger als Plastik. Hingegen ist Plastik wesentlich leichter und kann ggf. auf die Bedürfnisse des eigenen Hundes angepasst werden, da man sehr einfach einzelne Elemente wegschneiden kann.

Nicht nur Kampfhunde brauchen Maulkörbe!
Bildquelle: fantareis / pixabay.com

Haben Sie sich für ein Material entschieden, kommt die Frage des Veschlusses. Möchten Sie lieber einen Klickverschluss, der zwar lauter ist, aber auch einfach und schnell zu öffnen und zu schließen ist, oder eine Schnalle, bei der es zwar beim Öffnen und Schließen länger dauert, die aber für geräuschempfindliche Hunde geeigneter ist? Diese Entscheidung ist abhängig vom entsprechenden Hund.
Weitere wichtige Aspekte sind die Größe des Maulkorbes und die Bequemlichkeit. Da der Maulkorb für den Hund ein Fremdkörper ist, sollte dieser so angenehm wie möglich sein. Es gibt Maulkörbe in verschiedenen Größen, passend für jeden Hund. Bei ausgewachsenen Hunden eignet sich ggf. sogar eine Maßanfertigung. Die Lefzen und der Fang des Tieres sollten genug Platz im Maulkorb haben und das Tier sollte unbeschwert Atmen und Trinken können. Außerdem zeichnet einen guten Maulkorb aus, dass die Stelle, die auf der empfindlichen Nase aufliegt, gut gepolstert ist. Der Maulkorb darf nicht zu schwer sein, sonst wird er dem Hund schnell unangenehm.
Haben Sie sich für einen Maulkorb entschieden, kommt der nächste große Schritt.

Den Hund an den Maulkorb gewöhnen

Wie bereits erwähnt, ist der Maulkorb ein Fremdkörper für das Tier. Deshalb sollte er von Anfang an positive Gefühle hervorrufen. Sie als Halter müssen dem Tier genau das vermitteln. Wenn der Halter denkt "Du Armer musst schon wieder dieses grässliche Ding tragen", wird der Hund diese Gefühle übernehmen.
Als nächstes kommt es darauf an, wie ängstlich Ihr Hund ist. Wenn Ihr Tier eher zu der neugierigen Sorte gehört, können Sie es direkt Leckerchen aus dem Maulkorb fressen lassen. Ist der Hund eher zurückhaltend und scheu, legen Sie den Maulkorb auf den Boden und Futter bzw. Leckerchen daneben, sodass der Abstand zwischen Kopf und Maulkorb immer kleiner wird.
Ganz wichtig beim Maulkorbtraining sind regelmäßiges Lob und auch Belohnung (z. B. in Form von Leckerchen). Auch das intensive Wiederholen der Übungen trägt maßgeblich zur Gewöhnung bei!

Der nächste Schritt ist, Leckerchen immer tiefer in den Maulkorb hineinzulegen, damit das Tier immer mehr mit seinem Kopf in den Korb muss, um an das Futter zu kommen. Hierbei sollten die Riemen des Verschlusses so seitlich wegliegen, dass sie das Tier nicht stören. Sie sollten bei diesen Übungen weder den Korb zum Hund hindrücken, noch den Korb wegziehen. Der Hund soll sich hier lediglich an das Gefühl des Korbes um seinen Kopf gewöhnen, da dieser das Blickfeld und auch die Bewegungsfreiheit einschränkt. Auch soll der Hund selbst entscheiden, wie lange sein Kopf im Maulkorb verbleibt.

Je mehr Ihr Tier sich an den Maulkorb gewöhnt, desto länger kann er getragen werden. Nach einiger Zeit können Sie versuchen, den Verschluss des Korbes zu schließen, möglichst leise und vorsichtig. Bei den ersten Malen sollten sie den Korb nur kurze Zeit geschlossen halten, etwa 30 bis 45 Sekunden. Dann kann die Zeitspanne auch verlängert werden, alles in Abstimmung mit dem Temperament des Tieres.

Ganz wichtig: Lassen Sie in diesen frühen Phasen den Hund nicht mit dem Maulkorb allein irgendwo stehen. Er wird sich höchstwahrscheinlich unwohl fühlen und versuchen, den Maulkorb "loszuwerden". Bleiben Sie mit dem Tier im Zimmer und geben Sie, durch den Maulkorb hindurch, immer wieder Futter bzw. Leckerchen. 

Belohnungen z. B. in Form von Leckerchen sind unerlässlich.
Bildquelle: Maja Dumat / flickr.com 

Nun muss auch das Gehen mit Maulkorb geübt werden. Wenn Ihr Hund bereit ist, den Maulkorb längere Zeit geschlossen zu tragen, können Sie zunächst in der gewohnten Umgebung des Zimmers, der Wohnung oder des Hauses einige Runden zusammen drehen, damit er sich an das neue Blickfeld gewöhnen kann. Danach können Sie die Runden nach draußen verlagern und die Strecken verlängern. Wichtig ist, dass Sie auch dabei immer loben. Mehr zum Thema "Hunde loben" finden Sie im markt.de-Ratgeber.

Mein Hund mag den Maulkorb gar nicht!

Wenn Sie den Hund zu schnell in den Maulkorb zwingen wollten, kann es passieren, dass es zu heftigen Abwehrreaktionen kommt. Wichtig ist dann, dass der Maulkorb erst abgenommen wird, wenn die Abwehr beendet ist. Auch sollte es währenddessen nicht zu Lob oder Tadel kommen.

Sollte Ihr Hund sich gar nicht auf das Training einlassen, können Sie auch zunächst mit anderen Gegenständen, wie z.B. einer Stoffschleife um die Schnauze, üben. Diese ist wesentlich leichter und kleiner als der Maulkorb und stört ihn vermutlich weniger. Doch auch hier ist das Lob entscheidend. Gehen Sie kleinschrittig vor und zeigen Sie Ihrem Tier, dass der Maulkorb nichts Schlimmes ist!

Dienstag, 10. Mai 2016

"Hunde, die bellen, beißen nicht" und andere Klischees

Klischees, Mythen und Vorurteile über Hunde gibt es, solange es Hunde gibt. Und genauso lange sind kluge Köpfe damit beschäftigt, sie zu entkräftigen und den angeblichen Hunde-Experten die Wahrheit zu erklären. Doch weil diese Hundeflüsterer sich ungern belehren lassen und ihr Halbwissen liebe weitergeben als wären es Tatsachen, halten sich einige Gerüchte über Hunde immer noch hartnäckig. Wir haben heute einige bekannte und spannende Geschichten über Hunde zusammengestellt und auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft.

  1. Gerade Jack Russel Terrier können gar nicht genug Auslauf bekommen!
    Quelle: Meli1670 / pixabay.com
    Kleine Hunde brauchen weniger Auslauf als große Hunde.
    Stimmt nicht!
    Die reine Größe des Tiers sagt erstmal nichts über sein Bewegungsbedürfnis aus. Es gibt kleine Hunderassen, die unfassbar viel Bewegung und Beschäftigung brauhen (z. B. Jack Russel Terrier) und genauso gibt es große Rassen, denen die eine oder andere kurze Runde um den Block reicht. Wenn man nach einem Hund sucht, der nicht besonders viel Auslauf braucht, sollte man also nicht ausschließlich nach der Größe gehen.
  1. Hunde, die bellen, beißen nicht.
    Stimmt nicht! In erster Linie ist dies eine Redensart und kein Mythos über Tiere. Es geht darum, dass jemand, der mit Drohungen um sich wirft, diese selten wahrmachen wird. Aber auf irgendeiner Tatsache muss das Ganze doch beruhen? Klar. Hunde, die bellen, beißen nicht. Also zumindest nicht gleichzeitig. Ansonsten kann nicht davon ausgegangen werden, dass dem so ist. Wahrscheinlicher ist sogar das Gegenteil!
  1. Schwarze Hunde sind aggressiver als andere.  
    Stimmt nicht! Das Gen, dass die Haarfarbe bestimmt, hat nichts mit dem Gen zu tun, das das Aggressionspotential beherbergt. Unser Beitrag zum "black dog syndrome" beschäftigt sich ganz mit diesem Vorurteil. Was aber gesagt werden kann: Wer Angst vor schwarzhaarigen Hunden hat, müsste auch Angst vor schwarzhaarigen Menschen haben.
  1. Wie das Herrchen, so der Hund.
    Stimmt teilweise! Stammt vom Sprichwort "Wie der Herr, so 's G'scherr" und bedeutet, dass Hund und Herrchen sich (optisch) sehr ähnlich sind. Es ist überraschenderweise tatsächlich so, dass Halter und Hund sich sowohl vom Wesen, als auch vom Äußeren her, sehr ähnlich sind. Das liegt aber vermutlich daran, dass man sich in aller Regel ein Tier anschafft, das auch zu einem passt. Warum sollte eine ruhige, ältere Dame einen quirligen Jack Russel Terrier halten? Doch natürlich gilt hier, wie immer: Ausnahmen bestätigen die Regel.
  1. Welpen lernen in der Sozialisierungsphase am meisten.
    Quelle: merz_ingbert / pixabay.com
    Ein alter Hund lernt nichts mehr.
    Stimmt nicht! Genauso wenig wie "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr". Letzteres Sprichwort bezieht sich allerdings auf Menschen. Was stimmt, ist, dass Hunde zwischen der vierten und 16. Lebenswoche, der so genannten Sozialisierungsphase, am meisten und am schnellsten lernen. Was sie in dieser Phase negativ verknüpfen, werden sie auch in Zukunft negativ sehen. Trotzdem lernen Hunde, wie auch Menschen, ein Leben lang. Auch im hohen Alter kann man den Tieren noch etwas beibringen. Meistens haben sie dann sogar mehr Ruhe dafür.
  1. Alle Hunde hassen den Postboten. 
    Stimmt teilweise! Es geht im Grunde nicht um den Briefträger an sich, sondern darum, dass da ein Eindringling ist, der immer wieder kommt, obwohl das Tier ihn mit aller Macht verscheuchen will. Der Hund weiß ja nicht, dass der Briefträger in unser Revier eindringen muss, um dem Halter etwas zu bringen, was dieser braucht oder haben will. Er sieht jemanden, der praktisch jeden Tag wiederkommt, obwohl er jedes Mal angebellt wird. Und das mag der Hund natürlich nicht.

So sieht man mal wieder, dass nicht jedes Klischee über Hunde stimmt und das viele Sachen einfach wissenschaftlich widerlegbar sind. Viele Dinge sind nicht so, wie sie auf den ersten Blick scheinen und manchmal sollten wir nachdenken und vielleicht ein bisschen mehr recherchieren, bevor wir etwas als gegeben hinnehmen. 
Sie kennen noch weitere Klischees, Mythen und Vorurteile über Hunde? Schreiben Sie uns in den Kommentaren davon, wir sind gespannt!

Freitag, 29. April 2016

Übergewicht - ein ernstzunehmendes Problem bei Hunden

Natürlich ist nicht jeder Hund, der ein paar kleine Speckröllchen mehr hat, gleich übergewichtig. Doch wenn Ihr Hund wirklich Übergewicht hat, ist ein Besuch beim Tierarzt unumgänglich. Ob Ihr Hund tatsächlich übergewichtig ist, können Sie ganz einfach selbst herausfinden, indem Sie ein paar einfache Tests durchführen.

  1. Stellen Sie sich hinter Ihren Hund und schauen Sie von oben auf ihn. Ist seine Taille zu erkennen? Sie sollte deutlich kleiner sein, als sein Bauch und sein Po. 
  2. Versuchen Sie, die Rippen Ihres Hundes zu ertasten. Sie fühlen nichts als Speck? Dann wird es defintiv Zeit für das Tier, abzunehmen!
  3. Beobachten Sie Ihren Hund genau. Wird er träge? Bewegt er sich nur noch, wenn es absolut sein muss? Wenn Ihr Hund häufiger schläft als gewohnt und sich nicht mehr viel bewegt, können Sie davon ausgehen, dass ihm sein Gewicht einfach zu schwer geworden ist. Denn Hunde leiden sehr unter ihrem Übergewicht!
  4. Wie sieht das Fell Ihres Haustiers aus? Ist es glänzend und geschmeidig oder eher rau und stumpf? Eine Veränderung des Felles kann auf ein Gewichtsproblem hindeuten und sollte in jedem Fall ärztlich abgeklärt werden.
Der beste Sport für übergewichtige Hunde ist das Schwimmen.
Bildquelle: JanDix / pixabay.com

Was tun bei Übergewicht?

Wenn Sie feststellen, dass Ihr Hund tatsächlich übergewichtig ist, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen. Zunächst kann der Arzt feststellen, ob es irgendwelche Ursachen für das Übergewicht gibt, wie z. B. Probleme mit der Schilddrüse. Wenn alle gesundheitlichen Probleme, die Schuld an dem Gewichtsproblem sein könnten, ausgeschlossen sind, stellt der Arzt mit Ihnen einen Diätplan für das Tier auf. Wichtig ist, dass Ihr Hund nicht zu schnell abnimmt, da das wiederum schwere gesundheitliche Folgen haben kann. Eine Hundediät folgt denselben Maßstäben wie eine Menschendiät: Das Tier muss mehr Kalorien verbrauchen, als ihm zugeführt werden. Das heißt, dass Bewegung bei der Gewichtsreduktion des Hundes ein elementarer Bestandteil ist. Auch hier sollten Sie mit Ihrem Tierarzt eventuelle Gesundheitsrisiken, wie eine bestehende Arthrose, besprechen, damit es Ihrem Hund nach der Gewichtsabnahme nicht schlechter geht als vorher.

Wichtig ist, dass Sie Ihren Hund nicht überfordern. Er muss weiterhin essen, nur eben weniger. Vor allem bei Leckerchen zwischendurch müssen Sie aufpassen. Wenn Sie Ihrem Hund ein Leckerli geben wollen, wägen Sie ab, ob er dann von einer anderen Mahlzeit des Tages weniger bekommt. Auch bei der Bewegung sollten Sie es ruhig angehen lassen: Gehen Sie in Ruhe Gassi und werden Sie nach und nach ein wenig schneller. Lassen Sie Ihren übergewichtigen Hund nicht neben dem Fahrrad herrennen - das schafft er vermutlich auch gar nicht mehr. Falls Ihr Hund gerne schwimmt, ist das für den Anfang wohl die beste Sportart, da sie besonders gelenkschonend ist.
  

Folgen von starkem Übergewicht

Egal wie Sie das Gewicht Ihres Hundes reduzieren, Sie sollten es auf jeden Fall tun. Denn Übergewicht bei Hunden kann schwerwiegende Folgen haben. Zum Einen ist die Gefahr, an Diabetes zu erkranken, für übergewichtige Hunde (wie es auch beim Menschen der Fall ist) erhöht. Tipps für den Umgang mit Diabetes bei Hunden finden Sie in unserem Blogpost "Diabetes bei Hunden".  Außerdem leidet der Verdauungstrakt des Tieres sehr unter dem hohen Gewicht. Übergewichtige Hunde leiden an Verstopfungen und Blähungen und haben ein erhöhtes Risiko, an Harnsteinen zu erkranken. Diese führen dann zu Schmerzen beim Wasserlassen. Von den Gelenkproblemen, die unweigerlich auftreten, mal ganz zu schweigen. Im Prinzip ist Übergewicht für den Hund nicht viel anders, als für den Menschen: Die Gelenke und die Organe können sehr darunter leiden, weshalb eine regelmäßige Vorstellung beim Arzt und eine Gewichtsreduktion dringend anzuraten sind.

Donnerstag, 14. April 2016

Schwarze Hunde bringen Unglück?!

Jeder kennt vermutlich den Aberglauben, dass es Unglück bringt, wenn eine schwarze Katze von rechts den Weg kreuzt. Doch wussten Sie, dass es auch Menschen gibt, die schwarzen Hunden eine Unglück-bringende Wirkung zusprechen?

Schwarze Hunde werden seltener adoptiert

Viele Tierheime berichten, dass schwarze Hunde seltener adoptiert werden als ihre helleren Artgenossen. Dabei spielt die Rasse tatsächlich eine untergeordnete Rolle, dennoch kann man sagen: Je größer und dunkler der Hund, desto schwerer ist er zu vermitteln. Es gibt zwar keine Studien, die das eindeutig belegen, doch im englischen Sprachraum und vor allem in Amerika ist der Begriff "Black Dog Syndrome" weit verbreitet. In Tierheimen in den USA wird häufig die Abkürzung BBD (big black dog) für große, dunkle (Mischlings-)hunde verwendet, die schwer an den Mann zu bringen sind. Es gibt sogar Berichte von Tierbesitzern, die ihr großes, schwarzes Tier ins Tierheim gebracht haben um sich stattdessen einen helleren Hund zu kaufen.



Kann dieser Hund wirklich Unglück bringen?
Bildquelle: herbalife / pixabay.com


Warum sind schwarze Hunde so unbeliebt?

Es gibt mehrere Gründe für das Problem, das viele mit großen, schwarzen Hunden haben. Zum Teil liegt die Abneigung wohl einfach darin begründet, dass Menschen generell ein schlechtes Verhältnis zur Farbe schwarz haben. Vor allem in westlichen Kulturen wird schwarz in Verbindung gebracht mit Tod, auf Beerdigungen tragen die Gäste schließlich auch schwarze Kleidung. Auch Anhänger verschiedener Subkulturen tragen ausschließlich schwarze Kleidung und wirken so manchmal bedrohlich oder angsteinflößend auf ihre Mitmenschen.
Auch ist die Darstellungen dieser großen, schwarzen Hunde in Filmen oft nicht sonderlich fröhlich. Diese Art von Hund wird oft bösartig oder aggressiv dargestellt, mit dunklen Augen und gefletschten Zähnen.
Eine amerikanische Studie zeigte außerdem, dass dunkle Hunde sich weniger gut fotografieren lassen. Wenn ein Tierheim also Fotos von Hunden auf ihre Website stellt, dann sind die helleren Hunde dafür eher geeignet und es ist einfacher für die Augen, sich diese anzusehen. Ob das allerdings ein Grund für eine Abneigung gegen schwarze Hunde ist, ist nicht genau festzustellen.

Bringen schwarze Hunde Unglück?

Genauso wie der Aberglaube über schwarze Katzen nicht wissenschaftlich belegbar ist, ist auch eine Unglück-bringende Wirkung von Hunden nicht nachzuweisen. Dennoch haben einige Menschen wohl ein Problem mit dunklen Hunden, aus den oben genannten Gründen. Wer sich mutig genug fühlt, einen großen schwarzen Hund bei sich aufzunehmen, wird in den Kleinanzeigen auf markt.de fündig! 

Freitag, 1. April 2016

Kuscheleinheiten mit einer deutschen Dogge

Hunde sind wohl die treusten Begleiter des Menschen und das zeigen sie uns immer wieder. Ob nun ein schmusebedürftiger Jack Russell Terrier oder eine liebevolle deutsche Dogge macht dabei keinen Unterschied. Oder vielleicht doch? In diesem Video wird klar, dass es einen entscheidenen Unterschied gibt und der bezieht sich vor allem auf die Größe des Tieres. Denn währedn sich ein kleiner Jack Russell Terrier liebevoll an dich kuschelt, sieht das bei einer deutschen Dogge etwas anders aus.


                           


Die deutsche Dogge unter die Lupe genommen


Die deutsche Dogge vereint Anmut und Eleganz. Aufgrund ihrer Größe wurde sie bereits in der Antike als Kampfhund und vor allem als Kriegshund gehalten. Dementsprechend ist sie mit einem massiven Körperbau ausgestattet, der auf den Einen oder Anderen durchaus furchteinflößend wirken kann. Hündinnen sind mindestens 72cm und Rüden kommen auf eine Höhe von mindestens 80cm. Bei einer solchen Größe werden sie mindestens 50kg schwer.

Keine Spur von Agressivität


Die deutsche Dogge ist keineswegs ein kampflustiges Tier, auch wenn man das aufgrund ihrer Vergangenheit annehmen könnte. Ganz im Gegenteil. Sie ist zurückhaltend und freundlich Fremden gegenüber. Wie das Video zeigt, ist sie äußerst selbstbewusst und in manchen Situationen stur, vor allem dann, wenn es um die nötige Zuneigung und Liebe geht, die sie, in dem Fall von Herrchen, liebevoll erzwingt.

Eine treue Seele


Die deutsche Dogge ist bestens als Familienhund geeignet und ist nicht nur treu und geduldig, sondern auch liebevoll. Leider erkranken diese Hunde oft und es fällt ihnen beispielsweise schwer Treppen zu steigen, bis sie ausgewachsen sind. Im Alter können sie aufgrund von Erkrankung solche Hindernisse kaum noch überwinden. Die Lebenserwartung einer deutschen Dogge ist verhältnismäßig kurz. Sie werden ungefähr 5-8 Jahre alt.
Je größer der Hund, desto begehrter ist er unter den Züchtern und Doggenliebhabern. Dies führt leider dazu, dass die Tiere völlig überzüchtet sind und dadurch sehr anfällig für Krankheiten werden.Häufige Krankheiten sind in der Regel Knochenkrebs, Magendrehungen, Hüftgelenksdysplasie sowie Herzmuskelerkrankungen DCM. Aus diesem Grund sollte man sich beim Kauf dieser Rasse darüber im Klaren sein, dass spätere Arztkosten anfallen und ein Hund dieser Größe selbstverständlich von allem etwas mehr braucht. Vom Futter, über Auslauf und natürlich auch menschliche Zuneigung.
 

Donnerstag, 28. Januar 2016

Tea-Cup-Hunde: Die große Gefahr bei kleinen Hunden



Sie sind klein und niedlich - nicht nur als Welpen. Sogenannte Tea-Cup-Hunde werden immer beliebter, denn durch ihre geringe Größe sind sie auch für kleine Wohnungen geeignet und 
brauchen - vermeintlich - weniger Auslauf. Doch was steckt eigentlich hinter dem Trend zu immer kleineren Hunden, die man auch problemlos in einer Handtasche tragen kann?

Was ist ein Tea-Cup-Hund?

Kaum größer als der Hausschuh: Tea-Cup-Chihuahuas
Tea-Cup ist ein Kunstbegriff. Unter solchen Hunden versteht man Hunde, die extra klein gezüchtet wurden. Dabei beschränkt man sich auf Zwerghunderassen wie Zwergpudel, Zwergpinscher, Prager Rattler und Chihuahuas. Ein Beispiel:
Der Chihuahua ist die kleinste Hunderasse der Welt und hat bei normalen Exeplaren eine Widerristhöhe von 25-30 cm und ein Gewicht von 2-3 Kilogramm.
Bei Tea-Cup-Chihuahaus wird ein Gewicht von unter 2 Kilogramm angestrebt und eine noch geringere Körpergröße.

 

Was bedeutet das für die Gesundheit?

Kleine Köpfchen mit großen Kulleraugen sind niedlich anzusehen - doch oft ist der Schädel bei Tea-Cup-Hunden zu klein, sodass die armen Tiere ständig Kopfschmerzen haben. Häufig kommt es auch zu Anfällen, die sogar tödlich enden können. Die Augen sind oft gereizt und tränen, es kommt schneller zu Infektionen. Häufig sind auch die Knochen nicht vollständig entwickelt, sodass es zu Gelenk-, Knochen- und Bandscheibenschäden kommen kann.
Aufgrund des kleinen Magens müssen Tea-Cup-Hunde häufiger Nahrung aufnehmen als normale Hunde. 4 - 5 kleine Mahlzeiten am Tag braucht ein Tea-Cup-Hund. Sollte es zu Durchfall oder Erbrechen kommen ist der sofortige Besuch beim Tierarzt Pflicht: Jeder Wasserverlust kann zum Tod führen. Im Normalfall beträgt die Lebenserwartung eines Tea-Cup-Hundes nur 5-7 Jahre, während ein normaler Hund etwa 14-15 Jahre alt wird.

 

Alltag, Unfall, Einsamkeit
Kleiner als eine Sektflasche

Auch der Alltag mit einem Tea-Cup-Hund ist stark eingeschränkt. Sprünge auf das Sofa sind kaum zu bewältigen, bei dem Sprung vom Sofa oder aus dem Bett können die kleinen Knochen brechen. Auch stufensteigen ist kaum möglich, weshalb Tea-Cup-Hunde meistens getragen werden müssen. Besuche auf der Hundewiese oder in einer Hundeschule sind nicht zu empfehlen, viel zu schnell kann es beim spielen mit anderen Hunden zu tödlichen Unfällen kommen. Tea-Cup-Hunde muss man deshalb alleine halten oder mit weiteren Tea-Cup-Hunden, damit sie sozialisiert werden und nicht vereinsamen.

 

 

 

Augen auf beim Hundekauf!

Wir von markt.de sehen die Zucht, Verkauf und Kauf von Tea-Cup-Hunden sehr kritisch. Auch Sie sollten sich fragen, ob Sie unbedingt die noch kleinere Version eines Zwerghundes benötigen. Oft leiden die Hunde stille Qualen und haben Schmerzen; die normalen Freuden eines Hundelebens können sie nicht genießen. Auch ein "normaler" Chihuahua ist schon sehr klein, aber er muss nicht unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen leiden. Grundsätzlich raten wir Ihnen, keine Hunde zu kaufen, die offensichtlich nicht den Rassestandards entsprechen. Letztlich sind Sie als Käufer dazu gefordert, die fragwürdigen Tierhändler zu stoppen: Besteht nach Tea-Cup-Hunden keine Nachfrage, so werden die winzigen Hunde auch nicht mehr produziert.

Bildquellen: alle verwendeten Bilder: Userbild / markt.de.

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Veranstaltungstipp: Messe "Hund & Pferd"

Pferde- und Hundefreunde sollten sich das kommende Wochenende freihalten. Vom 16. - 18. Oktober 2015 findet nämlich zum zehnten Mal die Messe "Hund & Pferd" in den Dortmunder Westfalenhallen statt. 

Die Messe "Hund & Pferd" bietet für Tierfreunde viele Highlights.
Bildquelle: Pitke, via Wikimedia Commons.
Besucher können sich auf viele Attraktionen freuen. Zum Programm gehören Rassepräsentationen, Ausbildungs-Demos und zahlreiche Mitmachaktionen. Besondere Highlights in diesem Jahr sind sicherlich die atemberaubende Feuershow der Stuntreitertruppe Ars Equitandi, die Freiheitsdressur der Highland-Ponys des Franzosen Pierre Fleury, die Dog Diving Europameisterschaft, das Dog Dance Turnier oder die große Parade der Hunde & Pferde gemeinsamer Herkunft. Außerdem ist die Messe ein wahres Shopping-Paradies. Von Ausrüstung über Spielzeug bis hin zum Futter bieten mehrere hundert Industriestände alles, was das Pferde- und Hundeherz begehrt.

Es gibt also viele Gründe die Messe "Hund & Pferd" zu besuchen. Erwartet werden bis zu 75.000 Tierfreunde. Der Preis für eine Tageskarte liegt bei 12 Euro für Erwachsene, 9 Euro für Jugendliche, Studenten & Schwerbehinderte, 5 Euro für Kinder und 27 Euro für Familien (zwei Erwachsene mit beliebig vielen Kindern).

Veranstalter der Messe "Hund & Pferd" ist übrigens der Verband für das Deutsche Hundewesen. Mithilfe des Ratgebers Verband für das Deutsche Hundewesen - Rassehunde finden über geprüfte Zuchtverbände können sich Interessierte näher über den Verband informieren.

Montag, 28. September 2015

Die Französische Bulldogge ist die Hunderasse des Jahres 2015

markt.de, das Kleinanzeigenportal mit umfangreichem Tiermarkt, hat die Französische Bulldogge nach Recherchen zu Popularitätsgewinn zur Hunderasse des Jahres 2015 gewählt.


Die kleinen Vierbeiner haben sich in der letzten Zeit aufgrund ihres markanten Erscheinungsbildes eine starke Fangemeinde erobert. Mit ihren großen Augen, den abstehenden Fledermausohren und der in Falten gelegten Schnauze sehen die Bullys einfach unglaublich niedlich aus. Doch auch aufgrund ihres Charakters ist die Rasse sehr beliebt. Die Hunde sind nicht nur ausgesprochen pfiffig, treu und freundlich, sondern darüber hinaus mit Konsequenz und Liebe gut erziehbar.

Damit hat die Französische Bulldogge den Titel "Hunderasse des Jahres" in 2015 mehr als verdient. markt.de spricht allen Französische Bulldoggen-Haltern und Züchtern seinen Glückwunsch aus. 
Um mögliche Interessenten der Rasse vor einem Kauf ausgiebig über Bedürfnisse und Haltungsanforderungen zu informieren, stellt das Portal Nutzern auf seinen Seiten einen umfassenden Hunderassen-Ratgeber inkl. Rasseportrait der Französischen Bulldogge bereit. Außerdem setzt sich markt.de mit kontinuierlichen und gewissenhaften Anzeigenprüfungen stark für eine seriöse Vermittlung der Französischen Bulldogge ein.

Dubiosen Anbietern, die mit Überzüchtungen oder sogar nur angeblichen Zuchthunden den Trend rund um die beliebte Hunderasse ausnutzen, gilt es das Handwerk zu legen. Was Interessenten diesbezüglich tun können, verrät die vollständige markt.de Presseinformation mit dem Titel Die Französische Bulldogge ist die Hunderasse des Jahres 2015.

Dienstag, 1. September 2015

Miesepeter-Hund Earl macht Grumpy Cat Konkurrenz

Jeder kennt sie - die wohl schlecht gelaunteste Katze der Welt: Grumpy Cat. Mit ihrem permanent mürrischen Gesichtsausdruck hat sie in den letzten Jahren absoluten Kultstatus erreicht. Die Besitzerin verdiente mit der Vermarktung ihres mies gelaunten Haustieres wohl ein Vermögen. 

Nun scheint Grumpy Cat jedoch ernste Konkurrenz zu bekommen. Earl the Grumpy Puppy aus dem US-Bundesstaat Iowa erobert nämlich nach und nach das Internet.

Earl ist ein weiterer mürrischer Internetstar.
Bildquelle: Facebook 2015 - Earl The Grumpy Puppy.
Earl hat den grimmigen Blick mindestens genauso drauf. Seine Besitzer Derek Bloomflied und Christie Bailey erstellten für Ihren Vierbeiner eine Facebook-Seite. Dort hat der sechs Monate alte Welpe bereits über 35.000 Fans. Wirklich griesgrämig ist Earl in Wirklichkeit aber nicht. Im Gegenteil: Er ist nach Angaben seiner Besitzer ein aufgeweckter und lieber Kerl, der gerne spielt, isst und kuschelt. Sein grimmiges Aussehen kommt lediglich durch eine Kieferfehlstellung, genauer gesagt einem Unterbiss, zustande.
 
Übrigens: Earl ist ein sogenannter Puggle, ein Mischling aus Beagle und Mops. Wollen auch Sie einen Mischlingshund bei sich aufnehmen? Dann bieten Ihnen die Kleinanzeigen für Mischlinge eine große Auswahl.

Freitag, 21. August 2015

Hundetransport – sicher mit dem Hund von A nach B


Es sieht zwar niedlich aus, wie der Hund seinen Kopf aus dem Fenster streckt, doch dies kann sehr gefährlich für den Hund und den Autofahrer werden.



Gerade zur Urlaubszeit fahren viele mit ihren Hunden in den Urlaub.
Dabei muss auf die Sicherheit des Hundes im Auto geachtet werden.

Transportboxen, Trenngitter und Sicherheitsgurte können einen optimalen Schutz für Hunde im Auto bieten.
Im folgenden Ratgeber werden die einzelnen Produkte erläutert und wichtige Informationen rund um den Hundetransport gegeben.


Nicht alle Hunde mögen von Anfang an das Auto fahren. Viele Hunden müssen langsam an die Autofahrt gewöhnt werden.
Am einfachsten ist es, den Hund von klein auf an ein Auto zu gewöhnen.
Mehr Informationen dazu findet ihr in unseren Ratgeber: Den Hund ans Autofahren gewöhnen



Wenn man mit seinem Hund in den Urlaub fährt, sollte der Hund das Autofahren schon kennengelernt haben. Einen Urlaub mit dem Hund sollte von Anfang an durchgeplant werden. Einige Aspekte dabei sollte man beachten.

Wie z. B. regelmäßige Pausen einzuplanen, genug Futter und Trinken einpacken, das Körbchen nicht vergessen …

Weitere wichtige Aspekte findet ihr hier: http://goo.gl/DxgHbP



Bildquelle:

Paul Brennan / publicdomainpictures


Montag, 17. August 2015

Eine großartige Idee für blinde Hunde

Durch einen grauen Star erblindete der Hund Buddy und konnte nicht mehr alleine laufen ohne sich zu verletzten. Der Besitzer kam auf die großartige Idee ein Gestell um den Kopf zu konstruieren, damit Buddy merkt, wo die Gegenstände sich befinden. Im folgenden Video wird deutlich, wie Buddy geholfen wird und wie er seine Lebensqualität zurück bekommt.  




Die Idee des Besitzers beruht auf den Produkten von "Muffin’s Halo Guide For Blind Dogs" und "Halos for Paws". Eine großartige Idee für erblindete Hunde und ihre Besitzer.


Hunde mit einem Handicap sind genau so lebensfreudig, wie Hunde ohne Handicap und haben ein gutherziges zu Hause verdient. Hier werden Hunde mit einem Handicap angeboten, die ein neues zu Hause suchen.



Quelle Youtube Video:
https://www.youtube.com/watch?v=ThVXodCJ280

Freitag, 14. August 2015



 Hunde sind der große Favorit:

75% der Umfrageteilnehmer besitzen einen oder mehrere Hunde 


Besonders Mischlingshunde sind beliebt. 13% der Befragten einer aktuellen Tierumfrage von markt.de bevorzugen kleinere Mischlingshunde. Zu den beliebtesten Hunderassen zählen Labrador Retriever, Chihuahua und der Dackel. Gerade die Wahl des Dackels ist überraschend, gilt diese Rasse schließlich als besonders schwer zu erziehen und ist deshalb nur bedingt als Einsteigerhund geeignet.

Ebenfalls überraschend war die große Bereitschaft der Befragten, Tiere aus dem Tierheim oder einer Tierschutzorganisation aufzunehmen - für 77% wäre dies selbstverständlich. Lediglich Familien mit Kindern bevorzugen Welpen vom Züchter. Bei Tierheimtieren wisse man nicht, ob die Tiere traumatisiert sind und könne deshalb die Gefahr für kleinere Kinder nicht abschätzen.

Ein Hund animiert dazu, mehr Zeit im Freien zu verbringen - mehr als jeder zweite Befragte  gab dies als Grund an, einen Hund in die Familie aufgenommen zu haben. Die Bewegung bei jedem Wetter unterstützt das körperliche Wohlbefinden. Ausgleichend dazu wirkt ein Hund auch für die Psyche beruhigend - er hilft dabei, den Alltagsstress abzubauen und ermöglicht seinen Besitzern, sich zu entspannen. Für jeden dritten Befragten ist der Hund nicht nur irgendein Haustier, sondern der beste Freund - ein Hund leistet Gesellschaft und hilft dabei, sich nicht einsam zu fühlen. 

Weitere Umfrageergebnisse der Hundeumfrage sowie die Ergebnisse der Katzen- und Pferdeumfragen von markt.de finden Sie hier: Ergebnisse der Hundeumfrage

Montag, 10. August 2015

Hunde mit großer Selbstbeherrschung

Im folgenden Video legt die Besitzerin ihren Hunden Leckerchen auf die Nase.
Geduldig warten die Hunde auf das Kommando zum Fressen und schnappen sich das Leckerli.
Selbst mehrere Leckerchen, die auf der Nase gestapelt werden, sind kein Problem für die Hunde. 





Nicht alle Hunde haben so eine Selbstbeherrschung und lassen ein Leckerchen auf ihrer Nase liegen. 
Mit ein bisschen Übung und den richtigen Leckerchen kann das jeder Hund schaffen. 

Freitag, 7. August 2015

Hunderatgeber - von der Hundeerziehung bis zu den Hunderassen



In diesem Hunderatgeber möchten wir Tipps und Tricks rund um den treuen Begleiter des Menschen bieten. 
Informiert euch, bevor ihr einen Hund über die Tieranzeigen kauft. 
Er wird euch ein Leben lang treu begleiten. Dies verlangt langjährige Verantwortung für das Tier. 

Vor der Anschaffung eines Hundes sollten diese Fragen geklärt sein:  

  • Welpe, junger oder erwachsener Hund?

     

  • Rüde oder Hündin?

     

  • Welche Rasse? Ein Mischling?

     

  • Vom Züchter oder aus dem Tierheim?

     

  • Welche Lebensbedingungen kann ich meinem Hund bieten?

 

Informationen über die richtige Pflege und Ernährung sowie Tipps zum Hundekauf findet ihr unseren Ratgebern

Samstag, 1. August 2015

Tierquälerei: Mischling Peter völlig verwahrlost ausgesetzt

Mischlingshund Peter wurde weggeworfen wie Müll. Bildquelle: Tierheim Siegen.
Da standen selbst erfahrene Mitarbeiter des Tierheims Siegen unter Schock: Anfang Juli erreichte sie ein Anruf, dass in einem Kreuztaler Ortsteil ein Fundhund abgeholt werden müsse. Das Tier sei in einem sehr schlechten Zustand. Was die Tierfreunde dann allerdings vor Ort vorfanden, übertraf selbst ihre schlimmsten Befürchtungen. Ein bis auf die Knochen abgemagerter Mischlingshund lag entkräftet auf der Seite. Er war dehydriert und überhitzt, sein Fell übersät mit Kot und Maden. Sofort nahmen die Tierfreunde den Vierbeiner in ihre Obhut.

Die Retter mutmaßen, dass der Hund kein Streuner ist, sondern über einen langen Zeitraum gequält und schließlich zum Sterben abgelegt wurde. Wie schrecklich! Leider gingen beim Tierheim bisher noch keine nennenswerten Hinweise auf den Täter ein. Um die Suche nach dem Tierquäler zu unterstützen, hat die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. nun eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro ausgesetzt. 

Mischling Peter ist auf dem Weg der Besserung. Bildquelle: Tierheim Siegen.
Zum Glück geht es zumindest Peter - so wurde der Mischling von den Mitarbeitern des Tierheims getauft - mittlerweile etwas besser. Er hat an Gewicht zugelegt, seine Wunden heilen und auch seine Blutwerte verbessern sich. Eine Zeit lang möchte ihn das Siegener Tierheim noch weiter aufpäppeln, dann kann er hoffentlich in ein glückliches, neues Zuhause vermittelt werden. Wir wünschen ihm alles Gute!

Weitere Hunde, die sich über ein neues Herrchen oder Frauchen freuen würde, finden Sie übrigens in den Kleinanzeigen für Hunde.