Dienstag, 27. Juli 2010

Sicherer Welpenkauf mit Vertrag

Niemand denkt bei dem Kauf eines Welpen an so etwas wie einen Vertrag. Schließlich geht es um ein Lebewesen, das die Familie bereichern soll und nicht um ein Auto. Die meisten Welpenkäufe laufen deshalb meist per Handschlag ab und sind somit mündliche Verträge. Problematisch nur, wenn nun zum Beispiel Probleme mit der Hund auftreten, von denen der Verkäufer vorher nichts erwähnt hat (Krankheiten, die der Verkäufer verschwiegen hat). Ohne einen schriftlichen Vertrag ist es dann schwierig, nachzuweisen, ob Käufer oder Verkäufer im Recht ist.
Vorallem Züchter bieten deshalb an, einen schriftlichen Kaufvertrag über Welpen abzuschließen. So kann sich nicht nur der Käufer sicher sein, dass er einen gesunden Welpen kauft, sondern auch der Verkäufer kann zum Beispiel ein Vorkaufsrecht in den Vertrag eintragen. Ein Vorkaufsrecht geht in Kraft, wenn die Käuferfamilie aufgrund von z.B. plötzlicher Allergie gegen den Hund ihn wieder abgeben möchte. Der Züchter legt dann fest, dass der Hund in einem solchen Fall zurück zum Züchter geht, um ihm im schlimmsten Fall das Tierheim zu ersparen.
Mit einem Kaufvertrag sind beide Parteien auf der sicheren Seite und auch das Wohl des Tieres wird mit einem Vertrag in Schutz genommen.
Welche Punkte in einem solchen Vertrag aufgenommen werden sollen, erfahren Sie in unserem Hundekauf-Ratgeber auf markt.de. Dort ist das wichtigste für einen Hundekaufvertrag für Sie zusammengefasst.

Viel Erfolg beim Welpenkauf!

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