Sonntag, 26. September 2010

Warnung vor importierten Hunden

Der österreichische Kynologenverband (ÖKV) warnt vor importierten Hunde. Die Welpen seien zwar meist billiger, "aber für den künftigen Besitzer ist die Abstammung und der bisherige Umgang mit den Welpen nicht nachvollziehbar", erklärt die ÖKV-Sprecherin Katja Wolf. Eine nicht artgerechte Haltung und Fehler in der Hundeerziehung können eine unberechenbare Aggressivität der Tiere fördern. Auslöser für die Diskussion ist der aus Ungarn importierte Rottweiler, der kürzlich ein kleines Kind anfiel und lebensgefährlich verletzte. Derzeit droht dem 74-Jährigen Hundebesitzer eine Strafe von maximal 7000 Euro. Politiker verlangen eine drakonische Gesetzgebung mit viel härteren Strafen. Der verletzte Junge befindet sich nach der Operation noch immer auf einer Kinder-Intensivstation. Die Gefahren bei importierten Hunden, die von Qualzucht über Krankheiten bis zu Haltungsfehler reichen, sind nicht zu unterschätzen. Lokale Kleinanzeigen bieten eine optimale Vermittlung um Welpen von Züchtern direkt in der Nachbarschaft zu finden. Dort kann die Haltung, Eltern des Welpen und Zucht vor Ort besichtigt und auf artgerechte Haltung geprüft werden.

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