Dienstag, 12. April 2011

Handel mit kranken Welpen aus dem Ausland

Vorsicht vor Angeboten mit kranken Welpen aus dem Ausland. Vor dem „schmutzigen Geschäft mit Hundewelpen“ warnt das Frankfurter Ordnungsamt dieser Tage. Der illegale Handel mit Welpen wächst bedauerlicherweise. Die Tiere sind krank und oft verhaltensgestört. Der Besitzer wird keine lange Freude an den Tieren haben.

Oftlmals wird das Geschäft über Kleinanzeigen im Internet angebahnt, schreibt die Frankfurter Rundschau. „Süße Hundebabys zu verkaufen“, heiße es da. Die Interessenten überzeuge vor allem der Preis. Selbst „kleine Hunde, die im Trend liegen“ und beim Züchter bis zu 2000 Euro kosteten, seien für wenige hundert Euro im Angebot.

Käufer und Verkäufer kämen ins Gespräch und vereinbaren einen Treffpunkt zur Übergabe. Beliebte Orte sind Rastplätze an der Autobahn oder irgendwelche Hinterhöfe. „Spätestens an dieser Stelle müssten die Interessenten stutzig werden, aber sie sind so begeistert über den günstigen Preis, dass sie nicht nachfragen“, zitiert die Frankfurter Rundschau den Ordnungsamtssprecher.

Das Anzeigenportal markt.de hat deswegen die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt und gilt als eines der sichersten Portale für Tieranzeigen. Für Inserenten aus Osteuropa ist auf dem Kleinanzeigenmarkt nun schwieriger eine Kleinanzeige für Welpen zu inserieren. Schrittweise wird dem illegalen Hundehandel Paroli geboten. 

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