Samstag, 28. Mai 2011

Chow-Chow Wolle zu Hundepullover: Tierische Mode mal anders

Chow-Chow Mutterhündin. Quelle: markt.de
Pullover für Hunde gibt es bereits eine ganze Weile - etwas Neues hingegen sind Pullover von Hunden. Rosemarie Lüsebring aus Lehe bei Friedrichstadt (Schleswig-Holstein) hält ihren 10jährigen Chow Chow Ruby nicht nur als Haus-, sondern auch als Nutztier. Zweimal pro Woche geht es dem Rüden an den Pelz: Beim Kämmen erntet Frau Lüsebring von dem Rassehund jedesmal etwa eine Handvoll Hundehaare. Sobald der Vorrat groß genug ist, wird die Hundewolle aufgeraut, in eine Richtung gebürstet und anschließend zu dünnen Fäden gesponnen. Frau Lüsebring strickt aus dieser Wolle Kleidungsstücke, die aufgrund der Farben und der Flauschigkeit einen ganz besonderen Charme versprühen. Nicht nur Ruby, sondern auch seine Vorgänger wurden so verewigt, ab und an wurde Schafswolle oder auch Wolle anderer Hunderassen wie Schäferhund und Husky untergemischt. Doch nicht jede Rasse eignet sich dafür, um aus ihrem Fell Wolle zu spinnen: Wichtig ist, dass das Tier eine dichte Unterwolle trägt, wie es zum Beispiel bei Chow Chows, Bobtails, Sibirische Huskys oder Collies der Fall ist. Fragen Sie also demnächst bei Ihrem Chow Chow Hundezüchter in der Nähe nach, ob dieser noch ein bisschen Wolle für Ihre Strickarbeiten zur Verfügung hat. Denn bis zu Weihnachten muss der Hundepullover fertig sein. Oder vielleicht möchten Sie ja auch gleich einen Chow-Chow Welpen kaufen, die Familie freut sich schon über das neue Nutztier. Wer auf Hundehaare dagegen allergisch reagiert, sollte dagegen die langhaarigen Hunderassen meiden.
Quelle zu Frau Lüsebring: WUFF-Redaktion / Ausgabe: 2003-05

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