Dienstag, 24. Mai 2011

DNA-Tests für Hunde - Überwachung gegen Hundekot

Die belgische Ortschaft Knokke bereitet den Weg zur gläsernden Hundebevölkerung vor: Der dortige Bürgermeister plant, trotz sehr hoher Kosten, die Hundekot – DNA - Analyse einzuführen. Der edle Urlaubsort fühlt sich durch die vielen uneleganten Hundehaufen gestört. Was zunächst wie ein Witz klingt, soll schon bald Realität werden. Der Bürgermeister plant dafür eine landesweite Hunde-Datenbank. In dieser sollen Hundebesitzer dann Ihren "WauWau" registrieren lassen. Mittels Blutprobe soll dann das DNA-Profil des Hundes hinterlegt werden, um das Frauchen oder Herrchen später zur Kasse bitten zu können. Kostet ein in Knokke widerrechtlich abgesetzter Hundehaufen schon heute 100 Euro Strafe, so reicht dies laut Bürgermeister Leopold Lippens nicht aus. Denn immer wieder würden Hundebesitzer dabei erwischt, wie sie Ihre Vierbeiner die Notdurft an Strand oder Promenade verrichten lassen.  Experten warnen indes davor, dass die Hundekot – DNA - Analyse mit mehreren hundert Euro zu Buche schlagen kann. Fest steht heute schon, dass die Zeiten für Hundebesitzer in Knokke härter werden. Auf der anderen Seite sollten Hundebesitzer jedoch Verständnis für spielende Kinder und Menschen ohne Hunde aufbringen und die Hinterlassenschaft ihres Hundes einfach mitnehmen. Entsteht so die totale Überwachung für Hunde? Der belgische Bürgermeister selbst geht jedenfalls mit gutem Beispiel voran und sammelt fleissig den Kot seiner eigenen Hunde ein.

Kommentare:

  1. Ja, Streitigkeiten um Hundekot nimmt zu, eine Lösung wird wichtig. Heute schreibt der Spiegel zum Thema Hundehaufen: Im Streit über die Beseitigung von Hundehaufen hat ein 70-jähriger Mann in Erfurt mit einem Regenschirm einen 34-jährigen Hundehalter angegriffen. Der Rentner hatte den Mann, der seine zwei Hunde ausführte, angesprochen und auf die häufigen Hinterlassenschaften der Tiere hingewiesen, teilte die Polizei mit. Der Hundehalter bestritt, dass der Kot von seinen Tieren stamme. Im Streit schlug der 70-Jährige mit seinem Schirm zu. Gegen ihn wurde Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung erstattet. Der Hundehalter wurde leicht verletzt.

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  2. Danke für den Beitrag. Ich lebe in Aboraya (Valencia ) Spanien.
    Un es ist eine frecheit wie die Menschen hier ihren Hunde Kot liegen lassen.
    Es gibt kein Rasen ohne Kot. Sogar vor Spielplätzte und vor Schulen machen die kein halt.
    Die Lösung währe ganz einfach.
    Jeder Hunde besitzer sollte ein DNA test von sein Hund machen, dafür sollte man die Hundesteurn in diesen Jahr weglassen.
    Somit währen alle Hunde registriert und erst dann könnten man von sauberen Orten reden. Weil der Mensch handelt nur (sowieso in Spanien) wenn sein Geldbeutel mit den nachträglichen Bussegeld lehr wird.

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