Mittwoch, 25. Mai 2011

Lebenslange Haft für Mord an Chihuhua Welpen in den USA

Chihuahua-Welpe - Beispielfoto. Quelle: markt.de Rassehunde
Dass ein Mensch für den "Mord" an einem Tier zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt werden soll, das gibt es vermutlich nur in den Vereinigten Staaten. In diesem Fall geht es um einen Mann und eine Frau, die sich gestritten haben. Während des Streits wurde eine Tasche, in der sich ein Chihuahua Hundewelpe befand, an eine Wand geschleudert. Dabei starb das sich in der Tasche befindliche Tier, berichtet die „San Jose Mercury News“. Seine Frau bestreitet, dass der Mann mit Absicht gehandelt habe. Nun von einem Mord an dem Chihuahua zu sprechen ist schon sehr weit hergeholt. In der deutschen Rechtsprechung würde man, wenn man den Vorfall auf das StGB (Strafgesetzbuch) anwenden würde, höchstens von fahrlässiger Tötung, eher wahrscheinlich sogar "nur" von gefährlicher Körperverletzung mit Todesfolge sprechen. Aber soweit die juristische Theorie. Denn in Deutschland wäre eine Verurteilung des Mannes eher unwahrscheinlich, denn Tiere wie Chihuahua Welpen werden hier vor Gericht als Sache angesehen. Nur in besonders schweren Fällen von Sachbeschädigungen, unter Umständen sogar mit Menschgefährdung, werden überhaupt mit Haft bestraft. Die gesamte Nachricht kann man hier lesen. Der Mann soll schon einmal Tierquälerei begangen haben. Ein Sieg für die Verfechter der "Animal Rights" - der Tierrechte in den USA.

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