Donnerstag, 26. Mai 2011

Ruhestörung durch Hundebellen - Was tun, wenn Nachbars Hund laut bellt?

Wann ist ein Gekläffe oder Hundebellen aus der Nachbarwohnung nicht mehr zu ertragen? Jeder kennt das: Man will sich gerade gemütlich vor dem Fernseher einen guten Film ansehen, doch dann fängt der Hund des Nachbarn laut an zu bellen, zu bellen und hört nicht auf.
Was man dann tun kann ist:
  • den Nachbarn bitten, den Hund zur gewünschten Zeit einzusperren, 
  • dem Nachbarn den Vorschlag machen, mit seinem Hund eine Hundeschule zu besuchen
  • in extremen Fällen, drohen, rechtliche Maßnahmen einzuleiten
Ein wesentliches Problem der rechtlichen Verfahren ist jedoch, dass es keine generelle gesetzliche Regelung gibt. Denn der Gesetzgeber schreibt vor, dass eine Grenze dann erreicht sei, wenn sich in der Nachbarschaft z.B eine Hundezucht befindet. Weiterhin wird bei der Prüfung des Lärms vom Durchschnittsmenschen ausgegangen, was gerade für Menschen, die etwas empfindlicher für Lärm sind, von Nachteil sein kann. Generelle Einschränkungen gelten nur, wenn der Hund länger als 10 Minuten am Stück bellt, was schwer zu prüfen ist. Wenn Nachtruhe ist (22-6 Uhr) und zur Mittagsruhe(12-15 Uhr) ist Bellen ebenso verboten. Mehr zu dem Thema Hundebellen hier. Eine Hundeschule kann in der Regel nicht schaden. Vielleicht trägt Nachbars Hundebellen auch einmal zur Sicherheit bei und vertreibt nächtlich ungebetene Besucher an der Haustür.

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