Donnerstag, 9. Juni 2011

Deutsche Dogge - der sanfte Riese

Dieses Rassehunde-Tierportrait beschäftigt sich mit der Deutschen Dogge. Informieren Sie sich hier bevor Sie eine Deutsche Dogge kaufen.

Charakter der Deutschen Dogge
Der Charakter der Deutschen Dogge wird als freundlich, liebevoll und dem Besitzer gegenüber anhänglich beschrieben. Fremden gegenüber darf die Deutsche Dogge dem Rassestandard entsprechend zurückhaltend sein.

Die Deutsche Dogge verfügt über ein selbstsicheres, unerschrockenes Wesen und eine hohe Reizschwelle. Grundsätzlich ist die Deutsche Dogge auf Grund ihrer Gelehrigkeit und ihrer ruhigen und freundlichen Eigenschaften ein einfach zu haltender Hund. Es muss allerdings bei der Haltung bedacht werden, dass die die Deutsche Dogge auf Grund ihrer enormen Körpergröße viel Platz benötigt. Außerdem belaufen sich die durchschnittlichen Haltungskosten bei der Deutschen Dogge auf mindestens 100€ monatlich.

Wie jeder Hund möchte auch die Deutsche Dogge beschäftigt werden und benötigt eine gute Erziehung. Der Besuch einer Hundeschule ist daher unerlässlich, auch wenn die Deutsche Dogge als leicht zu erziehen gilt.

Falls man den Hund nicht in den Urlaub mitnehmen kann, findet man zum Beispiel hier eine Urlaubsvertretung in der Hundepflege.

Die Deutsche Dogge ist als kinderliebe Rasse perfekt geeignet als Familienhund. Als Wach- und Begleithund eignet sich aber auch. Obwohl die Deutsche Dogge ein sehr friedliches Wesen hat, beeindruckt sie durch ihre schiere Größe.

Herkunft der Deutschen Dogge
Die Herkunft der Deutschen Dogge liegt in den Hatz- und Saurüden, die die Eigenschaften eines Mastiffs und eines Windhundes in sich vereinten. Die Vorgänger der Deutschen Dogge wurden vor allem an Fürstenhöfen gehalten und für die Bären-, Eber-, und Hirschjagd genutzt. In der Geschichte der Fürstenhöfe waren diese Hunde aber nicht nur reine Nutztiere, darüber hinaus wurde das größte und schönste Tier oft bevorzugt behandelt und galt für den Halter als Statussymbol.

Der Begriff "Dogge" bezeichnete ursprünglich einen großen, starken Hund, der keiner bestimmten Rasse angehören musste. 1880 wurden in Berlin die Rassestandards der Deutschen Dogge festgelegt und seit 1888 vom Deutschen Doggen Club 1888 e.V. betreut. Die Zucht wird bis heute auch durch diesen Verein betreut, eine Liste der Züchter findet sich auf der Homepage des Vereins unter www.doggen.de. Ebenso werden auf markt.de reinrassige Deutsche Doggen, ebenso wie Mischlinge, angeboten.

Verwandte Rassen der Deutschen Dogge und Mischlinge
Als Verwandte der Deutschen Dogge sind zunächst natürlich andere Doggen zu nennen. Außerdem ist die Deutsche Dogge mit den bei ihrer Entstehung eingekreuzten Hunderassen Mastiffs, Windhunden und irischen Wolfshunden verwandt. Es gibt zwar Mischlinge zwischen Deutschen Doggen und anderen Hunderassen, allerdings werden diese Kreuzungen nicht gezielt betrieben.

Als Partner für die Verpaarung einer Deutschen Dogge bieten sich hauptsächlich andere große Hunderassen an, daher findet man auch fast ausschließlich solche Mischlinge. Beliebt sind Mischungen mit Deutschen Schäferhunden, aber auch Labradore oder Golden Retriever kommen in Frage. Diese vereinen dann die Charakterzüge der Deutschen Dogge und der jeweils anderen Hunderasse in sich. Vorsicht ist jedoch bei rassespezifischen Krankheiten geboten, die häufig bei großen Hunderassen anzutreffen sind.

Rassehunde - Deutsche Dogge

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