Donnerstag, 2. Juni 2011

Die richtige Ernährung für gesunde Welpen

Als stolzer Besitzer eines Hundewelpen wünschen sich die meisten Menschen nichts mehr, als dass ihr kleiner Rabauke einmal zu einem großen, kräftigen und gesunden Hund heranwächst. Voraussetzung für einen gesunden Hund ist die richtige Ernährung und das bereits im Welpenalter. Eine falsche Fütterung bei Welpen kann Krankheiten, Wachstumsstörungen und Allergien hervorrufen.

Viele Veterinärärzte sind sich darüber einig, dass sich sowohl eine Über- als auch eine Unterversorgung an Nährstoffen und Energie negativ auf das Skelett auswirken kann. Selbst die Hüftgelenksdysplasie (HD) wird von einigen Experten auf schlechte Ernährung im jungen Alter zurückgeführt, obwohl diese als Erbkrankheit galt. Enthielt das Welpenfutter möglichst viel Kalzium oder Vitamin D3, galt das bisher als gut, nach dem Motto "je mehr desto besser". Mittlerweile ist in dieser Hinsicht jedoch eine Trendwende zu erkennen, denn beides führt zu Problemen im Knochenstoffwechsel des Hundes. Die Welpen wachsen zu schnell, was bei dem Vierbeiner schmerzhafte Knochen- und Gelenkschwächen auslöst.

Da sich viele Hundehalter aufgrund zahlreicher Lebensmittelskandale auch um die Zusammensetzung des Hundefutters sorgen, ist ein neuer Trend erkennbar. Dieser Trend wird als "BARFen" bezeichnet und steht für eine Rohfütterung. Hierbei wird der Hund mit rohem Fleisch, Knochen und Gemüse gefüttert und Nudeln und Quark gelten als Ergänzung. Gerade die Fütterung von rohem Fleisch ist jedoch umstritten, schließlich möchte man seinen Welpen nicht "auf den Geschmack" bringen. Außerdem ist eine durchdachte Zusammensetzung des Futters täglich notwendig, damit der kleine Vierbeiner ausgewogene, gesunde Nahrung bekommt.

Vollwertkost ist beliebt - was ist aber die richtige Ernährung für Hunde?
Wichtig ist in jedem Fall die Futtermenge. Kleine Rassen brauchen natürlich weniger Futter als mittlere und große Hunderassen. Jedoch müssen Hundehalter bei der Wahl der Futtermenge auch auf die Verfassung, Entwicklung und Aktivität des Hundes achten. Grundsätzlich gilt, dass Welpen nicht zu dünn oder zu dick sein sollten. Die Rippen eines Welpen dürfen leicht fühlbar, jedoch nicht sichtbar sein. Die richtige Auswahl des Hundefutters wird also von Hunderasse zu Hunderasse und auch vom Typ und Jahreszeit abhängig sein. Mehr zu den Ernährungstipps für Hunde hier.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen