Dienstag, 7. Juni 2011

Dobermann - ein intelligentes und aktives Multitalent

In diesem Rassehunde-Tierportrait lesen Sie hilfreiche und interessante Informationen, falls Sie einen Dobermann kaufen möchten.

Der Dobermann im Alltag
Von über 400 Hunderassen die es weltweit gibt, wurden in Deutschland nur neun Rassen das Prädikat Gebrauchshund zuerkannt. Der Dobermann gehört zu diesem erlauchten Kreis. Der typische Dobermann ist ein sehr intelligenter, sensibler und wachsamer Weggefährte. Sein Wesen besticht durch eine hohe Familienfreundlichkeit und Friedlichkeit. Dobermänner lieben gewöhnlich die ganze Familie und schätzen Familienanschluss sehr, doch ist ein Hund ab einer gewissen Größe kein Spielzeug für kleine Kinder. Er gehört zur Rasse der Gebrauchshunde und ist vielseitig einsetzbar. Seine Eigenschaften lassen sich perfekt auf Hundesportarten wie zum Beispiel: Agility, Obedience oder VPG-Sport anwenden.

Dobermänner sind auch als Fährtenhunde gut geeignet. Polizei, Zoll und Bundeswehr haben seine Talente erkannt und setzt in sehr gerne ein. Die Haltung des Dobermanns gestaltet sich einfach. Ein liebevolles zu Hause ohne großartige Zwingerhaltung ist alles, was der Dobermann benötigt. Durch seine mannigfaltigen Einsatzmöglichkeiten kommt die Erziehung des Dobermanns ganz auf die Interessen des Halters an. Der Charakter der Rasse ermöglicht eine problemlose Erziehung.

Eine lange Erfolgsgeschichte deutscher Herkunft
Die Rasse des Dobermanns kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Der Züchter Friedrich Louis Dobermann war auf der Suche nach einem angstfreien und mutigen Hund. Die Zucht des heutigen Dobermanns spielte sich im späten 18. Jahrhundert ab. Es wurden verschiedene schärfere Rassen gekreuzt um die heutige elegante Linienführung seines Körpers, die stolze Haltung und das temperamentvolle Wesen zu erhalten.

Die Herkunft der Rasse ist auf die Stadt seines Züchters zurückzuführen. Herr Dobermann kommt aus Apolda in Thüringen. Er ist somit ein Urdeutscher Hund und hat bereits eine bewegte Geschichte hinter sich. Bereits früh erkannten Staat und Menschen seine vielseitige Einsetzbarkeit. Sie würden schon früh als Polizeihunde eingesetzt, dies führte zum Beinamen Gendarmenhund. Im ersten und zweiten Weltkrieg wurde der Dobermann vor allem im deutschen Heer auch als Minensuch-, Melde- und Sanitätshund eingesetzt. In der Jagt waren die Dobermänner auch stets wertvolle Begleiter. Nähere Informationen und Erfahrungen können Sie beim Dobermann-Verein e.V. erhalten. Dieser ist eingetragener Verein unter der Dachverband VDH (Verband für deutsches Hundewesen).

Die unterschiedlichen Mischlingsformen
Der Dobermann selbst ist wie viele andere Hunderassen natürlich ein Mischling. Selbst aus Schäferhund, Pinscher und einem Vorfahren des Rottweilers gekreuzt, entstehen natürlich immer wieder neue Rassen aus seinem guten Anlangen. Gezielte Kreuzungsversuche zum Entstehen einer neuen Rasse sind nicht unternommen worden. Trotzdem werden Dobermänner häufiger mit Labradoren, Schäferhunden, Collies oder
Beaucerons gekreuzt. Hier spielen natürlich die Vorteile der einzelnen
Hunderassen eine Rolle.

Rassehunde - Dobermann

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