Montag, 13. Juni 2011

Hundeerziehung und Spielen bei Welpen, ist das kombinierbar?

Tipps zur Hundeerziehung: Erfolgreich und ohne Stress

Rassehunde und Mischlingshunde sollten optimalerweise bereits im Welpenalter erzogen werden. Allerdings ist nicht jeder Hund einfach zu erziehen. Es gibt leichter erziehbare Hunde, wie z.B. den Golden Retriever oder die Französiche Bulldogge. Schwerer zu erziehen sind dagegen der Jack Russel Terrier oder auch der Dackel. Für eine stressfreie Hundeerziehung aller Hunde sind auf jeden Fall klare Linien wichtig.

Die Stimme sollte für den Hund deutlich zu verstehen sein und sich im Tonfall unterscheiden. Entschlossener Tonfall bei einem Befehl, zufrieden bei Lob und eine erkennbare Unzufriedenheit in der Stimme bei Tadel. Hunde achten aber auch auf die Körpersprache. Deswegen sollten Stimme und Körpersprache dasselbe aussagen. Am besten Sie machen zu jedem Befehl eine entsprechende Handbewegung.

Quelle: Golden Retriever Welpen Kleinanzeigen bei markt.de

Man sollte auf jeden Fall darauf achten die Hundewelpen möglichst schnell stubenrein zu trainieren. Bei Welpen kann dabei der noch stärker vorhandene Spieltrieb genutzt werden, um spielerisch zu lernen. Das spielerische Lernen wird allerdings nicht nur bei der Hundeerziehung durch den Menschen angewendet, sondern ist auch bei Tieren in der Wildnis vorhanden. Dies berichtet auch die Welt am Sonntag in einem Online Artikel.

Dem Artikel nach ist eine Funktion des Spielens, das Training des jungen Körpers. Beim Spielen kommt es zur Stärkung von Sehnen, Muskeln und Gelenken. Bewegungsabläufe werden ebenfalls einstudiert. Dadurch werden sie für die Herausforderungen geschult, die sie im Erwachsenenalter erwarten.

Hundewelpen lernen aber auch durch das Spielen mit Artgenossen dazu. Durch Balgereien untereinander werden die Rangordnungskämpfe im Rudel und späteres Balzverhalten vor der Paarung trainiert. Die Welt zitiert dazu Marc Bekoff, einen Verhaltensforscher der University of Colorado: "Dieses Raufen und Toben dient vor allem dem Aufbau und der Festigung sozialer Bindungen und dem Erlernen der Regeln, der ,Moral' des sozialen Verbands, in dem das Tier lebt". Bekoff identifizierte bei seinen Beobachtungen gewisse Verhaltensweisen, wodurch stets signalisiert wird, dass es sich nur um ein Spiel handelt. "Sie beißen zudem nie so hart zu, wie sie könnten und wie sie es in einem ernsthaften Kampf täten. Sollte versehentlich doch einmal zu hart zugebissen worden sein, bittet der Schuldige in der Regel durch einen gebeugten Körper um Verzeihung."

Quelle: Australian Shepherd Welpen Kleinanzeigen bei markt.de
Bei der Hundeerziehung durch den Menschen, nimmt der Hundebesitzer die Position des Rudelführers ein. Damit das funktioniert, sollte er mit einer Mischung aus Verständnis und Strenge konsequent auf die Befolgung seiner Befehle achten. Lob sollte bei Ausführung der Befehle aber auch nicht fehlen. Das motiviert den Hund und er wirkt freudig an seiner Erziehung mit.

Weitere Tipps zur Hundeerziehung finden Sie ebenfalls in diesem Hunderatgeber bei markt.de.

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