Freitag, 24. Juni 2011

Welpen als Ware

Immer mehr junge Hundewelpen werden mittlerweile wie Ware verkauft. Sie werden aus Osteuropa nach Deutschland gebracht und hier verkauft. Der Transport ist für die jungen Tiere eine Qual, da diese bereits nach vier bis sechs Wochen von ihrer Mutter getrennt werden. Normale Zuchtwelpen werden erst mit 8 Wochen von ihrer Mutter getrennt. Desweiteren werden diese Hunde meist mit falschen Papieren verkauft. D.h. die Hunde sind nicht geimpft und werden sehr oft krank beziehungsweise sterben sehr schnell.
Die Welpen werden wie massenware herangezüchtet, sie müssen mit wenig Nahrung in einem Zwinger sitzen und darauf warten weiterverkauft zu werden. In den vergangenen 10 Jahren wurden mehr als 300.000 Welpen nach Deutschland gebracht und als Billigprodukt verkauft. Dabei ist der Preis dieser Welpen so niedrig, das private Züchter immer weniger Welpen verkaufen.

Diese kranken Welpen würden dann als Massenware in einem Kaufhaus ausgestellt werden, wo die Bedingungen wahrscheinlich genauso schlecht wären wie in den Zwingern in Osteuropa.
Viele Besitzer die einen Hund aus Massenzucht für billiges Geld erworben haben, beklagen sich über hohe Tierarztrechnungen, mit der sie sich schon zwei privatgezüchtete Hunde hätten kaufen können, da diese Hunde nicht geimpft sind und ständig krank werden.

Deswegen ist es wichtig das sie als vielleicht zukünfitger Welpenbesitzer sich Gedanken machen wen sie unterstützen wollen. Eine Geldmachmaschine die in Osteuropa sitzt oder die privaten Züchter die sich um das Wohl jedes einzelnen Hundes kümmern.
Sie haben die Verantwortung oder die Schuld mit ihrer Entscheidung.
Schauen sie nicht auf ihre Geldbörse beim Kauf eines Hundes, sondern auf das Wohl ihres Hundes.

Deswegen sollten Hunde in einem Kaufhaus auf keinen Fall verkauft werden.

Quellen zu Zajac investiert eine Million Euro in Welpenanlage in Duisburg bei DerWesten.

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