Sonntag, 18. September 2011

Blindenführhunde - Wenn Pudel Menschen bei der Orientierung helfen

Für Menschen mit Handicap gibt es ganz besondere Helfer, die Ihnen im Alltag bei den kleinsten Tätigkeiten zur Hand gehen. Bekannt ist der Blindenführhund, die blinden Menschen dabei helfen, sich im Alltag möglichst frei und selbständig zu bewegen. Doch auch für andere Behinderungen, wie körperliche Handicaps oder bei Gehörlosigkeit, gibt es speziell ausgebildete Hunde, die beispielsweise Schränke öffnen oder auf Geräusche aufmerksam machen können. 

Die Ausbildung der Hunde beginnt bereits im Welpenalter. Der zukünftige Besitzer wählt mit einem speziellen Trainer für Assistenzhunde den Welpen aus und begleitet von Anfang an das Training. Je früher der Hund mit seinem Herrchen zusammen lebt, desto intensiver wird das Verhältnis zueinander. Das Training dauert sechs bis zwölf Monate. Dabei lernt der Hund in kleinen Schritten zusammen mit seinem Herrchen, wie er Gegenstände aufhebt und seinem Herrchen reicht oder wie er eine Tür öffnen und schließen kann. Hunde für Gehörlose lernen, wie Sie das Herrchen durch anstupsen auf Geräusche, beispielsweise eines heranfahrenden Autos, aufmerksam machen. 

Zwergpudelwelpe - Potenzial als Blindenführer - Quelle: Kleinanzeige
Am besten geeignet für die Ausbildung als Assistenzhund sind Pudelmischlinge und Hütehunde, da sie besonders intelligent und aufmerksam sind. Je nach Art des Assistenzhundes kostest die Ausbildung zwischen 2.000 und 5.000 Euro. Die Kosten sind vom Herrchen selber zu tragen, da die Krankenkassen derzeit nur die sehr teure Ausbildung von Blindenführhunden übernehmen. Bei der Auswahl der Hunderasse kann der Hunderassen von A bis Z im Überblick mit Bild für Hunderassen helfen, wie auch das Rasseportrait über Pudel. Wer einen Pudelmischling oder echten Pudel sucht findet über die Kleinanzeigen für Pudel niedliche Welpen und eine große Auswahl.

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