Dienstag, 6. September 2011

Diabetes bei Hunden - Gesundheitstipps bei Hundekrankheiten

Der Hund ist in der Umgangssprache der beste Freund des Menschen. Doch auch bei guter Pflege und artgerechter Haltung werden manche Hunde krank. Sie leiden an Caniner Diabetes mellitus oder kurz Hundediabetes. Genau wie der Mensch, ist der erkrankte Hund nicht mehr in der Lage ausreichend Insulin zu produzieren. Diese Krankheit kann zum Tode führen, wenn man die Symptome nicht rechtzeitig erkennt. Durch Insulinzugabe ist die Krankheit gut zu kontrollieren.

Wie erkennt man die Symptome für Hundediabetes?

Erste Anzeichen von Diabetes ist eine erhöhte Harnproduktion, welche der Hund versucht auszugleichen, indem er sehr viel Flüssigkeit zu sich nimmt. Ebenso scheinen die Tiere immer Hunger zu haben, und fressen dementsprechend viel. Trotz des hohen Nahrungskonsums verlieren sie an Gewicht. Wenn Sie ein solches Verhalten bei ihrem Hund beobachten, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen, damit dieser den Blutzuckerspiegel messen kann. Besonders anfällig sind nicht kastrierte Hündinnen. Die Eierstöcke produzieren das Hormon Progesteron, wodurch die Wirkung von Insulin aufgehoben wird. Daher ist hier die beste Vorsorge, rechtzeitiges Kastrieren.

Was ist zu tun, wenn mein Hund Diabetes hat?


Wie beim Menschen auch erfordert die Diagnose Diabetes eine sofortige Nahrungsumstellung und regelmäßige Kontrolle der Blutzuckerwerte. Ein großer Fehler währe hierbei die Nahrung für den Hund selber zuzubereiten, weil eine gesunde Mischung verschiedener Kohlehydrate von Nöten ist. Hierfür gibt es spezielles Diabetiker-Hundefutter. Ebenso sollte es keine kleinen Leckereien für den Hund zwischendurch geben. Wichtig ist, dass der Hund zu festen Zeiten sein Fressen bekommt. Wenn dem Hund diese Umstellung nicht bekommt, sollte dies mit dem Tierarzt abgesprochen werden.

Insulin Spritzen

Nach jeder Mahlzeit muss dem Tier eine Dosis Insulin gespritzt werden. Das Insulin wird gekühlt gelagert. Die Ampulle Insulin sollte vor dem Gebrauch leicht geschwenkt werden. Nicht Schütteln! Das Insulin wird hierfür unter die Haut des Tieres gespritzt, am besten auf der Körperseite. Von den Spritzen braucht der Hund täglich zwei, ein Leben lang.


Blutzuckwerte bei Hunden

Der Blutzucker wird anfangs vom Tierarzt überprüft. Später können sie diesen selber überprüfen. Dazu benötigen Sie spezielle Teststreifen, womit sie den Urin des Hundes überprüfen können. Eine Alternative sind kleine Testgeräte, welche einen Tropfen Blut analysieren.Genauso wie Menschen, können auch Hunde unterzuckern, dieses äußert sich im schlimmsten Fall mit Bewusstlosigkeit. Daher sollten Sie immer etwas Traubenzucker parat haben, welches Sie dem Hund unter die Zunge legen können.

Wie kann man Diabetes vorbeugen?

Der beste Schutz ist natürlich regelmäßig das Gewicht zu kontrollieren, denn übergewichtige Hunde sind anfälliger für Diabetes. Ausreichender Auslauf und Sport können dem Übergewicht vorbeugen. Ebenso sollten Hündinnen rechtzeitig kastriert werden.

Informieren Sie sich über weitere Gesundheitsthemen für Hunde in dem Ratgeber:

Wie halte ich meinen Hund gesund? - So erkennen Sie Fieber und andere (Welpen-)Krankheiten

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