Donnerstag, 8. September 2011

Gesetz für Kampfhunde in Thüringen

In Thüringen tritt ab 2012 das Kampfhundegesetz in Kraft, welches vorschreibt, dass alle Hunde gechipt werden müssen sowie eine Haltererlaubnis vorliegen muss. Halter gefährlicher Hunde (dazu zählen die Rassen Pitbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier, Bullterier und deren Kreuzungen) müssen weiterhin eine Haftpflichtversicherung abschließen, bei der die Mindestversicherungssumme 500.000€ für Personenschäden und 250.000€ für sonstige Schäden beträgt. Trotz der Kritik einiger Politiker, dass verschiedene Rassen und Hundehalter schon vorweg einem generellen Verdacht ausgesetzt werden, treten die Chippflicht und die Nachweispflicht über die Versicherung mit dem Gesetz ab dem 1. März 2012 in Kraft. Es empfiehlt sich demnach, Hunde bis zu diesem Datum chipen zu lassen und neu angeschaffte Hunde unmittelbar nach der Anschaffung chipen und prüfen zu lassen. Das Gesetz schreibt weiterhin vor, dass auffällige Hunde einen Wesenstest absolvieren müssen. Hundehalter sollten sich demnach gründlichst über die neuen Vorschriften und Verpflichtungen informieren. Vor Abschluss einer Versicherung sollten diese ebenso genau überprüft werden. In einigen Fällen bieten Unternehmen nur Versicherung für bestimmte Rassen an oder verlangen Aufpreise. Andere bieten Versicherungen für Hunde aller Rassen an. Es empfiehlt sich vor Versicherungsabschluss demnach eine genaue Recherche bei z.B. Verbraucherportalen oder Verbraucherzentralen. Ebenso können örtliche Informationsstellen in Gera, Weimar oder Jena aufgesucht werden, die im Zweifelsfall weiterhelfen können. Insgesamt sollte die Überwachung von gefährlichen Hunden in Thüringen verbessert werden.

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