Montag, 12. September 2011

Hunde als Wasser-Rettungshelfer - ein Fall für Landseer

In Zusammenarbeit mit menschlichen Tauchern können sich Hunde als Rettungshelfer auf offenen Gewässern bewähren. Aufgrund ihrer guten Schwimmfähigkeit und ihres ausgezeichneten Geruchssinns, können diese Tiere weit effektiver eingesetzt werden, als dies mit rein technischen Mitteln der Fall wäre. Vor allem bei Dunkelheit können sie ihre Vorteile voll ausspielen. Bei der Wasserrettung ist der tierische Rettungshelfer mit einem speziellen Geschirr ausgestattet, mit welchem er zu einer im Wasser treibenden Person schwimmt und sie dann an Land zieht. Falls die Person bewusstlos sein sollte, kann der Hund auch selbständig den Bewusstlosen an Arm oder Hand ziehen. Bei der Wasserortung hingegen werden untergegangene Personen gesucht, indem der Hund schwimmend oder von einem Boot aus schnüffelt und nach aus dem Wasser emporsteigendem, menschlichen Geruch sucht. Es sollen sogar schon Ortungstiefen von mehr als 50m erreicht worden sein. Im Prinzip sind viele Hunderassen dazu geeignet, aber Landseer ist eine der beliebteren. Es sollte eine Rasse sein, die als leistungswillig, leistungsstark, aufgeschlossen, leicht erziehbar und nicht zu groß gilt. Bei Ausbildungsbeginn sollte der Hund zwischen 6 und 12 Monaten alt sein (bis maximal zwei Jahre) und eine so genannte Wesensfestigkeit aufweisen. Das bedeutet, dass der zukünftige Rettungshelfer keine Aggression oder extreme Ängstlichkeit gegenüber Menschen oder Tieren zeigen darf. Mehr zu dem Thema Landseer - freundliche Hunde für die Famile - Erziehung, Züchter & Wesen in der Osthessen News.
Typische Landseer Hündin - Quelle: Kleinanzeige für Landseer

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