Freitag, 23. September 2011

Labradoodle - Kreuzungen und neue Hunderassen immer beliebter

Labradoodle Welpen auf markt.de - Quelle
 Die neuen Hunderassen, die durch geplante Kreuzungen zweier Rassen entstehen, werden als „Designerhunde" oder „Hybride" bezeichnet. Das Ziel ist die Verknüpfung der positiven Eigenschaften, der jeweiligen Rassen. Diese Züchtung kann allerdings dazu führen, dass sich statt den positiven, die negativen Eigenschaften der Rassen verbinden. Die Welpen kosten zwischen 1200 und 3000 Euro. Der Titel „Neue Hunderassen" ist irreführend, da diese nicht als Rassehunde, sondern als Mischlingshunde eingestuft werden. Der Verband für das Deutsche Hundewesen wird diese Hybride nicht als eigene Rasse anerkennen, da mit ihnen nicht weitergezüchtet wird. Dies geschieht nur mit den ursprünglichen Rassen, weil mit „Designerhunden" lediglich „Zufallsprodukte" entstehen.

Die Kreuzung mit dem Pudel und einer beliebigen Rasse ist sehr beliebt, beispielsweise entsteht mit dem Yorkshire Terrier ein Yorkiepoo.

Der Labradoodle, eine Kreuzung aus geselligem Labrador und nicht-haarenden Pudel ist ein guter Allergikerhund, da er kaum Haare verliert. Außerdem wird der Labradoodle alt und ist oft mit guter Gesundheit ausgestattet. Des Weiteren ist er sehr intelligent. In Australien wird der Labradoodle als eigene Rasse angesehen.

Ein anderer Mix mit einem Pudel ist der Goldendoodle. Dieser wird unterteil in Standard Goldendoodle, beim ein Königspudel mit einem Golden Retriever verpaart wird, und dem Mini Goldendoodle, bei dem statt dem Königspudel ein Zwerg- oder Toypudel genommen wird. Der Goldendoodle hat dichtes Fell, haart wenig und ist ausgeglichen.

Aus Cockerspaniel und Zwergpudel stammt der als Familienhund geeignete Cockerpoo. Auch dieser Mischling haart kaum und ist somit ein perfekter Allergiker- und Asthmatikerhund.
Die Kreuzung aus Mops und Beagle nennt man Puggle. Die Intelligenz stammt dabei vom Mops und die Aktivität vom Beagle ab. Dessen Jagdtrieb wird bei perfekten Exemplaren unterdrückt.

Der Nachkomme aus Pudel und Malteser wird Maltipoo genannt. Er ist aktiv, spielfreudig und hat häufig welliges Haar. Es sind Kurz-, sowie Langhaarige Maltipoos vertreten.

Ein weiterer „Designerhund" ist der Schnoodel, der vom Schnauzer und Pudel abstammt. Ihn zeichnen die Merkmale des Pudels: „Aufmerksamkeit, Intelligenz und Sensibilität", und des Schnauzers: „Kraft, Ausdauer und Lernfähigkeit", aus.

Bei den „Designerhunden" gibt es Gesundheitsrisiken. Beispielsweise können Probleme im Knochengerüst auftreten, wenn die Elterntiere einen erheblichen Größenunterschied vorweisen. Auch die Mischung der Verhaltensweisen und verschiedenen Körpereigenschaften können Schwierigkeiten machen. Wenn beim Puggle der Jagdinstinkt des Beagle durchkommt, er allerdings die kurze Schnauze des Mops geerbt hat, kann dies zur Atemnot beim Jagen führen.

Abschließend kann gesagt werden, dass beim Kauf eines „Designerhundes" auf das Individuum geachtet werden muss, da die Abstammung beim Charakter keine große Aussage ist.

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