Montag, 27. Februar 2012

Apportieren leicht gemacht - Hundeerziehung und Tricks beibringen

Manchen Hunderassen wie den Labrador Retriever wird das Apportieren in die Wiege gelegt, andere können sich partout nicht dafür begeistern, Gegenstände im Maul zu tragen. Allerdings ist diese Übung Bestandteil der gängigen Prüfungen im Hundesport und auch auf dem täglichen Spaziergang gibt es für viele Hunde nichts Schöneres, als im gestreckten Galopp einem geworfenen Gegenstand hinterher zu rennen. Ob Stöckchen, ein Ball, oder als besondere Herausforderung ein Frisbee, welches der sportliche Hund mit etwas Geschick bereits in der Luft fängt. Der Weg dorthin ist nicht schwer, wenn die einzelnen Elemente Stück für Stück aufgebaut werden.
Apportieren: Für viele Hunde ein Lieblingssport
Eine bewährte Methode bedient sich des Leckerlibeutels. Dies ist ein zylinderförmiges Behältnis aus robustem Stoff, in dem Sie die Leckerlis deponieren können. Probieren Sie zunächst aus, ob Ihr Liebling von selbst auf die Idee kommt, Ihnen den Beutel zu bringen, wenn Sie ihn einfach irgendwo ablegen. Sobald er dies tut, lassen Sie ihn einen großzügigen Happen vom Inhalt nehmen. Schnell wird er lernen, dass es etwas Feines gibt, wenn er Ihnen diesen wohlriechenden Beutel bringt. Verknüpfen Sie diesen Vorgang nun noch mit dem Apportierkommando, zum Beispiel „HOL“ oder „APPORT“, dann haben Sie den schwierigsten Teil der Übung bereits geschafft.
Hunde apportieren gerne aus dem Wasser
Im weiteren Verlauf beginnen Sie langsam mit Variationen. Statt den Beutel abzulegen werfen oder verstecken Sie ihn. Oder verwenden Sie zwischendrin einfach mal einen anderen Gegenstand. Irgendwann wird Ihr Hund verstehen, dass es ein tolles Spiel ist den geworfenen Gegenständen hinterher zu flitzen und sie zurück zu bringen. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und überraschen Sie Ihren vierbeinigen Kumpel mit immer neuen Spielideen. So können Sie beispielsweise auch zwei Gegenstände werfen, die direkt nacheinander apportiert werden sollen. Oder Sie steigern den Schwierigkeitsgrad und werfen ein Stöckchen hinter einen Holzstapel im Wald. Hier muss der Vierbeiner nicht nur seinen Weg um das Hindernis herum finden, sondern zwischen den vielen Hölzern auch noch das richtige Stöckchen heraussuchen.
Wer so viel Freude am Apportieren hat, der teilt seinen Triumph auch gerne mit dem Spielgefährten. Immerhin macht das gemeinsame Bringen der „Beute“ ebenso viel Spaß wie alleine. Lesen Sie weitere Tipps, wie Sie Ihrem Hund Apportieren beibringen in unserem Ratgeber hier.
Zu zweit ist Apportieren noch schwieriger zu lernen

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