Samstag, 25. Februar 2012

Hunde im Büro erlaubt - die Regeln und Hausordnung

Davon träumen viele Hundebesitzer, denn ermöglicht wird es nur sehr wenigen: Den eigenen Hund zum Arbeitsplatz mitzunehmen. Aber Vorsicht, hier lauern einige Gefahren. Mehr als einmal hat meine Gipsy (hier rechts im Bild) schon büschelweise Fell gelassen, weil sie es für eine gute Idee hielt, ihre Schnüffelnase direkt neben den Stuhlrollen abzulegen und dort dann auch noch einzuschlafen. Eigentlich hatte sie von Anfang an ihren zugewiesenen Platz mit Körbchen und Decke, was zunächst prima funktioniert hat. Aber Madame schlich sich immer wieder unbemerkt an mich heran, sodass ich sie schließlich zu ihrem eigenen Schutz beim Körbchen anleinen musste. Fortan herrschte Ruhe und ich konnte mich vollständig auf die Arbeit konzentrieren.


Zählen Sie sich auch zu den Glücklichen, die von ihrem Hund ins Büro begleitet werden dürfen? Dann haben Sie Ihren kleinen Schlawiner vielleicht auch schon einmal an einem Ort erwischt, wo er nichts zu suchen hat. Wenn Ihr Hund auf der Arbeit unruhig ist, dann machen Sie doch vor der Arbeit einen großen Spaziergang, vielleicht sogar in Verbindung mit einem Laufspiel. Anschließend wird Ihr Hund gerne den angebotenen Ruheplatz annehmen und Sie selbst starten erfrischt in den (Arbeits-) Tag.
Hund mit Freilauf im Büro
Gewöhnlich kann ein Hund mühelos einige Stunden durchschlafen. Versuchen Sie also seinen zugewiesenen Platz möglichst ruhig und ohne störende Einflüsse zu wählen. Sollten Sie länger als vier Stunden am Stück arbeiten, so empfiehlt es sich zwischendrin mindestens eine Gassirunde einzurichten, die im Idealfall immer zur gleichen Zeit stattfindet. Ob sie diese Runde eher ruhig gestalten, damit ihr Hund anschließend gleich weiterschläft, oder er vielmehr ein wenig „Action“ braucht, damit er ausgeglichen und zufrieden ist, hängt vor allem vom Charakter Ihres Hundes ab. Bemühen Sie sich außerdem darum, dass sich im Büro niemand von ihrem vierbeinigen Freund gestört fühlt. Kläffen, knurren und winseln ist im Büro genauso unangebracht wie unangenehmer Geruch (nasser Hund, Dosenfutter, Leckerlis) oder ein beschmutzter Boden. Am besten ist es, wenn Ihre Kollegen gar nicht merken, dass Sie Ihren Hund dabei haben. Klären Sie dennoch im Vorfeld ab, ob unter Ihren Kollegen jemand an einer Hundehaarallergie leidet, oder gar Angst vor Hunden hat. Hier sollten Sie in jedem Fall besondere Rücksicht nehmen. So laufen Sie am wenigsten Gefahr, das Privileg zu verlieren, dass Sie Ihren wohlerzogenen Hund im Büro mitführen dürfen.
Hunde ruhen sich gerne im gewohnten Korb aus. Quelle Bilder: Wikimedia

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