Montag, 19. März 2012

Postboten in England erleiden 4.000 Hundeattacken jedes Jahr

Postboten müssen besonders unter aggressiven Hunden leiden. Gilt vielen Wachhunden das Vordringen der Briefträger bis zum häuslichen Briefkasten doch schon als Übergriff ins eigene Territorium. Englische Briefträger "beißen nun zurück" und verlangen einen neuen Umgang bei der Briefzustellung. Jedes Jahr erleiden Briefträger in England 4.000 Beißattacken von Wachhunden. Die britische Post schätzt, dass 4.100 Arbeitstage zur Ausheilung von Hundebissen verloren gingen. Einige besonders schwere Beißattacken können bleibende Schäden verursachen, berichtet die Post. Eine Studie soll nun Vorschläge zur Verhinderung von Hundeattacken erarbeiten.

Einige Briefträger übertreiben aber auch die Gefahr der Hunde. Ein Mitarbeiter der britischen Post, der Royal Mail, setze die Briefzustellung aus, weil ein Yorkshire Terrier geknurrt haben sollte. Alle Hausbewohner wurden dadurch zu einer persönlichen Abholung ihrer Post gezwungen. Der Hundebesitzer behauptet, dass der Yorkshire Terrier, namens Peggy (Bild unten), noch nie jemanden angegriffen habe. Journalisten der Daily Mail enthüllen, dass Nachbarn von Peggy allerdings auch Angst vor dem Hund haben.

Dieser Yorkshire Terrier gilt Briefträgern als gefährlich?
Was kann die Post gegen aggressive Hunde tun? Die Royal Mail will schon über 100.000 Pfund für Informationsbrochüren gegen Hundeattacken ausgegeben haben. Auch die Briefzusteller der deutschen Post sind oft Opfer von Hunden. Weitere Details in der Daily Mail hier.

Briefträgerin bei der Arbeit - die Gefahr von Wachhunden ist immer präsent

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