Sonntag, 11. März 2012

Rassehund oder Mischling?

„Der ideale Hund hat keine Farbe“, „Die wirkliche Schönheit kommt von innen“, „Wer keinen Stammbaum hat, der hat auch keine Wurzeln“. Mischlingshunde gelten als intelligent, aber wie hilft dies wenn man bei der Auswahl nicht die Eltern kennt? Für wen ist also der Mischlingshund geeignet und wer sollte lieber auf einen Standard Rassehund zurückgreifen?

Wem es bei seinem Hund auf eine vordefinierte Erscheinung und Charaktereigenschaften entsprechend einem bestimmten Zuchtstandard ankommt, der ist bestens damit beraten, sich einen Rassehund zuzulegen. Anhand der Abstammung lässt sich relativ genau vorhersagen, wie der Welpe sich körperlich entwickeln wird und welche Wesenszüge er mit großer Wahrscheinlichkeit aufweist. Vor allem bei Gebrauchshunden, deren Ausbildung viel Zeit und Geld kostet, will man oft nicht das Risiko eingehen, dass der Hund später nicht über die gewünschten Eigenschaften verfügt.
Das Bild des Traumhundes - Ob Mischling oder reinrassiger Stammbaum
Manche Individualisten unter uns fühlen sich jedoch mehr den Mischlingshunden verbunden. Je mehr Rassen mitgemischt haben, desto größer kann die Überraschung sein. Mischlinge passen in keine Schublade, sie bilden einen ganz eigenen Charakter aus, der die unterschiedlichsten Eigenschaften ihrer Ahnen vereint. Das macht sie zu einer ganz besonderen Herausforderung. Zugegeben, es gehört schon eine große Portion Mut dazu, sich einen Welpen zu holen, von dem man nicht einmal weiß, ob er Stehohren oder Schlappohren haben wird. Oder vielleicht sogar beides? Ob er eine Boxernase oder eine Spitznase bekommt. Ob die Beine lang oder kurz werden.

Kurz gesagt ein Mischlingswelpe ist immer ein Überraschungsei. Aber wäre das Leben nicht ziemlich langweilig, wenn es keine Überraschungen mehr gäbe? Lesen Sie auch mehr über diese Frage im Ratgeber Was ist bei der Auswahl von Hunde Mischlingen zu beachten?

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