Sonntag, 18. März 2012

Rasseportrait Eurasier - der Familienhund

Das wuschelige Fell lässt bereits vermuten, dass diese Rasse ihren genetischen Ursprung in den nördlicheren Breitengraden haben muss. So war das Zuchtziel des deutschen Begründers Julius Wipfel tatsächlich, aus den Polarhunderassen eine familientaugliche neue Rasse zu züchten. Was 1960 mit der Kreuzung von Wolfsspitz und Chow-Chows begann, entwickelte sich unter Einkreuzung einer weiteren Rasse, den Samojeden, zum Eurasier wie wir ihn heute kennen. Dabei hat er die für Polarhunde typische dichte Unterwolle und das lange Deckhaar beibehalten. Die Fellfarben reichen von reinweiß über wolfsgrau bis hin zu rot und schwarz. Herausstechendes Merkmal ist bei einigen Exemplaren die blaue Zeichnung der Zunge.
Eurasier
Bereits der Eurasier Welpe trägt ein außergewöhnlich dichtes und wuscheliges Fell. Die Ohrspitzen kippen anfangs noch seitlich, doch nach und nach werden sie sich zu aufmerksamen Stehohren entwickeln. Die Nase bildet sich langsam zu einer spitzeren Form aus, wie es für einen Spitzhund typisch ist. Ausgewachsene Tiere erreichen eine Größe von bis zu 60 Zentimeter und ein Gewicht von maximal 32 Kilogramm. Hündinnen sind etwas kleiner.

Durch sein ruhiges und anhängliches Wesen ist er vor allem bei Familienanschluss ein treuer Begleiter. Das Zuchtziel, aus Rassen des Polarhundetyps einen ausgeglichenen Familienhund zu züchten ist also vollständig aufgegangen. Aktuelle Kleinanzeigen für Eurasier Hunde finden Sie hier. Weitere Information über die Hunderasse erhalten Sie hier im Ratgeber und Rasseportrait Eurasier sowie auch über den Züchterverein der Eurasier hier.
Der Eurasier - eine sympathische Hunderasse

Bild-Quelle: Wikimedia.

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