Montag, 16. April 2012

„Bei Fuss“ in jeder Situation


schlafende Hunde
(c) Wikimedia Commons
Im Hundesport bedeutet „Bei Fuss“, dass der Hund eine bestimmte Position neben dem Hundeführer einnimmt und gleichzeitig Blickkontakt hält. Dadurch ist der Hund aufmerksam und empfänglich für Kommandos. Ein gut ausgebildeter Hund, der sich im „Bei Fuss“ befindet, lässt sich durch nichts und niemanden ablenken. Da dies einen enormen Konzentrationsaufwand erfordert, kann dieses Kommando natürlich nur für kurze Sequenzen eingesetzt werden. Außerhalb des Hundesports benutzen viele Hundehalter das Kommando „Bei Fuss“ in einem etwas lockerer ausgelegten Rahmen. Der Hund soll neben seinem Besitzer her laufen. Er darf dabei neugierig herumschauen, sich jedoch nicht entfernen. Abgesehen von „Sitz“ beim Warten an der Ampel und „Lauf“ wenn der Hund sich wieder frei bewegen darf, sind nur wenige Kommandos zu erwarten, die zudem keinen ständigen Blickkontakt erforderlich machen. Im Alltag begegnet man dieser Variante des „Bei Fuss“ häufig, zumal es für den durchschnittlichen Hundehalter so völlig ausreichend ist.  Das Training gelingt relativ einfach. Voraussetzung ist eine gewisse Leinenführigkeit, auf der das „Bei Fuss“ aufgebaut werden kann. Hierbei sind Schlangenlinien am Anfang einfacher, denn bei langen graden Strecken wird dem Hund schnell langweilig und er verliert die Motivation. Mit abwechslungsreichen Kurven und Zwischenübungen wie Sitz und Platz sollte Ihnen das „Bei Fuss“ in der lockeren Version schnell gelingen.
Und nach dem ganzen harten Training haben wir uns eine Pause redlich verdient! Weitere Tipps zur Hundeerziehung finden Sie im Hunderatgeber.

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