Samstag, 28. April 2012

Bekannt wie ein bunter Hund: Der Australian Shepherd

Die erst seit 1996 von der FCI anerkannte Hunderasse erfreut sich bei uns wachsender Beliebtheit, vor allem aufgrund ihrer außergewöhnlichen Fellzeichnung und des starken Ausdrucks in ihren Augen.

Erscheinungsbild

Australian Shepards.
Ähnlich den Huskys kann die Augenfarbe beidseitig braun oder blau, sowie gemischt sein. Diese intelligenten Hütehunde stammen aus Nordamerika, wo sie zum Hüten australischer Schafherden eingesetzt wurden, daher auch ihr Name. Als mittelgroße Hunde von um die 50 Zentimeter Widderisthöhe weisen sie trotz ihrer kompakten Erscheinung dennoch einen zweckmäßig leichten und kräftigen Körperbau auf. Dadurch sind sie ausdauernd für die ganztägige Arbeit mit den Schafen. Ihr halblanges dichtes Fell schützt sie vor Wind und Wetter. Aus den vier Grundfarben schwarz, rot, blue-merle und red-merle kann jegliche der vierzehn Kombinationen entstehen. Diese Farbvielfalt mit außergewöhnlichen Zeichnungen macht diese Rasse hierzulande so attraktiv für viele Neuhundebesitzer.

Eigenschaften

Als Arbeitshund bringt der Australian Shepard jede Menge Energie mit. Entsprechend der ursprünglichen Zuchtziele, einen arbeitsfreudigen und zuverlässigen Hund für die Hütearbeit zu züchten, stellen diese Hunde einen enormen Anspruch bezüglich körperlicher und geistiger Auslastung. Er eignet sich aufgrund seiner sportlichen Veranlagung ideal für den Hundesport. Bei entsprechender Auslastung ist er so auch als Familienhund prima geeignet, da er sich sehr eng an seine Menschen bindet. Bei fehlender Auslastung neigt er jedoch dazu, sich seine Aufgabe selbst auszusuchen. Diese sensiblen Hunde sind daher nicht Anfänger geeignet.

Typisch für den Australian Shepherd, genauso wie für seinen engen Verwandten den Border Collie, ist das ausgeprägte Hüteverhalten. Dies ist im Spiel mit anderen Hunden zu beobachten, wenn der „Aussie“ beginnt Elemente der Hüteabeit zu zeigen, die ihm in den Genen liegen. Dazu gehören das geduckte Anpirschen, das häufige Abwarten im Liegen und das Voranpreschen in Hütehundmanier. Dabei sucht der Australian Shepherd Blickkontakt, wie er es auch beim Zusammentreiben der Schafe verwenden würde. Dieses sogenannte „Auge zeigen“ kann in der Hundesprache manchmal missinterpretiert werden, da es dem Drohverhalten der Hunde untereinander ähnelt. Besitzer von „Aussies“ sollten daher der Sozialisation ihres Hundes mit unterschiedlichen Rassen große Aufmerksamkeit schenken und bei Hundebegegnungen immer genau beobachten, ob der andere Hund mit den Eigenheiten der „Aussies“ umgehen kann. Wer sich dieser Aufgabe gewachsen fühlt und genügend Zeit mitbringt, der kann sich auf einen treuen Partner fürs Leben freuen.Weiteres über den Australian Shepard erfahren Sie im Rasseporträt bei markt.de.

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