Dienstag, 17. April 2012

Hunde Baden – Wie oft und welches Shampoo?

Anlässe einen Hund zu baden gibt es viele. Manche unserer Fellnasen haben eine besondere Vorliebe dafür, sich in übelriechenden Substanzen zu wälzen. Vor dem Einsatz der Schermaschine steht ebenfalls ein Bad an. Aber auch aus medizinischen Gründen kann es notwendig sein, den Hund regelmäßig zu baden. Grundsätzlich sollte jedoch bedacht werden, dass das Fell der Hunde einen natürlichen Schutzfilm aufweist, der es vor Schmutz und Nässe schützt. Dies mag kurios klingen, wenn man sich manche Dreckspatzen betrachtet. In den meisten Fällen jedoch reinigt sich das Fell von selbst. Der nasse Schmutz fällt heraus, sobald er getrocknet ist. In hartnäckigen Fällen helfen Sie durch Ausbürsten des Felles nach, dann ist ein Bad in der Regel nicht erforderlich.
So trocknen sich Hunde nach einem Bad
(c) Wikimedia Commons

Baden Sie den Hund, um ihn vor Schmutz zu befreien, dann reicht in der Regel klares Wasser. Shampoos können den intakten Schutzfilm zerstören, infolgedessen wird der Hund noch leichter schmutzig. Um einen penetranten Geruch zu bekämpfen können Sie im Einzelfall Babyshampoo oder spezielles rückfettendes Hundeshampoo aus dem Fachhandel verwenden. Anschließend sollten Sie das Fell gründlich trocknen, denn nasses Fell hat ebenfalls oft einen unangenehmen Geruch. Natürlich können Sie Ihren Vierbeiner auch föhnen, jedoch nur dann, wenn Ihr Fön kalte Luft bläst. Hohe Temperaturen sind unseren Tieren oft unangenehm. Die sensiblen Ohren decken Sie mit der Hand ab oder lassen sie ganz aus. 

Diese ganze Prozedur mit Baden, abtrocknen, föhnen und eventuell anschließend noch durchkämmen gestaltet sich je nach Hund und Felllänge recht aufwändig. Wenn Sie nur klares Wasser zum Baden verwenden, dann freut sich Ihr Hund im heißen Sommer vermutlich auch täglich über eine erfrischende Abkühlung. Verwenden Sie Shampoo, dann sollten Sie sich Ihrem Tier zuliebe auf ein Bad pro Woche beschränken. Lesen sie weitere Tipps zur Hundepflege im Hunderatgeber.

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