Freitag, 27. April 2012

Schlittenhunde sind wahre Ausdauersportler

Nicht nur die bekannten und beliebten Siberian Huskys eignen sich hervorragend als Schlittenhunde, sondern auch ihr naher Verwandter, der Alaskan Malamute, sowie Grönlandhunde, Samojede und Kanadische Eskimohunde. Im professionellen Schlittenhunderennsport findet man nur selten wirklich reinrassige Zugtiere, vielmehr wurden unter Einkreuzung verschiedener Rassen geeignete Hunde für die Arbeit vor dem Schlitten gezüchtet. Dabei kommt es vor allem auf körperliche Fitness und Kälteverträglichkeit an. Schon früher, als die Hunde noch ausschließlich als Arbeits- und Fortbewegungsmittel eingesetzt wurden, war das optische Erscheinungsbild zweitrangig.

Sibirian Huskys.
 Foto: Wikimedia Commons
Schlittenhunde müssen außerdem über längere Zeiten mit wenig Nahrung auskommen und gleichzeitig dennoch eine enorme Leistung erbringen. So können gute Gespanne bis zu 200 Kilometer innerhalb von 24 Stunden zurücklegen. In einer Wintersaison kann eine Gesamtstrecke von insgesamt bis zu 10.000 Kilometer erreicht werden. Zum Vergleich: Diese Distanz entspricht ungefähr der Strecke von Sevilla in Portugal bis nach Neu Delhi in Indien.

Allen Schlittenhunden gemeinsam ist, dass sie ein mehr oder weniger ausgeprägtes Bedürfnis zum Laufen haben. Dies wird manchem Huskybesitzer zum Verhängnis, der sich von der schönen schwarz-weißen Fellzeichnung und den blauen Augen hat blenden lassen. Denn den Schlittenhunderassen liegt die Lauffreude im Blut. Können sie dies nicht genügend ausleben, dann sind sie oft unausgeglichen und Probleme im Zusammenleben mit dem Menschen sind dann vorprogrammiert. Wer seinem Hund jedoch jede Menge Auslauf bieten kann, der findet bei den Schlittenhunderassen einen Hund mit ausgeprägtem Sozialverhalten und hoher Stresstoleranz, den so leicht nichts aus der Ruhe bringt.Weitere Informationen zu Hunderassen, z.B. zum Sibirian Husky, erhalten Sie im Ratgeber für Hunderassen auf markt.de.

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