Samstag, 5. Mai 2012

Das Häufchen gehört ins Säckchen. Eine saubere Sache!


Den Nachbarn freut’s, die Mutter kann ihre Kinder unbesorgt durchs Gebüsch kraxeln lassen, blinde Menschen sind sicher vor Tretminen und Welpenbesitzer müssen nicht befürchten, dass ihr kleiner Welpe die Ausscheidungen anderer Hunde ins Maul nimmt. Hundekot sorgt immer wieder für hitzige Diskussionen, wenn er den Bürgersteig ziert, denn dort gehört er definitiv nicht hin. Was manche nicht wissen: In vielen Gemeinden gibt es eine Hundekot-Aufnahmepflicht. Was in Österreich und der Schweiz als selbstverständlich angesehen wird, ist in Deutschland immer noch ein Tabuthema. Dabei sollte es doch eigentlich völlig normal sein, seinen eigenen Dreck und den seines Hundes zu entfernen? Damit würden auch die Spannungen zwischen Hundehaltern und Nicht-Hundehaltern deutlich gemindert.

Kotbeuteltaschen in Wunschfarbe (Quelle:markt.de)
Auf Weiden muss Hundekot übrigens unbedingt aufgenommen werden, denn wird der Hundekot und die darin enthaltenen Bakterien von Wiederkäuern aufgenommen, kann eine Infektion auftreten aufgrund derer das Tier geschlachtet werden muss. Aber auch die Vorstellung, dass wir die Milch trinken, die eine Kuh produziert, welche möglicherweise durch Hundekot verunreinigtes Gras gefressen hat, ist alles andere als appetitlich. Ganz zu schweigen davon, dass viele Hunde es lieben durch hochgewachsenes Gras zu flitzen und die meisten Hundehalter sicher keine Lust haben ihren Hund anschließend erst einmal gründlich waschen zu müssen.

Das Prinzip ist ganz einfach. Wie einen Handschuh wird das kleine Tütchen über die Hand gezogen. Nun wird der Kot mit wenigen Handgriffen eingesammelt, die Tüte darübergestülpt und mit einem Knoten versehen. Eine rundum saubere Sache – auch für Ihre Mitmenschen. Die Tüten gibt es an extra aufgestellten Tütenspendern, bei Ihrer Gemeinde oder im Haustierfachhandel.


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