Montag, 7. Mai 2012

Der Deutsche Boxer – ein echtes Kraftpaket

Treue Augen, treue Seele. Wer einen Boxer hat, schwärmt oft von dem liebevollen Wesen der Boxer, das in dem kräftigen und muskelbepackten Körper steckt.

Boxer-Rüde (Quelle: markt.de)
Der Deutsche Boxer ist seit 1924 als Diensthunderasse anerkannt. Die Rüden erreichen ein Gewicht von über 30 Kilogramm und werden etwa 60 Zentimeter hoch. Dabei sind gelb und gestromt die vom FCI anerkannten Fellfarben, weiße Abzeichen und die schwarze sogenannge „Maske“ sind erlaubt. Das Fell ist kurz und glatt, es liegt eng an und lässt so deutliche Körperkonturen zeigen. Daher ist es bei Boxern üblich, dass ein Teil der Rippen deutlich sichtbar ist. Ohren und Rute wurden früher kupiert, was heute in fast ganz Europa unter Strafe verboten ist. 
Die langen Schlappohren setzen hoch am Kopf an und reichen herab bis zur Backe. Der breite Fang steht im Kontrast zum schlanken Schädel, es zeigt sich ein leichter Vorbiss (der Unterkiefer überragt den Oberkiefer). Der kräftige Brustkorb, sowie die muskulöse Rückenpartie und Hinterhand sind typisch für Hunde der Gebrauchshunderassen, obwohl der Boxer heutzutage meist als Familien- und Begleithund anzutreffen ist. Auch als Wachhund, Begleithund und bei der Fährtensuche wird er gerne eingesetzt. Aufgrund seiner Masse ist er als Sporthund nur bedingt geeignet. Zuvor sollte unbedingt eine Untersuchung auf Hüftgelenksdysplasie durchgeführt werden, die heute bei vielen Hunderassen auftreten kann.

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