Samstag, 26. Mai 2012

Die Hunde mit der Löwenmähne: Langhaarcollies

Herkunft

Der Collie stammt ursprünglich aus Schottland und blickt auf eine lange Tradition zurück. Aufzeichnungen aus dem 13. Jahrhundert belegen, dass bereits damals ein Hütehund in den schottischen Hochmooren eingesetzt wurde, um dort die Schafherden zu bewachen. Seine charakteristische Zeichnung half schon damals, den Hund zwischen den zahlreichen Schafen ausmachen zu können. In England ist die Rasse bereits seit 1858 anerkannt.

Erscheinungsbild

Collie mit tricolor Fellfarbe.
(c) Wikimedia Commons, Autor: gwyrah.
Heute sind zwei Varianten des Langhaarcollies bekannt: der Britische und der Amerikanische Typ. Beide erreichen eine Größe von etwa 61 Zentimetern. Dabei wird der Britische Typ nur bis zu 25 Kilogramm schwer, sein dichtes Fell mit seidig weicher Unterwolle ist etwas durchmischt. Der Amerikanische Collie hingegen zeigt deutlichere Unterschiede zwischen Deckhaar und Unterwolle. Er ist insgesamt kräftiger gebaut und erreicht bei gleicher Größe ein Gewicht von bis zu 34 Kilogramm. Der Rassestandard erlaubt drei Farbschläge: sable-white, tricolor und blue-merle. Am wohl bekanntesten ist die sable-Variante, wie sie auch der tierische Filmstar Lassie trägt. Aber auch die dreifarbige (tricolor) Variante mit den Farben schwarz, braun und weiß erfreut sich große Beliebtheit. Blue-merle ist eine aufgehellte Version der tricolor Fellfarbe.

Empfindlichkeit

Collies können genetisch bedingt auf bestimmte Medikamente empfindlich reagieren. Diese vererbbare Empfindlichkeit kann mit einem Bluttest auf MDR1-Defekt überprüft werden und sollte vor allem im Vorfeld von Operationen abgeklärt werden. Auch Border Collies und Australian Shepherd Dogs haben diesbezüglich ein erhöhtes Risiko.

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