Mittwoch, 16. Mai 2012

Fun und Fitness beim Hundesport: Agility für Einsteiger

Voraussetzungen

Labrador im Parcour.
(c) Wikimedia Commons, Autor: Elf.
Fast jeder Hund ist für Agility geeignet, auch wenn manche Hunderassen genetisch bedingt bevorteilt sind, während andere aufgrund eines schweren Körperbaus weniger gut geeignet sind. Außerdem sollte der Hund gesund sein und nicht allzu gut im Futter stehen, denn überflüssige Pfunde erhöhen die Belastung auf die Gelenke. Bei Hunderassen, die eine Häufung von Gelenkserkrankungen wie Hüftgelenksdysplasie, Ellbogendysplasie oder Neigung zur Arthrose zeigen, sollte eine Abklärung per Röntgenbild vorgenommen werden. Welpen und Junghunde können bereits spielerisch an die ersten einfachen Übungen herangeführt werden. Sprints und Sprünge beginnt man erst, wenn der Hund körperlich ausgewachsen ist.

Das Training

Sind die Voraussetzungen erfüllt, dann kann es losgehen mit dem ersten Training. Mit weichen Leckerlies und Spielzeug bewaffnet geht es auf den Platz. Der Hund hat seit einigen Stunden nicht mehr gefressen und sich kurz vor dem Training nochmal genügend gelöst. Der Hundeführer trägt festes Schuhwerk und ist dem Wetter entsprechend gekleidet. So ist das Team gut ausgestattet und kann sich vorsichtig an die ersten Übungen herantasten. Spielerisch werden Slalomstrecken, Tunnels aus Stoff und kleine Hindernisse überwunden. Eine knifflige Übung ist oft das Voranschicken des Hundes, denn viele Hunde sind es gewohnt zu folgen. Das Vorauslaufen in einer bestimmten Richtung bedeutet, dass sie die Augen von ihrem Hundeführer abwenden müssen. Dies fällt vielen Hunden schwer, sie drehen sich immer wieder um. Beherrscht der Hund die einzelnen Elemente, dann können die Übungen zu kleinen Parcours zusammengestellt werden. Anfangs reichen hier wenige Hindernisse, die nacheinander vom Hund bewältigt werden. Die kleinen Sequenzen fordern Kondition und Konzentration. Gerade am Anfang gilt auch hier: weniger ist oft mehr.

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