Donnerstag, 3. Mai 2012

Palasthunde in deutschen Wohnzimmern: Der Pekinese

Wie der Name schon sagt, stammt der Pekinese (Pekingese) aus China. Sie sind mit einer Größe von nur 25 Zentimetern und etwa sechs Kilogramm Körpergewicht ausgesprochene Leichtgewichte. Als Palasthunde waren die Gesellschaftshunde dem chinesischen Kaiserhaus vorbehalten. Religiösen Bezug erhielten die Hunde mit löwenähnlicher Erscheinung durch eine Legende. Buddha selbst soll von Löwenhündchen begleitet gewesen sein. Drohte Gefahr, verwandelten diese sich in Löwen. Aufgrund dessen legte man in China großen Wert darauf, dass die wertvollen Tiere niemals in Europäische Hände gelangen. Erst als britische Truppen in Peking einmarschierten, fanden sich unter deren Beute auch fünf Pekinesen. Aus diesen Tieren geht die europäische Pekinesen Zucht hervor.

Pekinese im Blumenkasten
Foto: Dias Soares | Flickr.com
Liebhaber schätzen das üppige Haarkleid und die unterschiedlichen Farbvariationen. Die Fellpflege kann sich durchaus aufwändig gestalten. Ansonsten neigen die langen Haare zu Knotenbildung und Verfilzung. Sie gelten als intelligent und selbstbewusst. Er sucht sich „seine Menschen“ aus und ist dabei durchaus wählerisch. Hat er seine Wahl einmal getroffen, dann ist er ausgesprochen anhänglich. Dies macht ihn auch zu einem guten Wachhund, da er Fremde durch bellen ankündigt. Wenn Sie auf der Suche nach einem Pekinesen sind, dann achten Sie auf gesunde Proportionen und ausreichendes Laufvermögen. Auch Atembeschwerden, die den Tieren bereits im normalen Alltag zu schaffen machen, können zuchtbedingt auftreten. Durch gezielte Zucht können diese rassebedingten gesundheitlichen Probleme jedoch gut in den Griff bekommen werden, wenn ungeeignete Tiere nicht zur Weiterzucht verwendet werden.

Informationen zu weiteren Rassen erhalten Sie im Ratgeber für Hunderassen bei markt.de.

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