Freitag, 18. Mai 2012

Welche Leine für welchen Hund?

Die Auswahl der im Fachhandel verfügbaren Hundeleinen ist riesig, es gibt sie in allen möglichen Formen, Farben und Materialien. Aber welche Leine passt zu welchem Hund? Und welche Rolle spielt in diesem Zusammenhang eigentlich das Material?

Lederleine und Nylonleine

Die richtige Leine hängt u.a. von der Größe des Hundes ab.
(c) Wikimedia Commons, Autor: Ellen Levy Finch.
Eine regelmäßig gepflegte Lederleine hält ein Hundeleben lang. Sie sieht elegant aus und wird mit Verzierungen zum echten Schmuckstück. Gepaart mit einem passenden Halsband ist sie der Hingucker schlechthin, ob beim Spaziergang in der Stadt oder bei der Gassi Runde um den Häuserblock. Im Regen jedoch kann das Leder rutschig werden, daher ist für solche Fälle eher die Nylonleine zu empfehlen. Wasser und Schmutz können dem robusten Material wenig anhaben. Außerdem ist sie leicht und lässt sich in fast jeder Jackentasche verstauen. Achten Sie beim Kauf der Leine vor allem darauf, dass sie Ihnen gut in der Hand liegt.

Länge und Breite

Die meisten Führleinen sind durch Ösen in verschiedenen Längen einstellbar, sodass Sie zwischen rund einem und drei Metern variieren können. Diese Leinen lassen sich auch prima um die Schultern hängen, wenn sie nicht gebraucht werden. Die Breite ist davon abhängig, wie groß Ihr Hund ist und wie sensibel er an der Leine läuft. Kleine Hunde und solche, die niemals an der Leine ziehen, können mit einer relativ dünnen Führleine geführt werden. Für größere Hunde eignet sich generell eher eine breite Leine, auch wegen dem optischen Aspekt. Hunde die viel und intensiv an der Leine ziehen können besser gehalten werden, wenn die Leine und insbesondere der Griff – sofern vorhanden – weich in der Hand liegt. Optisch ist alles erlaubt was gefällt. An dieser Stelle möchte ich nur anmerken, dass in den frühen Morgenstunden, späten Abendstunden und in der dunklen Jahreszeit insgesamt, reflektierende Leinen die Sicherheit von Hund und Mensch um ein Vielfaches erhöhen.

Schleppleine

Ein Gegenstand, der in der Erziehung von jungen Hunden nicht fehlen sollte ist die Schleppleine. Mit ihrer Hilfe wird oft das Abrufkommando erlernt und gefestigt, manchmal Jagdverhalten unterbrochen und gelegentlich Warte-Kommandos geübt. Wenn in der Pubertät die Hormone verrücktspielen ermöglicht die Schleppleine den Junghunden dennoch den Freilauf. Die Schleppleine sollte einerseits gut sichtbar, andererseits schmutzabweisend sein und aus einem Material, welches sich nicht allzu leicht im Geäst verfängt. Eine Schleppleine wird grundsätzlich nicht am Halsband, sondern nur am Geschirr befestigt. Flexileinen sind eine praktische und saubere Alternative zur Schleppleine, die vor allem im ruhigen Stadtrandgebiet ausreichende Kontrolle über den Hund gewährleisten.
Weitere nützliche Informationen über Hundeleinen und Halsbänder erhalten Sie im Hunderatgeber bei markt.de.

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