Montag, 25. Juni 2012

Ausreiten mit Pferd und Hund - das gemeinsame Abenteuer

Reiter, Pferd und Hund beim gemeinsamen Ausritt.
(c) Wikimedia Commons, Autor: Russell Lee.
Schon seit Jahrtausenden nimmt der Mensch seinen Hund mit, wenn er mit dem Pferd ausreitet. Früher ging es dabei zwar eher um die Jagd, aber der Hund war der ständige Begleiter des Menschen. Heute haben viele Pferdefreunde Angst ihren vierbeinigen Freund beim Ausreiten mitzunehmen, denn wenn der Hund ein paar grundlegende Verhaltensregeln nicht beherrscht, kann der entspannte Ausritt zur Gefahr für Mensch, Hund und Pferd werden.

Die richtige Vorbereitung 

Da man einem Pferd nur schlecht beibringen kann, nicht zu treten, wenn der Hund ihm durch die Beine läuft oder sich von Seiten nähert, die dem Gaul nicht gefallen, muss man dem Hund antrainieren, immer einen gewissen Abstand zum Pferd zu wahren. Später, wenn die beiden sich besser kennen und einander vertrauen, kann der Abstand allmählich verkleinert werden, doch zu Anfang sollte der Hund einen Abstand von mindestens zwei Metern wahren. Für Hund und Herrchen kann das Training zunächst stressig werden, denn er hat gelernt sich seinem Herrchen zu nähern, wenn er gerufen wird, weswegen man unbedingt erst auf der heimischen Koppel trainieren sollte. Außerdem sollte der Hund ein paar grundlegende Kommandos wie "Sitz" und "Platz" beherrschen, damit man als Reiter im Zweifel auch mal die Lage sondieren kann, wie es bei nicht einsehbaren Straßen der Fall sein kann oder wenn Fußgänger und Radfahrer entgegenkommen.

Auch hoch zu Ross bleibt der Mensch der Boss

Auch wenn der Mensch sich nicht in unmittelbarer Nähe befindet und von dort oben die Kommandos gibt, muss klar sein: Das Wort des Herrchens ist immer noch ultimativ! Auch das sollte man dem Hund vor dem ersten Ausritt beibringen, damit er später nicht meint, er könne dem Besitzer auf der Nase herumtanzen. Am besten geht das, indem man die Kommandos zunächst vom Boden gibt und dann auf das Pferd wechselt. Erst wenn der Hund auch dann noch zeitnah reagiert, ist er bereit für den Ausritt.

Tipps für den Ausritt 

Bevor man sich mit dem Hund auf unbekannte Spuren und in das Gelände wagt, muss er sich erst an die neuen Situationen gewöhnen. Daher sollte man zunächst eine Route wählen, die er schon kennt oder eine, die seiner bekannten Umgebung ähnelt, denn auf unbekannten Wegen begegnet er auch unbekannten Gerüchen, die seine Aufmerksamkeit beeinträchtigen können. Bei Begegnungen mit Fußgängern oder Radfahrern sollte der Hund immer an der abgewandten Seite laufen oder bei Bedarf stehen bleiben, um die anderen Leute passieren zu lassen.Weitere Informationen zum Thema Pferde erhalten Sie auch im Pferdeblog.

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