Freitag, 1. Juni 2012

Hunde und kleine Kinder – mit der richtigen Erziehung kein Problem!

Ganz im Gegenteil! Für Kinder gibt es oft nichts Schöneres auf der Welt, als mit Tieren zusammen aufzuwachsen. Allerdings lauern auch ein paar Fallen. Selbstverständlich dürfen kleine Kinder niemals unbeaufsichtigt mit dem Hund spielen. Schnell sind sie mal unbedarft auf den Schwanz getreten oder stecken ihm neugierig die Finger in Ohren und Augen. In solch einer Situation kann auch der coolste Hund mal schnappen und die zarte Kinderhaut hat den scharfen Hundezähnen nicht viel entgegen zu setzen.

Mit etwas Vorsicht und Geduld bei der Gewöhnung aneinander ist es jedoch eine tolle Sache, wenn die ganze Familie inklusive Kindern und Hund harmonisch miteinander umgeht. Die klassische „Problem“-Situation in diesem Kontext ist, dass der Hund bereits seit einigen Jahren zur Familie gehört und nun Nachwuchs ansteht. Ein wohlerzogener Hund, der weiß was „Nein“ bedeutet, der gelernt hat nicht auf Sofa oder Küchentisch zu springen und der sein Futter nicht verteidigt wird vermutlich wenig Schwierigkeiten machen. Ihm muss lediglich erklärt werden, dass es für ihn Tabu ist, dem Baby zu nahe zu kommen.

Aus Kind und Hund kann ein tolles Team werden.
(c) Wikimedia, Autor: Витольд Муратов.
Machen Sie jedoch nicht den Fehler, fortan den Hund von allen gemeinsamen Beschäftigungen auszuschließen. Dann fühlt er sich ausgegrenzt und entwickelt eine Abneigung gegen das Baby, welches ihm jegliche Aufmerksamkeit stiehlt. Wenn Sie mit dem Baby auf dem Sofa liegen und kuscheln, dann legen Sie einfach die Hundedecke nebendran auf den Boden, damit Ihr vierbeiniger Freund auch ganz nahe bei Ihnen sein kann. Nach und nach wird es sich ergeben, dass Ihr Nachwuchs beginnt sich für den Hund zu interessieren. Beobachten Sie den Hund ganz genau, ob er ebenfalls Kontakt aufnehmen möchte. Schläft er gerade, dann ist es vermutlich kein guter Zeitpunkt für den ersten Kontakt. Wenn er sich auf seinen Platz zurückzieht, dann will er seine Ruhe haben, die Sie ihm an seinem Platz unbedingt auch lassen sollten. Es ist schließlich sein Rückzugsort. Nach und nach wird es schon noch klappen, nur Geduld. Bedrängen Sie ihn nur nicht! Dann wird aus den beiden irgendwann noch einmal ein richtig starkes Team.

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