Montag, 4. Juni 2012

Hundemantel schützt bei Wind, Regen und Sonne

Manch einer belächelt den kleinen Yorkshire Terrier von nebenan, der im Winter einen dick gefütterten Hundemantel und bei Regen nur mit einem Regencape vor die Tür geht. Aber mal ehrlich: Gehen Sie im strömenden Regen ohne Regenschirm und Regenjacke aus dem Haus? Wohl eher kaum. Auch unseren Hunden können wir doch diesen Luxus zugestehen, nicht sofort patschnass zu werden und wenigstens die kleine Gassirunde halbwegs trocken zu überstehen. Manche Rassen sind nämlich nicht mit einem dichten Fell gesegnet, welches sie gegen jedes Wetter schützt. Kleine Hunde mit spärlichem Fell kühlen im Winter oder bei starkem Regen schnell aus und holen sich im Sommer leicht mal einen Sonnenbrand. Aber auch große Hunde, die vielleicht Probleme mit der Haut oder dem Fell haben, kann man vorübergehend mit einem Hundemantel schützen.

Yorkshire-Mischling mit Hundemantel. (c) Wikimedia Commons, Autor: Priwo.
Wer jedoch seinen Hund permanent mit einem Mäntelchen bekleidet, der tut seinem Vierbeiner sicherlich nichts Gutes damit. Der Stoff reibt permanent am Fell, sodass es brechen und verschleißen kann. Beim Liegen können sich außerdem Druckstellen bilden. Zudem macht das permanente Tragen eines Hundemantels den wärmenden Effekt zunichte. Der Körper passt seine Temperaturregulierung an und fährt die Wärmeerzeugung herunter. Auch das Fell wird beim nächsten Fellwechsel weniger dicht. Die Folge ist, dass der Hund bei niedrigen Temperaturen auf dem Spaziergang noch schneller friert, es muss also ein noch dickeres Mäntelchen her. Daher immer den Mantel ausziehen, sobald es wieder hinein in die warme Stube geht.

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