Dienstag, 5. Juni 2012

Impfungen schützen Hunde vor gefährlichen Krankheiten

Die wichtigsten Impfungen

Die Grundimmunisierung gegen gängige und gefährliche Hundekrankheiten läuft in der Regel bei allen Hunden gleich ab. Der Züchter oder der zukünftige Hundehalter sollte den Welpen mit acht Wochen spätestens gegen Staupe, Hepatits, Leptospirose und Parvovirose impfen lassen. Eine Auffrischung und die erste Tollwutimpfung sind im Alter von zwölf Wochen fällig. Mit der dritten Injektion im Alter von 16 Wochen ist die Grundimmunisierung abgeschlossen. Nun wird der Schutz jährlich aufgefrischt, bis der Hund zwei Jahre alt ist. Fortan reicht eine Auffrischung alle drei Jahre. Mit diesem Schema ist der Hund ideal geschützt vor den gängigen Krankheiten. Kann der Welpe erst ab der zwölften Lebenswoche geimpft werden, weil es zuvor versäumt wurde oder er zu krank gewesen ist, dann gilt ein anderes Impfschema. Ihr Tierarzt kann Sie dazu ausführlich beraten.

Weitere nützliche Impfungen

Gegen Zeckenbisse hilft eine Impfung gegen FSME.
(c) Wikimedia Commons, Autor: H. Krisp.
Eine weitere sinnvolle Impfung ist der Schutz gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), die durch einen Zeckenbiss des gemeinen Holzbock übertragen wird. Vor allem in Risikogebieten ist diese Impfung ratsam. Hier besteht die Grundimmunisierung aus drei Impfungen. Die zweite Impfung erfolgt vier Wochen nach der ersten, die dritte Impfung ist dann nach etwa 10 Monaten fällig. Anschließend sollte der Impfschutz alle drei bis fünf Jahre aufgefrischt werden. Wer seinen Urlaub gerne im Süden Europas verbringt, der sollte seinen Hund zusätzlich gegen Leishmaniose impfen lassen. Das Mindestalter für diese Impfung ist sechs Monate. Hier ist wiederum eine Grundimmunisierung durch drei Injektionen erforderlich, die jeweils im Abstand von drei Wochen gegeben werden. Danach wird jährlich aufgefrischt.

Über Sinn und Unsinn von Impfungen kann man sich streiten. Fakt ist, dass für den Besuch von Hundeschulen und für das Training in Hundevereinen ein ausreichender Impfschutz nachgewiesen werden muss. Wer im Küstengebiet wohnt, wo es kaum Zecken gibt, der kann sicherlich auf die FSME Impfung und auch die Leishmaniose Impfung verzichten. Wer allerdings eine Reise in den Süden unternimmt und seinen Hund nicht gegen die gefährliche Leishmaniose schützt, der spielt mit der Gesundheit seines Hundes und riskiert hohe Tierarztrechnungen. Entscheiden Sie selbst, wie viel Impfschutz Ihr Hund benötigt.

Weitere nützliche Informationen rund um das Thema Hund und Gesundheit erhalten Sie im Hunderatgeber bei markt.de.

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