Freitag, 22. Juni 2012

Lustiges Kunststück für Hunde: Dicht auf dem Boden robben

(c) Wikimedia Commons, Autor: JMK.
Hütehunden liegt dieses kleine Kunststückchen geradezu im Blut. Anschleichen haben viele von ihnen als angeborene Verhaltensweise im Repertoire. Der Schritt zum Robben auf dem Boden ist nun nicht mehr weit. Aber natürlich können auch andere Hunderassen, die nicht zu den Hütehunden gehören, dies lernen.

Vorgehensweise

Es gelingt sehr einfach. Bauen Sie ein kleines Hindernis auf, vielleicht ein Besenstil der seitlich auf Bücherstapeln liegt. Nun lassen Sie den Hund sich vor dem Hindernis ablegen. Schauen Sie noch einmal nach, ob die Höhe der Größe des Hundes angepasst ist, damit er ohne den Besenstil zu berühren hindurch robben kann. Nun führen Sie ein Leckerli vor seine Nase und dann langsam unter dem Hindernis hindurch. Einige Male wird er aufstehen und dabei vermutlich das Hindernis einreißen. Dafür gibt es natürlich keine Belohnung. Aber sobald er auch nur ein kleines Stück auf dem Boden gerobbt ist, bekommt er ein Leckerli.
Schon bald wird er herausgefunden haben, welche Bewegung er ausführen muss, um an das begehrte Leckerli zu kommen. Schließlich können Sie irgendwann den Besenstil weglassen, dann jeweils ein Buch pro Seite entfernen, bis der Hund auch ohne Hindernis die Bewegung ausführt.

Kinder die Angst nehmen

Gibt es in Ihrer Nachbarschaft Kinder, die Angst vor Hunden haben? Dann probieren Sie doch bei der nächsten Begegnung einmal aus, den Hund ein Stück in Richtung zum ängstlichen Kind hin robben zu lassen. Das wirkt deutlich weniger bedrohlich für Kinder, die Tiere aus einer etwas anderen Perspektive wahrnehmen als die Erwachsenen. Wenn Sie es jetzt noch schaffen, dass Ihr Hund anschließend nicht aufsteht, sondern brav zu Füßen des Kindes liegen bleibt, dann könnte zwischen den beiden vielleicht doch noch eine Freundschaft entstehen.

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