Donnerstag, 28. Juni 2012

Was bedeutet eigentlich der Begriff „Gesellschaftshunde“?

Pudel gelten als typische Gesellschaftshunde.
(c) Wikimedia Commons.
Grundsätzlich sind die sogenannten Gesellschaftshunde solche Hunde, die einem (oder mehrere) Menschen nur zur Gesellschaft dienen. Das heißt sie werden nicht zur Arbeit als Hütehund, Schutzhund oder Wachhund eingesetzt. Die einzige Aufgabe eines reinen Gesellschaftshundes ist es, seinen Menschen ein Sozialpartner zu sein. Das bedeutet nicht, dass Mensch und Hund nur zu Hause gemeinsam vor dem Fernseher sitzen. Auch sportliche Betätigung beim Agility, auf Leistungsprüfungen und allen anderen Möglichkeiten der körperlichen Auslastung kann ein Gesellschaftshund ausüben. Prinzipiell kann man also auch einen Hund, der eigentlich aufgrund seiner Rasse zu den Arbeitshunden zählt, zum Gesellschaftshund erziehen.

Was ist der Unterschied?

Aber was ist denn nun der Unterschied? Der eigentliche Unterschied liegt in der Entstehung der Hunderassen und ihrem Zuchtziel. Entsprechend teilt die Fédération Cynologique Internationale (FCI) die Hunderassen in zehn Gruppen ein. Während die Hütehundrassen für die Arbeit am Vieh gezüchtet wurden, Apportierhunde dem Jäger das geschossene Tier herbei brachten und die extrem schnellen Windhunde sogar Hasen, Füchse und Rehe einholen konnten, war die Aufgabe der Gesellschafts- und Begleithunde überschaubar. Sie sollten lediglich nett aussehen, einfach zu handhaben sein und ihre Halter begleiten. Gesellschaftsfähige Hunde, die wenig Neigung zeigten unerwünschte Verhaltensweisen zu entwickeln.

Typische Rassen

Typische Gesellschafts- und Begleithunderassen sind Pudel in allen Größen und Variationen, Malteser, Havaneser, Chihuahuas, Spaniels, französische Bulldogge, Mops und Boston Terrier. Haben Sie einen Mops mal beim Agility einen Preis gewinnen sehen? Oder kennen Sie einen Malteser, der Schafe hütet? Nun, jetzt wissen Sie warum. Zuchtbedingt sind diese Rassen ideale Gesellschaftshunde, mit denen Sie in der Regel keine großen Probleme haben werden. Aber zur intensiven und konzentrierten Arbeit eignen sie sich eher nicht. Im Hunderassen-Ratgeber auf markt.de erhalten Sie weitere Informationen über die gängigsten Rassen.

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