Mittwoch, 20. Juni 2012

Wurmkur für den Hund: Wie oft und welche?

(c) Wikimedia Commons, Autor: TUBS.
Auf diese Frage gibt es keine pauschale Antwort. Wer beim Tierarzt versucht, dieser Frage auf den Grund zu gehen, der wird schnell feststellen, dass viele Faktoren Einfluss darauf nehmen, welche Wurmkur für den eigenen Hund wann geeignet ist. Befinden sich beispielsweise im Haushalt kleine Kinder oder ältere Menschen, dann ist es empfehlenswert zum Schutz der Menschen vor einer Ansteckung den Hund alle drei Monate zu entwurmen.

Auch die Gewohnheiten der Hunde spielen eine große Rolle. Manche Hunde fressen alles, was sie auf dem Spaziergang finden. Auch hier ist es sinnvoll alle drei Monate eine Wurmkur zu verabreichen, denn solche Tiere stecken sich häufiger mit einem Wurmbefall an.

Äußere Anzeichen dafür, dass es mal wieder Zeit ist für eine Wurmkur ist schier unstillbarer Hunger in Kombination mit einem ungewöhnlich hohem Futterbedarf und gleichzeitiger Gewichtsabnahme, sowie struppiges Fell. So weit sollten Sie es lieber nicht kommen lassen. Anhand von Kotuntersuchungen kann festgestellt werden, ob eine Wurmkur erforderlich ist, oder nicht. Prophylaktisch wirken sie übrigens nicht, denn es werden immer nur die Würmer abgetötet, die sich zum Zeitpunkt der Gabe des Wirkstoffes im Körper des Hundes befinden.

Manche Hunde reagieren auf die Wirkstoffe der Wurmkuren teils recht sensibel. Wer seinen Hund aus diesen oder anderen Gründen möglichst nicht den Belastungen einer Wurmkur aussetzen möchte, der sollte zum einen auf hygienische Umstände achten. Dazu gehört, dass der Hund draußen auf dem Spaziergang nichts vom Boden frisst und idealerweise auch nichts ins Maul nimmt. Sein Futter bekommt er nur im Napf zu Hause. Unter solchen Bedingungen kann eine jährliche Wurmkur völlig ausreichend sein, oder sogar lediglich eine regelmäßige Überprüfung durch Kotuntersuchungen.
Lesen Sie außerdem den Ratgeber "Wie halte ich meinen Hund gesund?" auf markt.de.

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