Montag, 23. Juli 2012

Der schwerste Moment im Leben von Frauchen und Herrchen

(c) Wikimedia Commons, Autor: Eli Duke.
Es scheint als wäre es erst gestern gewesen, als Charlie in sein neues Zuhause gezogen war. Stürmisch eroberte er sein neues Heim, knabberte hier und dort auch mal die Möbel an, hinterließ unzählige Pfützen auf dem Weg zur Stubenreinheit. Er brachte Freude, manchmal Ärger, aber vor allem bedingungslose Liebe und Zuneigung in das Leben seines menschlichen Rudels. Keiner hatte damals daran gedacht, dass dieser quirlige kleine Kerl eines Tages alt sein wird. Fünfzehn schöne Jahre hatte er ihnen geschenkt. Heute macht Charlie das Aufstehen Mühe und seine Augen zeigen eine deutliche Trübung. Am liebsten liegt er den ganzen Tag auf seiner Kuscheldecke und döst vor sich hin. Bis er eines Morgens einfach nicht mehr aufwacht. So friedlich liegt er da, dass man meinen könnte, er schläft nur.

So oder so ähnlich wünschen sich die meisten den schwersten Moment in ihrem Leben als Hundehalter. Ohne langen Leidensweg und ohne Schmerzen ist der langjährige treue Begleiter auf vier Pfoten einfach in seinem gewohnten Umfeld eingeschlafen. Leider ist dies nicht immer so. Manche Tiere erkranken schwer und ringen wochenlang mit dem Tod.

Nur ein Tierarzt kann die Euthanasie tierschutzgerecht durchführen. Schonend, rasch und schmerzlos erlöst er das Tier von seinen Leiden. Zunächst wird eine Narkose gegeben, die dafür sorgt, dass der Hund das Bewusstsein verliert. Erst dann wird der letzte Teil der Euthanasie vollzogen. So ist sichergestellt, dass das Tier keine Schmerzen mehr verspürt. So schmerzhaft dieser Schritt für uns Menschen ist, so groß ist die Erlösung für unser geliebtes Haustier. Scheuen Sie sich nicht vor diesem Weg, wenn es so weit ist. Ihr Tierarzt wird Sie beraten und begleiten, damit Sie die richtige Entscheidung für Ihr Haustier treffen.

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