Donnerstag, 5. Juli 2012

Hundeschwimmen und Wassertherapie für Hunde

David Anstiss | Wikimedia Commons

Schwimmt Ihr Hund gerne? Dann ist dies die ideale Gelegenheit, Ihren Hund so richtig müde zu machen ohne dabei seine Gelenke und Sehnen übermäßig zu strapazieren. Ist Ihr Hund auch von der Sorte, die zwanzig Mal dem geworfenen Ball hinterher flitzen können ohne jegliche Ermüdungserscheinungen zu zeigen? Dann probieren Sie es mal im Wasser. Vermutlich wird er hier bereits nach fünf bis zehn Durchgängen merklich langsamer. Außerdem hat das Wasser so viele positive Auswirkungen auf den Hundekörper, dass es sich hervorragend für Therapiezwecke einsetzen lässt. Das Wasser trainiert die Muskulatur, stimuliert die Körperoberfläche und regt das Herz-Kreislaufsystem an.

Als Rehabilitation nach einer Operation ist das Schwimmen besonders gut geeignet. Das Wasser trägt das Körpergewicht des Hundes, sodass die Muskeln und Gelenke entlastet werden. Das Wasser lässt zudem nur langsame, kontrollierte Bewegungen zu. Die Schwimmbewegungen setzen im Wasser instinktiv ein, sodass auch gelähmte Beine durch die Wassertherapie reaktiviert werden können. Die Erfolge sind meist schon nach kurzer Zeit sichtbar. Schon nach wenigen Sitzungen stellt sich eine deutliche Besserung ein, der tierische Patient erlangt nach und nach seine Mobilität zurück. Da spielt es fast keine Rolle, ob sie auf einem Unterwasserlaufband professionell trainieren, oder selbst mit Ihrer geliebten Fellnase im Planschbecken der Kinder üben. Im Rahmen einer Therapie verwenden Sie am besten warmes Wasser. Geht es primär um eine spaßige Abkühlung im Sommer, dann ist selbstverständlich ein kühler Fluss bestens geeignet.

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