Montag, 2. Juli 2012

Malinois – ein Allrounder ohnegleichen

Malinois. (c) Wikimedia Commons, Autor: Joshbrandon.
Diensthund, Sporthund, Familienhund, Fährtenhund, Spürhund oder Haushund. In allen Sparten sind die belgischen Schäferhunde mit dem kurzen Fell vertreten. Die Zuchtauswahl erfolgte primär nach dem Interieur, also den „inneren“ Eigenschaften. Dies verschaffte ihm einen immensen Vorteil gegenüber dem Deutschen Schäferhund, der vor allem einem bestimmten Erscheinungsbild entsprechen sollte. Zudem ist der Malinois ein wenig leichter und kann so schneller und wendiger agieren.

Eigenschaften

Diese sportlichen und arbeitswilligen Tiere sind nicht unbedingt für Anfänger geeignet. Der Malinois braucht eine Aufgabe, die ihn entsprechend seiner Triebe auslastet, ansonsten wird er seine überschüssige Energie womöglich im unerwünschten Umdekorieren der Wohnung oder beim Jagen von Wild los. Die Anschaffung eines Malinois als reinen Familienhund sollte also wohlüberlegt sein. Davon ist definitiv abzuraten, wenn Sie dem Hund keine geeignete Auslastung bieten können.

Erscheinungsbild

Das Fell des Malinois ist überwiegend falbfarben mit schwarzer Zeichnung am Kopf und schwarzer Wolkung. Dabei sind unterschiedliche Intensitäten der Grundfarbe möglich von hellem beige bis hin zu dunkelbraun. Mit einer Schulterhöhe von etwa 60 Zentimetern und ungefähr 25 Kilogramm Gewicht zeigt er ein sportliches und zweckmäßiges Exterieur. Dies zeichnet ihn aus und macht ihn gepaart mit seinem arbeitswilligen Charakter zum idealen Gebrauchshund. Informieren Sie sich auch über andere Hunderassen im Hunderassen-Ratgeber auf markt.de.

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