Freitag, 13. Juli 2012

Schulhunde bringen Freude und nehmen die Angst

In Deutschland gibt es bereits 140 Schulen, die mit dem Konzept der tiergestützten Pädagogik arbeiten. Eine Gemeinschaftsschule in Sterup bietet beispielsweise eine „Fit for Dogs AG“ an, in der Kinder der Klassenstufen 5 bis 10 Theorie und Praxis mit Hunden erleben dürfen. Umsichtiger Umgang, das Deuten von Mimik und Körperhaltung der Hunde, sowie Trainingsmöglichkeiten sensibilisieren die Kinder darauf, mit Hunden artgerecht umzugehen. Es wird von enormen positiven Auswirkungen auf hyperaktive, adipöse und verhaltensauffällige Kinder berichtet.

Schulhunde bringen Freude. (c) Wikimedia Commons, Autor: Ixitixel.
Umgang mit Tieren bedeutet Verantwortung zu übernehmen und das eigene Verhalten zu reflektieren. Nur so wird aus Mensch und Hund ein Team. Die Kinder lernen nicht nur, dass Hunde keine generelle Bedrohung für sie sind, sie lernen auch fremde Hunde einzuschätzen. Manche Vierbeiner lieben Kinder über alles, andere möchten lieber nicht gestreichelt werden und wieder anderen sollte man sich gar nicht erst nähern. Dass man fragt, bevor man einen fremden Hund streichelt, versteht sich wohl von selbst.

Schulhunde können motivieren, Spaß verbreiten und geben dem Lernen eine neue Dimension. Ein Konzept, das bundesweit angewandt wird und immer mehr begeisterte Anhänger unter Lehrern, Eltern und Schülern findet. Gut gelaunt zur Schule gehen mit Freude am Lernen! Der Schulhund macht’s möglich.

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