Sonntag, 19. August 2012

Cane Corso Italiano oder: Die “italienische Dogge”

Vom Erscheinungsbild des Cane Corso Italiano könnte man fast meinen, es handle sich um einen Mischling aus Labrador und Bulldogge. Seine Abstammung ist tatsächlich nicht eindeutig erforscht, jedoch gilt es als wahrscheinlich, dass der Cane Corso sich aus den römischen Molosserhunden entwickelte. Die Rasse ist seit 1996 von der FCI anerkannt.
Cane Corso Italiano.
(c) Wikimedia Commons, Autor: Sandra Schmidt.

Erscheinungsbild

Bemerkenswert ist neben der stattlichen Größe von 68 Zentimetern und einem Gewicht von etwa 50 Kilogramm die große Farbenvielfalt. Während die Fellstruktur immer ähnlich ist, nämlich kurze dichte Haare mit wenig Unterwolle, sind zahlreiche Farbschläge erlaubt von schwarz, bleigrau und schiefergrau über falbfarben und gestromt mit mehr oder weniger ausgeprägter Maske in schwarz oder grau. Charakteristisch ist der für Molosser typische breite Kopf mit den markanten Konturen an der Stirn. Die hoch angesetzten Schlappohren unterstreichen seine massige Erscheinung.

Eigenschaften und Charakter

Wie der Name schon sagt, ist der Cane Corso Italiano vor allem in Italien verbreitet. Hier wird er als Familienhund, Schutzhund, sowie für die Arbeit an der Herde eingesetzt. Obwohl sie gelehrig, kinderlieb und treu gelten, sind sie in einigen Bundesländern als Listenhund geführt und unterliegen damit besonderen Auflagen. Dies vermutlich vor allem deshalb, weil sie einen ausgeprägten Schutztrieb entwickeln können. Der Besuch einer Hundeschule ist angeraten um die positiven Wesenszüge der Cane Corso zu fördern und unerwünschte Verhaltensweisen gar nicht erst entstehen zu lassen.

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