Samstag, 15. September 2012

Gemeinsame Übungen für Pferd und Hund: Wenn das Pferd dem Hund die Möhre klaut

Gemeinsame Übungen fördern das Vertrauen der Tiere
untereinander. (c) Wikimedia Commons, Foto: Jon Hurd.
Die Arbeit mit mehreren Hunden ist eine Herausforderung. Noch komplizierter wird es, wenn verschiedene Tierarten wie Pferd und Hund gemeinsam trainiert werden. Dies erfordert präzises Arbeiten, viel Einfühlungsvermögen und Konsequenz vom Tiertrainer. Sind Hund und Pferd bereits aneinander gewöhnt, dann probieren Sie sich doch einmal an gemeinsamen Übungen. Diese fördern das Vertrauen der Tiere untereinander und verstärken Ihre Führungsautorität. Gehen Sie beim gemeinsamen Training unbedingt immer bedacht und respektvoll vor. Sie kennen Ihre Tiere und sollten es einschätzen können, zu welchen Übungen sie bereit sind und zu welchen nicht.

Lustiger Trick für Pferd und Hund

Für die erste Übung benötigen Sie eine Karotte und der Hund sollte bereitwillig apportieren. Stellen Sie den Eimer mit Futtermöhren an einer für das Pferd unerreichbaren Stelle ab. Nun laufen Sie mit Pferd und Hund ein kleines Stück davon weg und positionieren sich. Schicken Sie nun Ihren Hund zum Eimer und lassen ihn eine Karotte bringen. Diese soll er in etwas Abstand vor den Pferdehufen auf den Boden legen und zurückweichen. Dann zeigen Sie dem Pferd die Leckerei am Boden und lassen es diese fressen. Führen Sie einige Wiederholungen durch, bis Sie so weit sind, dass das Pferd Ihrem Hund die Karotte zielsicher zwischen den Vorderpfoten herausholt. Ein lustiger Trick, den Sie in einer interessanten Geschichte verpacken können.

Sicherheit geht vor

Das gegenseitige Führen ist bei einem leichtführigen Pferd und einem apportierfreudigen Hund ein Kinderspiel. Wichtig ist hierbei lediglich, dass zwischen beiden Tieren immer ausreichend Abstand besteht. Dies sollte Ihr Hund bereits bei der Gewöhnung an Pferde gelernt haben. Fallen Ihnen noch weitere lustige Tricks mit Hund und Pferd ein? Nur zu, probieren Sie alles aus. Denken Sie aber immer an die Sicherheit aller beteiligten Menschen und Tiere. Dann steht dem gemeinsamen Training nichts mehr im Weg.

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