Sonntag, 16. September 2012

Rasseportrait: Afghanischer Windhund

Afghanischer Windhund.
(c) Wikimedia Commons, Foto:Zwoenitzer.
Der Afghanische Windhund wird auch „Afghane“, „Afghan Hound“, „Tazi“ oder „Balutschi-Windhund" genannt.

Äußeres Erscheinungsbild

Groß, schlank und mit jeder Menge Fell ist der Afghane ein echter Hingucker. Bei einer Widderisthöhe von ungefähr 70 Zentimetern bei Rüden und um die 65 Zentimeter bei Hündinnen, bringen die Afghanischen Windhunde ein Gewicht von nur 20-30 Kilogramm auf die Waage. Unbestätigten Quellen zufolge reichen seine Vorfahren, die von den Nomaden in Afghanistan gezüchtet worden waren, mindestens bis in das Jahr 4000 vor Christus zurück. Auch wird eine Verwandtschaft mit dem Persischen Windhund, dem Saluki und dem kirgisischen Taigan vermutet, die jedoch ebenfalls nicht eindeutig belegt werden kann.

Seine Funktion bei den afghanischen Nomaden war die Unterstützung bei der Jagd. Schon damals erfreute er sich großer Beliebtheit und einer ungewöhnlichen Wertschätzung. Die heutigen Afghanischen Windhunde findet man vor allem auf Ausstellungen, bei denen sie mit ihrem langen Haarkleid auffallen. Eine andere Zuchtlinie hat das Ziel gute Rennhunde zu züchten. Deren Behaarung ist kürzer und weniger üppig. Beide Typen wirken elegant und stolz, gleichzeitig kraftvoll und leichtfüßig. In der Zucht sind alle Farben von Elfenbeinfarben über Rot bis hin zu Schwarz erlaubt. Eine dunkle Maske am Kopf unterstreicht die schlanke Kopfform.

Charakter und Eigenschaften

Das Wesen der Afghanischen Windhunde ist ruhig und ausgeglichen. Auch trägt er einen gewissen Stolz zur Schau, nicht nur durch seine erhabenen Gänge. Er gilt als sensibler Hund, der auch mit Kindern gut zu Recht kommt. Problematisch kann jedoch seine Veranlagung zum Jagdhund werden. Mehr über die Hunderasse der Afghanen hier.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen