Donnerstag, 20. September 2012

Wenn Hund und Mensch ein Tanzpaar bilden…


Boston Terrier im Dogdance. Foto: Elf / Wikimedia
…dann nennt man das Dogdance. Musik, Kreativität und vor allem jede Menge Abwechslung erwarten Hund und Herrchen (oder Frauchen) bei der gemeinsamen Bewegung zur Musik. Dabei ist alles erlaubt, was dem Team gefällt, denn es gibt keine vorgeschriebenen Figuren oder strengen Richtlinien, die eingehalten werden müssten. Daher kann jedes Dogdance-Team seine eigene Choreographie ausarbeiten, die ihre speziellen Stärken effektvoll hervorhebt. So ist diese Sportart auch für Menschen und Hunde mit Handicap geeignet. Vom einfachen Pfötchengeben, das von einem Paukenschlag untermauert wird, bis hin zur anspruchsvollen Laufstrecke in unterschiedlichen Rhythmen und Geschwindigkeiten kann jedes nur erdenkliche Element in die Darbietung aufgenommen werden. Zusätzliche Accessoires bringen noch mehr Schwung in die Angelegenheit. 

Ein schneeweißer, langhaariger und stolz dahertrabender Vierbeiner kann mit wehendem schwarzen Umhang, Zylinder und Zauberstab im Maul leicht mit einem Zauberer verwechselt werden. Eine ruhmvolle Verbeugung leitet die Vorstellung ein und sogleich bietet der Magier den ersten Zaubertrick dar. Den Zauberstab im Maul führt er eine gezielte Kopfbewegung aus und lässt damit seinen Menschen leblos zu Boden fallen. Offensichtlich beschämt über seinen misslungenen Trick drückt er sich auf der Stelle zu Boden und legt seine beiden Pfoten auf die Schnauze. Und jetzt? Wie soll es weitergehen?

Jeder Hund kann diese Tricks lernen. Versuchen Sie es selbst einmal und stellen Sie Ihre ganz eigene Zaubervorstellung zusammen. Das ist ein Riesenspaß für die ganze Familie!

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