Donnerstag, 25. Oktober 2012

Lagotto Romagnolo: Der Trüffelsuchhund

Lagotto Romagnolo. (c) Wikimedia Commons, Foto: Entheta.

Geschichte und Herkunft

Auf den ersten Blick sieht der Lagotto Romagnolo einem Pudel recht ähnlich. Tatsächlich wurden sie beide zu früheren Zeiten als Wasserhunde eingesetzt, um geschossenes Wasserwild zu apportieren. Hierbei sorgte das krause und etwas ölige Fell für ausreichend Schutz vor dem kalten Nass, auch bei niedrigen Temperaturen. Der Lagotto Romagnolo verrichtete seine Dienste bereits im 17. Jahrhundert. Nachdem sein Einsatzgebiet, nämlich die Feuchtgebiete, im 19. Jahrhundert nach und nach verschwanden, fand er in der Trüffelsuche eine neue Aufgabe. Hier kann er seinen ausgezeichneten Geruchssinn hervorragend einsetzen. Allerdings kommt der Lagotto Romagnolo auch ohne Trüffel und Wasserwild aus. Inzwischen erobert der verspielte und kinderliebe Hund aus Italien auch die deutschen Wohnzimmer.

Äußeres Erscheinungsbild 

Mit seinen bis zu 16 Kilogramm Gewicht und der Schulterhöhe von 48 Zentimetern gehört er zu den mittelgroßen Hunden. Sein Körperbau ist robust und kompakt. Sein Fell ist meistens einfarbig, wobei zahlreiche Farbstufen erlaubt sind. Der freundliche und arbeitsfreudige Hund eignet sich sowohl als Familienhund als auch als Begleithund, Wachhund oder zum Hundesport. Ein echter Allrounder, der zudem als leicht erziehbar gilt. Ein weiterer Pluspunkt: Tägliches Staubsaugen ist auch zur Fellwechselzeit nicht erforderlich. Der Lagotto Romagnolo verliert im Vergleich zu fast allen anderen Hunderassen kaum an Fell!

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