Mittwoch, 3. Oktober 2012

Namenswahl: So finden Sie den richtigen Namen für Ihren Welpen

Der Name sollte sich von gebräuchlichen Kommandos abheben

Wenn Fritz gerufen wird, macht er lieber „Sitz!“. Gus versteht das Kommando „Fuß!“ nicht und wenn Frauchen ihren Schatz mit dem Kosenamen Maus zu sich rufen will, rennt der Vierbeiner „Raus!“.
(c) WIkimedia Commons, Foto: Kraftwerkk9.
Hunde hören anders. Sie können ähnlich klingende Laute nicht so gut unterscheiden. Daher kann ein genuscheltes „Sitz!“ auch schon mal mit „Platz!“ verwechselt werden. Und aus genau demselben Grund sollten Sie bei der Namenswahl für Ihren Hund darauf achten, dass der Name sich möglichst von den gebräuchlichen Kommandos abhebt. Außerdem ist es wichtig, dass der sogenannte Rufname sich zum Rufen eignet. Idealerweise ist dies ein kurzer Name mit einem langen Vokal. Solche Namen kann sich Ihr Hund einerseits schneller einprägen und andererseits erkennt er auch auf große Distanzen das Abrufkommando. Versuchen Sie einmal Fritz mit seinem Namen zu rufen, wenn er gerade hinter dem Wild her jagt und in der Ferne verschwindet. Und dann versuchen Sie es mit Luna. Dabei werden Sie feststellen, dass Sie ein Kommando deutlich ausdrucksstarker geben können, wenn der Name einen langgesprochenen Vokal enthält.


Der Charakter spielt eine wesentliche Rolle

Nicht zuletzt spielt natürlich auch der Charakter eine wesentliche Rolle bei der Namenswahl. Frech, lustig, gemütlich oder launisch. Schon im Welpenalter lassen sich die Wesenszüge ausmachen. Denken Sie daran, dass auch der kleinste und niedlichste Welpe eines Tages erwachsen wird. Spätestens dann wird aus Fienchen Fiene und aus Julchen eine Jule. Was für uns einleuchtend klingt, muss der Hund dann jedoch umständlich neu erlernen. Legen Sie daher lieber von Anfang an einen Namen fest, der auch später noch zu Ihrem Hund passt. Im Hunderatgeber auf markt.de erhalten Sie weitere nützliche Tipps für die Namenswahl.

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